Geschlossene Konstruktion vs Bass Reflex

  • Ersteller Ersteller Calo
  • Erstellt am Erstellt am
  • #101
Meine Erfahrung vom Saxophon ist, dass es nicht um Sound geht, sondern um möglichst direktes Gefühl bei spielen - und da geht es weniger um das Equipment, sondern mehr um die bedürfnisse des Spielers - für andere nicht nachvollziehbar und auch nicht hörbar. Ich empfand zB immer verschiedene Mundstücke unterschiedlich und hatte starke Präferenzen - auf Aufnahmen klangen aber für mcih alle immer gleich, wenn ich sie spielte. Bei AMPs ist das für mich ähnlich. Ich stelle die so ein, dass sie eigetlich immer den gleichen Sound bringen aber das Gefühl wie einfach sich das anfühlt ist für MICH immer anders. Die anderen im Proberaum bekommen nicht mal mit, wenn ich einen anderen Bass über einen anderen AMP spiele und für mich liegen da Welten dazwischen. Deswegen glaube ich, dass sehr viel einfach nur Respons vom System an den Spieler ist und viel weniger das was wir "guten Sound" nennen würden.
100% Zustimmung 😊👍


der Tonehammer mit der NINJA122 klingt solo immer super und geht in Zusammspiel total unter
Im Bezug auf die "kleinen" Markbass*-Boxen (121p, 122, TRV102, usw) kann ich empfehlen, den LowMid-Regler am Markbass*-Amp (ca. 360Hz) etwas nach links zu drehen. Damit klart nicht nur die Box auf, sondern der gesamte Bandmix. 😉
Statt den Tweeter abzuschalten, darf der VLE gerne benutzt werden. Der macht den Ton rund, ohne das die Definition leidet. Technisch gesehen ein LPF (Low-Pass-Filter).



Das macht zusammen schon vieles aus, was hier mit der Suche nach der bessere Konstruktion verbunden wird.
1. Ein LittleMark zum Beispiel (oder Ninja) fällt unter 30Hz ab (wie ein HPF), Noch deutlicher ist ein regelbarer HPF im Signalweg (z B. VONG) und abregeln bei ca 50Hz (5-Saiter)
2. Frequenzen, die im Mix zu Problemen führen und/oder stark vorhanden sind, abmildern. (z.B. sehr oft um 300-350Hz)
3. Den Ton angenehm gestalten, damit er nicht störend wirkt, ohne zuviel wegzunehmen. (z.B. LPF oder ein Notchfilter wie der Yamaha NE1 oder Schalltechnik_04 NE_04) Wegnehmen schlechter Frequenzen ist immer besser als irgendwas boosten, wann man meint hören zu möchten.

Das zusammen ist meiner Meinung nach der Schlüssel zum guten Bandsound.
Und natürlich die Spieltechnik 😉
Macht in Summe weit mehr aus, als die Suche nach bestimmten Boxensystemen, oder ähnliches...
 

  • #102
Wenn mir angeboten wird, dass ich die Anlage eines andern Bassisten auf dem Gig spielen kann, ist meine einzige Frage: "Spielt dieser Bassist auch an dem Tag diese Anlage dort?" Und wenn ja, dann ging das bisher immer klar - selbst wenn ´WARWICK drauf stand
Sehe ich eigentlich auch so. Aber zum Glück spiele ich kaum noch große Gigs mit anderen Bands zusammen. Eher kleine eigene Gigs, was mir persönlich mehr Spaß macht.
Was an fremden Anlagen der größte Nachteil ist: Der Soundcheck dauert in der Regel meist länger und nervt mehr, wenn auch andere über fremdes Equipment spielen. Oft endet das ganze "Gefummel" dann in zu hoher Bühnenlautstärke, was mit eigenem Equipment ggf nicht passiert wäre. So die Erfahrungen... 🙄
Deshalb frage ich gerne vorher ziemlich genau nach, was dort steht, auch für alle anderen Bandmitglieder. Könnte für den späteren Spielspaß von Bedeutung sein. 😂
 
  • #103
Den größten Unterschied innerhalb eines Bandsounds wird dir nicht die Box geben, sondern deine Spieltechnik. Wenn du eine impulsgetreue Box für Achtel suchst... optimiere dein Technik beim dämpfen der Saiten. Keine Box der Welt wird dir klare Achtel präsentieren, wenn du nicht dämpfst. Andersherum: Eine gute Dämpf-Technik braucht keine spezielle Box, um klar in der Band wahrgenommen zu werden.

Soll mal wieder heißen: Der Ton kommt aus den Fingern. Die Box verstärkt es nur.
Ich denke technisch bin ich was dämpfen und staccato anbelangt auf einem hohen Niveau.
Weil ich noch nie eine geschlossene gespielt habe, interessiert es mich halt ob Boxentechnisch eine Optimierung möglich wäre, an meiner Technik liegt es de facto nicht.
Aber laut der "Experten" gibt es keinen relevanten klanglichen Unterschied.
So zumindest habe ich das hier raus gelesen.
 
  • #104
Ich würde sagen, zumindest keinen der allgemein aussagekräftig genug wäre, um ein bestimmtes System als besser oder schlechter zu sehen. 😏
In einer bestimmten Situation kann eine geschlossene von Vorteil sein, in der nächsten Situation dann von Nachteil. So hatte ich es erlebt.
Deshalb: Such nach einer Box, die DIR eigentlich in allen Situationen gefällt. Um's ausprobieren wirst du dabei wahrscheinlich nicht rumkommen...
 
  • #105
Lieber @Goodman bist du vielleicht ein KI Bot?
 
  • Gute Idee
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  • #106
Den Druck im Keller bezahlt man oft damit, dass man eben nicht nur Druck, sondern oft Mumpf im Keller hat.
Naja, eher damit dass um die Bassreflex Abstimmungsfrequenz der Pegel steiler abfällt. Du schiebst damit wirkungsgradmäßig Energie von (ganz) unten nach oben... Deutlich unterhalb der Frequenz ist der Wirkungsgrad schlechter als ohne Bassreflex.
 
Zuletzt bearbeitet:
  • #107
KI Bot vielleicht nicht, aber Werbung zum Inserat bei Kleinanzeigen ist auch nicht Sinn der Sache … => User entsorgt.

Martin
 
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