Endstufe für E-Bass auf C Standard

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Dreepa

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Hi und schön, dass ich angenommen wurde in diesem Forum. Danke dafür.

Zu mir: Ich bin einfacher Hobby Freizeit Bassist. Wir sind zu 3. (Drums, Gitarre, Bass) und machen (nicht professionell) irgendeine weirde Mischung aus Doom/Stoner/Black Metal.

Gitarre ist Drop C, mein Bass ist Standard C.

D.h. meine tiefste Frequenz liegt ca bei 32hz.

Ich habe einen Peavey Alpha Tube Pre-Amp und suche nun eine Endstufe und Box dafür.

Mittlerweile qualmt mir ein bischen die Birne. Wattzahlen die nicht relevant sind, weil sie nichts darüber aussagen was wirklich bei 32hz geliefert wird...
Amp-"Sag" nach Saiten-Anschlag wo die Energiespeicher leer sind und dann nach 600ms stehendem Ton der Sustain abfällt.....
Knackgeräusche beim T-800 wenn 2 Boxen dran sind....
Class D vs Class H....
Arschteure Empfehlungen die super sein sollen, aber für mich als Hobby Bassisten komplett das Budget sprengen (ich brauche ja auch noch eine Box....).
und und und..


Daher dachte ich, ich frage mal hier im Forum nach. Evtl. kann mich ja hier jemand auf die korrekte Spur bringen, wieviel Geld ich wirklich in die Hand nehmen muss um eine Endstufe zu finden wo man einen guten Kompromiss aus Budget und Bass Gitarren Tauglichkeit findet.

cheers!
 

Ohne jetzt über Sinn oder Unsinn zu reden würde ich für solche Anwendungszwecke nach einer schönen Kombi aus (aktivem) PA Subwoofer und Top, plus ein PreAmp deiner Wahl suchen.

Eine Angabe zum Bugdet würde helfen, konkrete Empfehlungen zu geben, da es durchaus unterschiedliche Meinungen gibt, wann "arschteuer" anfängt.
 
Daher dachte ich, ich frage mal hier im Forum nach. Evtl. kann mich ja hier jemand auf die korrekte Spur bringen, wieviel Geld ich wirklich in die Hand nehmen muss um eine Endstufe zu finden wo man einen guten Kompromiss aus Budget und Bass Gitarren Tauglichkeit findet.
So direkt gefragt fällt mir in erster Linie der Harley Benton* Block 800B Bass MKII ein. Wenn es wirklich eine Endstufe sein soll, vielleicht alte Yamahas (3500) oder Red Rock Modus.

Vergiss die 32 Hz. Ab der ersten Oktave wird es interessant. Um die 60 Hz sollte jede nicht zu kleine Box liefern können. Ausnahme wäre die klassische Ampeg* 810. :-)
 
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Mittlerweile qualmt mir ein bischen die Birne. Wattzahlen die nicht relevant sind, weil sie nichts darüber aussagen was wirklich bei 32hz geliefert wird...
Das liegt an dem XY-Problem, das hier vermutlich(!) gerade vorliegt.

Deine Grundfrequenz mag bei 32Hz sein, die dominante Frequenz ist es aber nicht im Spektrum. Die Grundwelle der Saite hat am 12ten Bund ihr Maximum, zur Bridge hin nimmt ihre Amplitude ab. Die Oktave der Grundwelle hat zwei Maxima entlang der Saite, eins davon liegt zwischen Griffbrett und Brücke, also (je nach PU Position) direkt über den Tonabnehmern.

Eine Bassreflexbox hat ihr Impedanzminimum bei der Tuningfrequenz der Box. Das ist bei typischen Bassboxen in der Regel irgendwas zwischen 40 und 60Hz. Unterhalb dieser Frequenz produziert sie lediglich viel heiße Luft und hohe mechanische Belastung für die Pappen und Verstärker. Bei nicht wenigen Boxen liegt die Impedanz hier auch unter der Nennimpedanz. Nehmen wir als Beispiel einen 4Ω Lautsprecher. Der mag bei seiner Tuningfrequenz nur noch 3,5Ω haben. Jetzt schaltest du zwei davon parallel und boostest gleichzeitig mit einem EQ diesen Bereich. Der Verstärker sieht 1,75Ω, kann aber eigentlich nur 2Ω, muss aber zu allem Überfluss auch noch seinen Hauptteil der Leistung bei dieser Impedanz verbraten. Da geht jeder Endstufe schnell die Puste aus und einige Modelle geraten dann sogar ins Ampclipping (hartes, elektronisches Knacken aus dem Lautsprecher, sehr unangenehm).

Dann haben breitbandige Lautsprecher einen schlechten Wirkungsgrad, wenn sie gleichzeitig tief, hoch und laut spielen sollen. 3dB weniger Wirkungsgrad bedeutet, dass für den gleichen Schalldruck das doppelte an Verstärkerleistung geliefert werden muss.


Insgesamt stellt sich dann die Frage, bist du dir absolut sicher, dass du tatsächlich die 32Hz in voller Gänze liefern willst oder suchst du eigentlich den dicken Magengrubendruck? Letzterer liegt bei der Oktave, nicht bei der Grundwelle. Eine SVT810 kackt unter 70Hz ziemlich ab, aber wirklich was fehlen tut da nicht. Psychoakustik ist ein Ding... Wenn das Obertonspektrum vorhanden ist, "denkt" unser Gehirn sich die Grundwelle dazu. Es klingt konterintuitiv, aber das Signal bei 40Hz abzuschneiden kann je nach Setup die wahrgenommene Tiefe im Bass sogar verbessern, weil mehr Leistung für die sinnvollen Frequenzen vorhanden ist.


Wenn du dir tatsächlich sicher bist, dass du 30Hz bei 110dBSPL liefern können willst, kommst du um dedizierte Subwoofer mit 2kW Leistung und aufwärts nicht herum.
 
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...ich sehe es auch so: 32 Hz wirst Du mglw auf der Bühne nicht wirklich mit voller Leistung umsetzen können.

Einerseits können da die Speaker-Membranen schon zu weit ausgelenkt werden und einen speziellen Subwoofer damit zu betreiben, auch wenn es nur unterstützend ist, erfordert schon einen akustischen Abstimmungsbedarf.

Unabhängig davon kann jede gute Endstufe 30Hz. Eisen: Yamaha, wie erwähnt, der EV oder Crest, QSC whatever. Oder in leicht: moderne Digis. Oder aktive Subwoofer
 
Ich zäum das Pferd mal anders herum auf:

kannst du DI Tracks hochladen von deinem Sound? Also Signalkette ohne Box mit einem Interface aufgenommen? Oder Bands als Beispiel nennen, an deren Sound du dich orientierst?
 
Dieses Brummen......🤔.......sind das verstorbene Vong User, die in ihre Gräbern rotieren?😜
 
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Wenn Du ein Rig haben willst, was die Grundfrequenz von 32 Hz bei voller Leistung in ordentlicher Lautstärke wiedergeben kann, dann reden wir über einen doppel-achzehner Subwoofer aus dem profi PA Bereich, der dann auch noch mit meheren tausend Watt gespeist werden muss, und dazu dann noch einen regulären, potenten Bassverstärker für die restlichen Frequenzen - ein Sub, der 32Hz kann, hört nämlich auch bei 80 Hz auf.

Als jemand, der so was mal versucht hat, kann ich Dir nur sagen, dass das bei weitem nicht so geil ist, wie man sich das vorstellt. IDR fühlt sich das an wie eine Basslawine, die alles unter sich begräbt.

Mit C Standard liegst Du allerdings noch einen Halbton über H. Nicht so auf die Frequenzen achten, sondern einfach was nehmen, was auch einen Fünfsaiter kann und gut.

Für Metal und Stoner mit runtergestimmter Gitarre und einem Schlagzeuger, der ordentlich zulangt, geht der Spaß bei 2x12" los, aber da nur am obersten Ende der Skala - eine richtig richtig gute 212 kann da mithalten, die ist dann aber auch richtig richtig teuer.
eine gute 4x10er geht auch, genau wie 2x15 oder 4x12, 6x10 oder 8x10.

Endstufe und Box sollten halbwegs zusammenpassen, aber bei der Endstufe kannst Du eigentlich alles nehmen - die Dinger gehen ja von 20Hz bis 20kHz.
 
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  • #10
Vergiss die 32Hz. Der Druck kommt mit der ersten Oberwelle, also ab 65Hz. Normale Bassboxen haben eine Eckfrequenz oder BR Tuningfrequenz bei ca. 55-65Hz. Das reicht dicke auch für 5 Saiter.

Bei akustischen bzw. Kontrabässen ist es ein wenig anders. Bei denen macht es schon einen hörbaren Unterschied, ob die Grundfrequenz hör- bzw. wahrnehmbar ist. Allerdings braucht man da deutlich weniger Schalldruck. Ich habe einen FMC 151 HR mit einer -3dB Eckfrequenz von 45Hz. Das ist für eine Bassbox ultratief. Den Unterschied höre ich aber nur, wenn ich meinen 4-saitigen EUB mit Piezopickup höre. Bei meinem 5-Saiter MusicMan bringt es überhaupt nichts.

Trotzdem fressen die ultratiefen Frequenzen enorm viel Leistung, sowohl bei der Endstufe, als auch bei der Box, selbst wenn man sie gar nicht mehr hört. Deshalb haben heute eigentlich alle Bassamps einen Hochpass der spätestens unter 35Hz mit min. -12dB/Okt. wegfiltert. Das ist aber eigentlich noch zu niedrig und könnte für den E-bass ohne Probleme auch auf 50...55Hz hochgeregelt werden. Das schont Amp und Speaker und man hat mehr Leistungsreserven.

Und noch was:

Eckfrequenz heisst ja nur, dass bis dahin der Pegel um 3dB - also halbe Leistung, nicht halbe Lautstärke ! - runtergegangen ist. Den Unterscheid kann man so gerade eben hören. Es heisst aber nicht, das darunter nichts mehr übertragen wird.
 
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  • #11
Erstmal Danke für die Antworten!

Ja, ich bin da sehr naiv dran gegangen, ich habe einfach geschaut welche Frequenz das tiefe C hat. Wie gesagt, wir machen das nur zum Hobby, die Ahnung muss erst aufgebaut werden :D

Also der Reihe nach:


Eine Angabe zum Bugdet würde helfen, konkrete Empfehlungen zu geben, da es durchaus unterschiedliche Meinungen gibt, wann "arschteuer" anfängt.

Mein Ansatz war für Endstufe + Box so ca 1000 EUR auszugeben. Wie gesagt, Pre-Amp habe ich (Peavy Alpha Tube Bass Pre-Amp):

1786139430508.webp


So direkt gefragt fällt mir in erster Linie der Harley Benton Block 800B Bass MKII ein. Wenn es wirklich eine Endstufe sein soll, vielleicht alte Yamahas (3500) oder Red Rock Modus.

Vergiss die 32 Hz. Ab der ersten Oktave wird es interessant. Um die 60 Hz sollte jede nicht zu kleine Box liefern können. Ausnahme wäre die klassische Ampeg 810. :-)

Ich nehme natürlich auch eine sepzielle für E-Bass designte Endstufe wie die Block. Ist das von Vorteil oder ist eine generische PA Endstufe nach dem Pre-Amp die bessere Wahl?


Insgesamt stellt sich dann die Frage, bist du dir absolut sicher, dass du tatsächlich die 32Hz in voller Gänze liefern willst oder suchst du eigentlich den dicken Magengrubendruck? Letzterer liegt bei der Oktave, nicht bei der Grundwelle. Eine SVT810 kackt unter 70Hz ziemlich ab, aber wirklich was fehlen tut da nicht. Psychoakustik ist ein Ding... Wenn das Obertonspektrum vorhanden ist, "denkt" unser Gehirn sich die Grundwelle dazu. Es klingt konterintuitiv, aber das Signal bei 40Hz abzuschneiden kann je nach Setup die wahrgenommene Tiefe im Bass sogar verbessern, weil mehr Leistung für die sinnvollen Frequenzen vorhanden ist.


Wenn du dir tatsächlich sicher bist, dass du 30Hz bei 110dBSPL liefern können willst, kommst du um dedizierte Subwoofer mit 2kW Leistung und aufwärts nicht herum.

Nein, ich bin naiverweise davon ausgegangen, dass der Ton C 32,7hz hat. Aber ich habe gerade mit einem Tongenerator mal eine Sinuswelle erzeugt und verstehe was du meinst. Das C was man im Proberaum wahrnimmt ist tatsächlich 65,41hz. Zumindest ist es das C was ich sofort wieder erkenne :D


...ich sehe es auch so: 32 Hz wirst Du mglw auf der Bühne nicht wirklich mit voller Leistung umsetzen können.

Ja, sie oben, der Punkt war naiv von mir. Aber Bühne ist in weiter Ferne. Wir haben erstmal nur Spaß im Proberaum und entwickeln "Fähigkeiten" :D


Ich zäum das Pferd mal anders herum auf:

kannst du DI Tracks hochladen von deinem Sound? Also Signalkette ohne Box mit einem Interface aufgenommen? Oder Bands als Beispiel nennen, an deren Sound du dich orientierst?



Für den Bass Sound würde ich mir sowas vorstellen:




Für Metal und Stoner mit runtergestimmter Gitarre und einem Schlagzeuger, der ordentlich zulangt, geht der Spaß bei 2x12" los, aber da nur am obersten Ende der Skala - eine richtig richtig gute 212 kann da mithalten, die ist dann aber auch richtig richtig teuer.
eine gute 4x10er geht auch, genau wie 2x15 oder 4x12, 6x10 oder 8x10.

Endstufe und Box sollten halbwegs zusammenpassen, aber bei der Endstufe kannst Du eigentlich alles nehmen - die Dinger gehen ja von 20Hz bis 20kHz.

Wäre es ok eine E-800 oder eine NX3000 zu nehmen und mehr Geld in die Box zu investieren? Dann vielleicht wirklich eine 2x12.



Vergiss die 32Hz. Der Druck kommt mit der ersten Oberwelle, also ab 65Hz. Normale Bassboxen haben eine Eckfrequenz oder BR Tuningfrequenz bei ca. 55-65Hz. Das reicht dicke auch für 5 Saiter.

Bei akustischen bzw. Kontrabässen ist es ein wenig anders. Bei denen macht es schon einen hörbaren Unterschied, ob die Grundfrequenz hör- bzw. wahrnehmbar ist. Allerdings braucht man da deutlich weniger Schalldruck. Ich habe einen FMC 151 HR mit einer -3dB Eckfrequenz von 45Hz. Das ist für eine Bassbox ultratief. Den Unterschied höre ich aber nur, wenn ich meinen 4-saitigen EUB mit Piezopickup höre. Bei meinem 5-Saiter MusicMan bringt es überhaupt nichts.

Trotzdem fressen die ultratiefen Frequenzen enorm viel Leistung, sowohl bei der Endstufe, als auch bei der Box, selbst wenn man sie gar nicht mehr hört. Deshalb haben heute eigentlich alle Bassamps einen Hochpass der spätestens unter 35Hz mit min. -12dB/Okt. wegfiltert. Das ist aber eigentlich noch zu niedrig und könnte für den E-bass ohne Probleme auch auf 50...55Hz hochgeregelt werden. Das schont Amp und Speaker und man hat mehr Leistungsreserven.

Und noch was:

Eckfrequenz heisst ja nur, dass bis dahin der Pegel um 3dB - also halbe Leistung, nicht halbe Lautstärke ! - runtergegangen ist. Den Unterscheid kann man so gerade eben hören. Es heisst aber nicht, das darunter nichts mehr übertragen wird.

Ja, 65,41hz ist es dann wohl, sorry für meine Unkenntnis.

Ich habe mal auf der FMC Webpage geguckt, ist eine von diesen (Lagerware) vergleichbar?

Es gibt leider keinen Händler von FMC in meiner Nähe. Aber klingt interessant!

EDIT: Irrelevant, bei der Lagerware steht bei jedem Artikel "VERKAUFT" dran. Ich wohne bei Dortmund, schade, hier scheint es keinen Händler zu geben.
 
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  • #12
Ich würde da jetzt ehrlich gesagt keine Wissenschaft draus machen.

Gute Bass-Boxen, die einen Bass auf C gestimmt gut wiedergeben können, gibt es zur Genüge. Wenn du schon bei Peavey bist, kannst du eigentlich auch eine beliebige Box der selben Marke kaufen. Die 4x10er sind allesamt brauchbar.

Gleiches gilt für andere Marken, z.B. bei Hughes&Kettner* oder Trace Elliot* gibt es da auch einiges gebraucht für wenig Kohle, immer voraus gesetzt, du brauchst jetzt keine Ultraleicht-Boxen. Das sind dann auch wirklich gute Boxen.

Als Endstufe kamen ja schon Empfehlungen, letztendlich spricht auch nix dagegen, einen potenten Bassamp zu kaufen und deinen Preamp mit dessen Endstufe zu nutzen.

Mach dich da nicht verrückt. Ganz normales Bass- Equipment reicht hier vollkommen aus. Wenn dir dein Preamp gefällt, warum nicht bei Peavey bleiben? 4x10er, 2 oder 4x12 oder auch 2x15 dazu und ab gehts…
 
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  • #13
Also...mal meine erfahrungen mit ähnlicher Musik.
Vor ein paar Jahren ab ich mal in einer solchen Kapelle gespielt...
Der Proberaum wurde auch von anderen Bands genutzt und ich durfte fir den Andang eine sich dort befindliche box benutzen.
Eine Hirschfelder, sackenschwer und mit ordentlich druck bis tief in den Keller.
Ich wollte die frontbesoannung nicht lösen, weshalb ich die bestuckung nicht weiß, aber minimo 4x12.....evtl. 2x15 vielleicht auch 15+2x12.
Ich hab da einfach meinen Reidmar250 draufgestellt und wir haben die Bude zum beben gebracht.
Spater habe ich dann meine eigene eigentlich sehr potente 1x15 mitgebracht und hatte deutlich mehr Probleme, den erforderlichen Druck aufzubauen.
Die Box is das worauf es ankommt.
Die gittaristen wollten eigentluch aucu auf C spielen....wir haben uns dann auf H geeinigt, weil ich dann einfacher von den Fingern lesen konnte.
Fur diese Musik braucht man vor allem eins, definierten Druck. Und dafur brauchts mächtig Membranfläche.
 
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  • #14
Erstmal Danke für die Antworten!

Ja, ich bin da sehr naiv dran gegangen, ich habe einfach geschaut welche Frequenz das tiefe C hat. Wie gesagt, wir machen das nur zum Hobby, die Ahnung muss erst aufgebaut werden :D

Also der Reihe nach:




Mein Ansatz war für Endstufe + Box so ca 1000 EUR auszugeben. Wie gesagt, Pre-Amp habe ich (Peavy Alpha Tube Bass Pre-Amp):

Anhang anzeigen 1040015



Ich nehme natürlich auch eine sepzielle für E-Bass designte Endstufe wie die Block. Ist das von Vorteil oder ist eine generische PA Endstufe nach dem Pre-Amp die bessere Wahl?




Nein, ich bin naiverweise davon ausgegangen, dass der Ton C 32,7hz hat. Aber ich habe gerade mit einem Tongenerator mal eine Sinuswelle erzeugt und verstehe was du meinst. Das C was man im Proberaum wahrnimmt ist tatsächlich 65,41hz. Zumindest ist es das C was ich sofort wieder erkenne :D




Ja, sie oben, der Punkt war naiv von mir. Aber Bühne ist in weiter Ferne. Wir haben erstmal nur Spaß im Proberaum und entwickeln "Fähigkeiten" :D




Ich kann eine sehr schlechte Proberaumaufnahme hochladen. Der Sound den wir momentan haben ist einfach nur das, was in dem Raum steht (wir haben einiges an Equipment übernommen bzw. geschenkt bekommen). Generell sind wir offen. Ich (Bass) war auch erst das 3. mal mit dabei, aber hier ist eine erste Richtung was wir gerade so rumprobieren:


(Im Anhang falls der Link nicht klappt)


EDIT: Für den Bass Sound würde ich mir sowas vorstellen:






Wäre es ok eine E-800 oder eine NX3000 zu nehmen und mehr Geld in die Box zu investieren? Dann vielleicht wirklich eine 2x12.





Ja, 65,41hz ist es dann wohl, sorry für meine Unkenntnis.

Ich habe mal auf der FMC Webpage geguckt, ist eine von diesen (Lagerware) vergleichbar?

Es gibt leider keinen Händler von FMC in meiner Nähe. Aber klingt interessant!

EDIT: Irrelevant, bei der Lagerware steht bei jedem Artikel "VERKAUFT" dran. Ich wohne bei Dortmund, schade, hier scheint es keinen Händler zu geben.

FMC macht nur Direktvertrieb. Aktuell ist er (1-Mann Betrieb) im Urlaub. @FMC ist auch hier im Forum aktiv.


Der Sound den du dir vorstellst ist technisch keine große Herausforderung. Da kannst du fast jede potente, klassische Box nehmen. Ich würde spontan zu ner SVT810 oder ner 4x12 oder so greifen. Wichtig ist halt, nicht die Subbässe zu boosten bis Gehtnichtmehr. Eher sogar cutten. Als Amp irgendwas der 500W aufwärts klasse. Wenn dir dein aktueller preamp taugt, spielt der Amp an sich keine große Rolle mehr, wenn du nur dessen Endstufe nutzt.
 
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  • #15
So, ich sitze gerade bei Music Store in Köln und habe nach mehreren Hör und Probiersessions folgendes gekauft:

Markbass* MB58R 122 Energy 8 ohm (ist eine 2x12er)

Und

Markbass Head Little Mark Tube 800


Hatte meinen Bass mitgenomemn und konnte so direkt mit meinen Instrument den Klang testen.

Bin jetzt weit über meinem geplanten Budget aber man lebt nur einmal, richtig? Richtig!

:-D
 
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  • #16
2x12 und Markbass klingt gut. Ob's mit Röhre sein muss, ist Glaubenssache..
 
  • #17
2x12 und Markbass klingt gut. Ob's mit Röhre sein muss, ist Glaubenssache..
Wenn’s passt, passt. Deshalb ist ausprobieren ja das beste, was man machen kann.

So, ich sitze gerade bei Music Store in Köln und habe nach mehreren Hör und Probiersessions folgendes gekauft:

Markbass MB58R 122 Energy 8 ohm (ist eine 2x12er)

Und

Markbass Head Little Mark Tube 800


Hatte meinen Bass mitgenomemn und konnte so direkt mit meinen Instrument den Klang testen.

Bin jetzt weit über meinem geplanten Budget aber man lebt nur einmal, richtig? Richtig!

:-D
Viel Spaß mit dem mopped und Daumen sind gedrückt, dass es im Proberaum auch funktioniert.

Es lohnt sich, im Proberaum mit der Position der Box zu experimentieren. In der Regel ist direkt an die wand gestellt so nah es geht und in die Längsrichtung des Raumes orientiert der beste startpunkt. Ecken vermeiden. Ausnahmen bestätigen die Regel.
 
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  • #18
Norfalls halt noch ne 2. 2x12 er irgendwann
 
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  • #19
So, ich sitze gerade bei Music Store in Köln und habe nach mehreren Hör und Probiersessions folgendes gekauft:

Markbass MB58R 122 Energy 8 ohm (ist eine 2x12er)

Und

Markbass Head Little Mark Tube 800


Hatte meinen Bass mitgenomemn und konnte so direkt mit meinen Instrument den Klang testen.

Bin jetzt weit über meinem geplanten Budget aber man lebt nur einmal, richtig? Richtig!

:-D
Mit einer 212 und ordentlich PS dahinter machst Du bestimmt nix falsch. Das reicht für alle Probensituationen und live auch. Falls eine PA vorhanden ist und auf der Bühne sowieso nur Monitoring zu hören sein soll, musst Du wahrscheinlich sogar schon weiter runter drehen.
 
  • #20
Es lohnt sich, im Proberaum mit der Position der Box zu experimentieren. In der Regel ist direkt an die wand gestellt so nah es geht und in die Längsrichtung des Raumes orientiert der beste startpunkt. Ecken vermeiden. Ausnahmen bestätigen die Regel.

Kurze Nachfrage: Warum Ecken vermeiden?


Generell muss ich sagen, nach kurzem Test (hatten jetzt nicht soo viel Zeit) hat jeder sofort gesagt: Man merkt den Unterschied, besonders viel mehr "Lesbarkeit" der Töne untenrum. Und das ist genau was ich wollte.



Zum Röhrenthema: Am Amp selber gibt es einen Regler der sich fließend von Solid State zu Röhre drehen lässt. Die Röhren waren nicht der Hauptkaufgrund, sondern weil er einfach gut klang und genug Power hatte eine 8 Ohm Box anzuschieben. Auch das war nicht mein Plan, 8 Ohm zu kaufen. Aber es war halt genau die Box die ich angespielt hatte und die für mich persönlich am besten klang.

Was dieser Regler für Auswirkungen hat ist bei dem dumpfen Sound den ich fahre sowieso fragwürdig. Ich höre da nicht viel Unterschied.

Was aber einen krassen Unterschied macht ist der VLE Regler. auf 60% ist der Ton richtig schön weich und dazu der Sound der Flatwounds. Quasi nur noch Bass. Schon etwas in Richtung kontrabassig. Genauso wollte ich es.

Das einzige was mich jetzt noch stört ist (auch aufgrund der Flatwounds, aber auch wegen ein paar ungünstigen Resonanzstellen am Hals) der Sustain.

Sollte ich evtl einen Kompressor vor den Amp setzen? Irgendein Pedal? Irgendwelche Erfahrungen diesbzgl.?

Ansonsten natürlich erstmal Danke für das Feedback hier. Hat mir echt weitergeholfen.
 
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