Basspekoe
...schon ein bißchen bassverrückt ;)
100% ZustimmungMeine Erfahrung vom Saxophon ist, dass es nicht um Sound geht, sondern um möglichst direktes Gefühl bei spielen - und da geht es weniger um das Equipment, sondern mehr um die bedürfnisse des Spielers - für andere nicht nachvollziehbar und auch nicht hörbar. Ich empfand zB immer verschiedene Mundstücke unterschiedlich und hatte starke Präferenzen - auf Aufnahmen klangen aber für mcih alle immer gleich, wenn ich sie spielte. Bei AMPs ist das für mich ähnlich. Ich stelle die so ein, dass sie eigetlich immer den gleichen Sound bringen aber das Gefühl wie einfach sich das anfühlt ist für MICH immer anders. Die anderen im Proberaum bekommen nicht mal mit, wenn ich einen anderen Bass über einen anderen AMP spiele und für mich liegen da Welten dazwischen. Deswegen glaube ich, dass sehr viel einfach nur Respons vom System an den Spieler ist und viel weniger das was wir "guten Sound" nennen würden.


Im Bezug auf die "kleinen" Markbass*-Boxen (121p, 122, TRV102, usw) kann ich empfehlen, den LowMid-Regler am Markbass*-Amp (ca. 360Hz) etwas nach links zu drehen. Damit klart nicht nur die Box auf, sondern der gesamte Bandmix.der Tonehammer mit der NINJA122 klingt solo immer super und geht in Zusammspiel total unter
Statt den Tweeter abzuschalten, darf der VLE gerne benutzt werden. Der macht den Ton rund, ohne das die Definition leidet. Technisch gesehen ein LPF (Low-Pass-Filter).
Das macht zusammen schon vieles aus, was hier mit der Suche nach der bessere Konstruktion verbunden wird.
1. Ein LittleMark zum Beispiel (oder Ninja) fällt unter 30Hz ab (wie ein HPF), Noch deutlicher ist ein regelbarer HPF im Signalweg (z B. VONG) und abregeln bei ca 50Hz (5-Saiter)
2. Frequenzen, die im Mix zu Problemen führen und/oder stark vorhanden sind, abmildern. (z.B. sehr oft um 300-350Hz)
3. Den Ton angenehm gestalten, damit er nicht störend wirkt, ohne zuviel wegzunehmen. (z.B. LPF oder ein Notchfilter wie der Yamaha NE1 oder Schalltechnik_04 NE_04) Wegnehmen schlechter Frequenzen ist immer besser als irgendwas boosten, wann man meint hören zu möchten.
Das zusammen ist meiner Meinung nach der Schlüssel zum guten Bandsound.
Und natürlich die Spieltechnik

Macht in Summe weit mehr aus, als die Suche nach bestimmten Boxensystemen, oder ähnliches...
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