Die Qual der Wahl - Welchen Bass für die Aufnahmen?

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kadauz

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Hi Leute,

wir gehen in 2 Wochen ins Studio und ich fühle mich soweit gut vorbereitet. Sind meine ersten Studioaufnahmen.
Was mich jedoch umtreibt, ist die Frage nach dem Bass, mit dem ich aufnehmen möchte. Ich habe zwei Bässe, einen Stingray 2EQ und einen Preci.
Beide spiele ich sehr gerne, in der Probe als auch bei Gigs. Oft entscheide ich einfach nach Lust und Laune, auf welchen ich mehr Lust habe. Der Band ist das auch relativ egal, wobei der Gitarrist mehr Bock auf den Stingray hat. Beide Bässe passen sehr gut zu unseren Songs.
Nun die Frage, soll ich den Preci nehmen, den Ray, oder sogar einfach beide? Macht es Sinn, im Studio den Bass zu wechseln oder gar je nach Lied zu entscheiden? Eigentlich hab ichs gerne einfach und mag es nicht, zu viele Parameter zu ändern. Vielleicht beide mitnehmen und dann den Toni entscheiden lassen?
Wie ist da Eure Erfahrung bzw. was würdet Ihr denn empfehlen? Klar, die Entscheidung liegt bei mir, aber vielleich kann jemand dabei unterstützen. :-)
 
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mein tipp, nimm beide mit und höre welcher besser zum jeweiligen song passt.
Du wärst nicht der erste der verschiedene bässe bei aufnahmen einsetzt.
 
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Hi Leute,

wir gehen in 2 Wochen ins Studio und ich fühle mich soweit gut vorbereitet. Sind meine ersten Studioaufnahmen.
Was mich jedoch umtreibt, ist die Frage nach dem Bass, mit dem ich aufnehmen möchte. Ich habe zwei Bässe, einen Stingray 2EQ und einen Preci.
Beide spiele ich sehr gerne, in der Probe als auch bei Gigs. Oft entscheide ich einfach nach Lust und Laune, auf welchen ich mehr Lust habe. Der Band ist das auch relativ egal, wobei der Gitarrist mehr Bock auf den Stingray hat. Beide Bässe passen sehr gut zu unseren Songs.
Nun die Frage, soll ich den Preci nehmen, den Ray, oder sogar einfach beide? Macht es Sinn, im Studio den Bass zu wechseln oder gar je nach Lied zu entscheiden? Eigentlich hab ichs gerne einfach und mag es nicht, zu viele Parameter zu ändern. Vielleicht beide mitnehmen und dann den Toni entscheiden lassen?
Wie ist da Eure Erfahrung bzw. was würdet Ihr denn empfehlen? Klar, die Entscheidung liegt bei mir, aber vielleich kann jemand dabei unterstützen. :-)
Da bist Du eigentlich schon gut aufgestellt, 1 x aktiv, 1 x passiv und beide Bässe funktionieren gewöhnlich gut im Studio. Je nach der im Studio vorhandenen Peripherie (DI, Amp, Preamp) kann der eine oder andere besser funktionieren. Ich würde auf dem Bass beginnen, der Dir am besten liegt und erst dann wechseln, wenn man merkt, dass etwas nicht funktioniert/klingt wie man es sich wünscht. Konzentration sollte dann in erster Linie bei der Musik liegen. Viel Spaß und Erfolg
 
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Als Preamp habe ich einen Sansamp BDDI v2, der mit beiden Bässen bestens funktioniert. Was der Toni mit der parallelen Cleanspur macht, weiß ich noch nicht. Ich glaube tatsächlich, dass es gut ist einfach beide einzupacken (und neue Saiten draufzumachen) und dann einfach zusammen mit dem Toni entscheide, was wir machen.
 
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Auf jeden Fall beide einpacken (ist ja nicht sooooviel Mehraufwand) - das schlimmste was passieren kann ist dass der Toni und Du anderer Meinung sind welcher jetzt besser passt ;-)
 
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Vielleicht beide mitnehmen und dann den Toni entscheiden lassen?
Bei fähigem Toni ist das ganz klar der richtige Weg. Die Instrumentalisten selbst haben da manchmal eine realitätsferne und selbstverliebte Sicht der Dinge.
 
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Toni hier: Bring beide mit, aber verabschiede dich von solchen Ideen wie "den perfekten Bass für jeden Song" auswählen zu können. Ihr werdet beide mal anhören, einen auwählen und mit dem wirst du dann höchstwarscheinlich alle Songs durchziehen. So ein instrumentenwechsel ist ja immer mit Arbeit verbunden: Neu Pegeln, EQ anpassen usw... dafür werdet ihr keine Zeit haben.
Du spielst ja kein Solo-Album oder sowas ein, sondern (nehme ich jetz mal so an) irgendwas im Pop,Rock,Metal bereich. Da liegt der Fokus nun mal nicht so sehr auf dem Bass.. Du musst vor allem solide abliefern, damit die andern dann auf deinem Fundament das Feuerwerk zünden können. Grade der Gesang braucht eigentlich immer viel Zeit um den so richtig Geil hin zu kriegen. Dem wird von Bands aber meißt nicht genug davon eingeräumt.
 
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Ich würde den mitnehmen, den ich gerade am liebsten spiele. Denn auf dem liefert man die beste Performance ab. Und das ist alles was zählt.
 
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  • #10
Toni hier: Bring beide mit, aber verabschiede dich von solchen Ideen wie "den perfekten Bass für jeden Song" auswählen zu können. Ihr werdet beide mal anhören, einen auwählen und mit dem wirst du dann höchstwarscheinlich alle Songs durchziehen. So ein instrumentenwechsel ist ja immer mit Arbeit verbunden: Neu Pegeln, EQ anpassen usw... dafür werdet ihr keine Zeit haben.
Du spielst ja kein Solo-Album oder sowas ein, sondern (nehme ich jetz mal so an) irgendwas im Pop,Rock,Metal bereich. Da liegt der Fokus nun mal nicht so sehr auf dem Bass.. Du musst vor allem solide abliefern, damit die andern dann auf deinem Fundament das Feuerwerk zünden können. Grade der Gesang braucht eigentlich immer viel Zeit um den so richtig Geil hin zu kriegen. Dem wird von Bands aber meißt nicht genug davon eingeräumt.
So hab ich mir das auch gedacht. Wie oben geschrieben, ich habs gern einfach und deswegen würde ich auch ungern den Bass zwischen den Songs wechseln.
Ich würde den mitnehmen, den ich gerade am liebsten spiele. Denn auf dem liefert man die beste Performance ab. Und das ist alles was zählt.
Ich bin generell ein sehr entscheidungsfreundiger Mensch. Das würde ich sogar als meine Stärke bezeichnen. Bloß beim Auswählen des Basses vor nem Gig komm ich an meine persönliche Grenze was das angeht. :D
 
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  • #11
Vielleicht beide mitnehmen und dann den Toni entscheiden lassen?
Beide mitnehmen und den Toni entscheiden lassen.
Je nach Genre stehen Tonis nicht auf frische Saiten, außer es soll schön im Mix bimmeln.
Ich finde gerade bei Preci und Ray kommen mit eingespielten Saiten die schönen Mitten erst richtig zur Geltung.
 
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  • #12
Ja, auf dem Preci wars wirklich mal nötig, die hab ich gestern getauscht. Die vom Ray wären noch ok, aber ich hab trotzdem neue drauf gemacht. Ich nehme den "alten" Saitensatz vom Ray auf jeden Fall mit. Spiele aber die neuen Sätze noch ein paar Tage ein.
 
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  • #14
Wie oft kam es in der Vergangenheit vor, dass eine Band noch in ein analoges Studio mit Backline-Service fuhr und im Studio ein alter Preci stand, der schließlich auch benutzt wurde, weil er besser passte als der (jetzt mal ketzerisch!) arsc*teure Alembic.
Nimm beide mit! Und entscheidet Song-dienlich.
Ich hatte auch schon Songs mit meinem aktiven 5-Saiter (da noch Yamaha und Ibanez*) eingespielt, die zum Charakter eines Songs einfach nicht passen wollten. Unter'm Strich wurde es schließlich mein günstiger Squier*-Preci, der genau den gesuchten Charakter brachte.

Es soll angeblich auch Drummer geben, die im Studio je nach Song und Tonart ihre Snares wechseln und Toms stimmen... 🤔 🫣
 
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  • #16
Die (Rounds) waren tatsächlich über 1,5 Jahre drauf...
Kein Grund zur Panik. Aber klar, jeder, wie es ihm beliebt.:bier:
Viel Spaß im Studio. Auch von meiner Seite aus: nimm beide mit und lass den Produzenten bzw. Recording-/ Mixing-Engineer entscheiden.
 
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  • #17
Es soll angeblich auch Drummer geben, die im Studio je nach Song und Tonart ihre Snares wechseln und Toms stimmen... 🤔 🫣
das macht mitunter sehr viel aus.
Ich liebe gut gestimmte drums!
 
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  • #19
Es wird kommen, wie es wird - und Du wirst schon das Richtige machen.
Möglicherweise ist wichtig, dass man es für den Toni nicht zu kompliziert macht.
Viel Freude beim Einspielen der Aufnahmen!
 
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  • #20
Vielleicht beide mitnehmen und dann den Toni entscheiden lassen?
Wie ist da Eure Erfahrung bzw. was würdet Ihr denn empfehlen? Klar, die Entscheidung liegt bei mir, aber vielleich kann jemand dabei unterstützen. :-)
Also bei mir hat noch nie ein Toni über meinen Sound (und meine Instrumente) entschieden, sondern ich und die Band. Ist vielleicht was anderes mit einem Producer, der den shyce verticken muss/will, aber in dieser Situation war ich noch nicht wirklich… Wie ist denn deine Situation? Wer entscheidet da über was?
 
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