Hilfe!!! Kein Bock auf Papier-Noten beim Auftritt

bülti

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Hallo liebes forum,
mir geht es in meinem Thema hier nicht um spezielle Noten, sondern darum, keine Papier-Noten mehr bei Auftritten zu haben.

Situationsbeschreibung:
Ich habe gerade wieder meinen Ringordner vom letzten Auftritt in Ordnung gebracht. Ich habe alle songs, die wir spielen, als Papierausdruck im Ordner abgeheftet. Ich hol sie raus aufs Notenpult, wenn wir den song spielen und aus Zeitgründen räume ich sie nicht direkt wieder weg, sondern lege die Noten vom nächsten song meistens einfach drüber. Und vom nächsten song dann auch und so weiter.

Da hab ich keinen bock mehr drauf. Die Noten werden vom ständigen Rausnehmen und Reinlegen in die Prospekthüllen nicht besser. Die Noten müssen je nach gig (draußen bei Wind, Regen) noch irgendwie geschützt werden. Und die ganzen Blätter muss ich dann nach dem gig wieder einräumen. Was positiv ist: Diese Methode ist unabhängig von elektronischer Ausrüstung, vom Ladezustand irgendwelcher Akkus, vom Sonnenstand bei dem man kein Display mehr ablesen kann. Aber trotzdem will ich das so nicht mehr haben.

Ich will es digital haben. Hab auch schon fast alle Sachen eingescannt als pdf-Datei.

Was nehmt Ihr da als Helferlein?
Nehmt Ihr tabets?
Welche Größe ist sinnvoll?
Welches Programm, welche app ist dafür sinnvoll?
Wie macht Ihr das Umblättern, wenn ein Song auf 4 Seiten niedergeschrieben ist?

Viele Grüße
Ansgar
 
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Es ging mir so wie Dir und ich habe mich nach und nach in Richtung mein jetziges Setup vorgearbeitet:
Apple iPad 13 Zoll (Pro, würde heute wohl das Air nehmen), Forescore als App und Airturn Umschalter um mehrseitige Songs umzublättern.
Damit komme ich seit einigen Jahren perfekt klar und vermisse das Papier überhaupt nicht mehr.
 
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Also, ich arbeite nach wie vor hybrid. Eigentlich hatte ich alles auf pdf und in mobile Sheets auf dem Tablet. Das funktioniert aber nur, wenn die Noten vergleichsweise stabil sind, also nicht mehr stark weiterentwickelt werden.
Im Chor sind die Arrangements fix, da gehts nur um Interpretation, etwas Dynamik, trallala und Aufführungshinweise. Läuft supi in Mobile Sheets. Mit 'nem Tablet Pen alles schicki, und ich hab das komplette Repertoire von 200 Stücken dabei, für den Fall, daß der Leitung was einfällt, oder ich was verpennt oder nicht gelesen habe. Ich kann drölfzig verschiedene Setlisten anlegen, für jedes Konzert eine, ohne die Noten kopieren zu müssen. In der Coverband auch alles supi, da tut sich auch eher wenig.
Aber ich hab gerade in einer neuen Band angefangen, 40 Stücke 80% Eigenkompositionen, zum Teil mit ausgefallenen Breaks, viele eingeschobene 2er Takte, ich brauch die Riffs ausnotiert, Leadsheets reichen nicht. Da gehen bei mir die Papiernoten durch mehrere Iterationen, über 2-3 Monate und 3-4 Gigs, bis die dann auch ins Tablet kommen. Auf Papier kann man doch mehr rumschmieren, und wenn ich ohnehin von ausnotiert, evtl. über einen Zwischenschritt bis zum Leadsheet gehe, ist das handlicher.
 

By the way, ich benutze gerade ein 10" Android Tablet, würde mir aber gerne so um die 2-3" mehr gönnen. Eigentlich hab ich Cellphone und Laptop von Apple so daß ein I Pad naheliegen würde. Aber bei dem Risiko an mechanischen Schäden auf der Bühne ist natürlich was halbwegs aktuelles auch refurbished für 6-800,- irgendwie doof, ein 10 Jahre altes, da hab ich dann Fragen, wie lange das überhaupt noch läuft.
Und es muss ja nun wirklich nix können, bis auf ein wenig scharfe Darstellung und Akkulaufzeit. Habt Ihr da aktuelle Tips, gerne auch eben wieder Android?
 
Ich den letzten 36 Jahren hab ich meistens nur in einer Band gespielt.
In den 90 ern gabs mal für ein Jahr ne Überschneidung von 2 Bands, dann von 2004 bis 2007 und im letzten Jahr hab ich mal einen Aushilfsjob für ein Konzert über ca 90 Minuten gehabt…..

Ich bin in den ganzen Jahren immer ohne irgendwas auf der Bühne gestanden

Ich kann den Kram auswendig.
Leadsheets oä. nutze ich beim Einüben. Nach 5 oder 6 Proben muss das ohne gehen.
 
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Nehmt Ihr tabets?
ja, iPad
Welche Größe ist sinnvoll?
kommt auf Deine Augen drauf an, ich kann noch mit einem Mini, sonst ein Air, das Programm da unten ist nicht sehr CPU intensiv
Welches Programm, welche app ist dafür sinnvoll?
Mobile Sheets, gibt es für MacOS, iOS, Android, Windows. Kostet um 15€, ist das Geld wert. Man kann auch handschriftlich Notizen (z.B. an Proben) einfügen und wichtig: auch wieder entfernen. Achtung: Ist der "Gigmodus" aktiv, verhindert die App den Ruhezustand und auch das Abdunkeln des Displays, logisch. Bei langen Gigs auf den Akkuladestand achten und eventuell für den Notfall ein Ladegerät oder eine Powerbank mitnehmen!
Wie macht Ihr das Umblättern, wenn ein Song auf 4 Seiten niedergeschrieben ist?
Bluetooth Page Turner, gibt es ab rund 20€. Kaufe aber nicht das Billigste aus Plastik, sonst kaufst Du doppelt... frag' nicht woher ich das weiss ;-) Ich habe nun eins mit Blechgehäuse, richtig guten Fusstastern wie bei Stompboxen, integriertem Akku, ladbar über usb-C, umschaltbar von Quer- auf Hochformat (bzw. welche Tasten ausgelöst werden, d.h. li/re oder up/dn) was zwar meist egal ist, aber je nach App wichtig sein kann.
 
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Ich will es digital haben
Ja, ja, digital hat seine bekannten Vorteile. Jedenfalls solange, bis einem das teuere Ipad vom Halter fällt und ein schöner Batzen Geld beim Teufel ist.
Papier hat auch seine Vorteile - bis der Wind einem das Notenblatt im richtigen Moment wegreißt.

Man wird sich für eine Methode entscheiden müssen und mit den entsprechenden Nachteilen leben. Bei mir hat bisher der sicherste Datenträger der Welt überlebt - das Papier.

CW
 
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Als Programm empfehle ich MobileSheets pro. Das gibt es schon seit ein paar Jahren und für Windows, Mac, Android. Kostet zudem nur knapp 20 Euro.

Bezüglich Hardware empfehle ich aus Kostengründen ein Android Tablet mit mindestens 12", je grösser, je besser. Android hat zudem den Vorteil, dass dann auch gleich iReal Pro, eine riesige Real Book Datenbank mit drauf läuft.

Mein Tablet hat eine abnehmbare Tastatur. Ich erwähne das nur, weil die Tastatur per Magnet fixiert wird und dieser Magnet bei abgenommener Tastatur den sehr nützlichen Nebeneffekt hat, dass er das Tablet auch gleich auf dem bekannten schwarzen Lochblechnotenständer fixiert und gegen runterfallen sichert. Ich habe zwar auch noch einen speziellen Tablethalter, nur taugen die meisten davon nicht viel. Sie sind zwar rein optisch kleiner als so ein Lochblechnotenständer, sind aber immer eine lästige Fummelei beim Gig und meist auch nicht sonderlich stabil. Zudem bietet der Lochblechnotenständer zusätzliche Ablagefläche für Kleinigkeiten und ist sowieso günstiger.
 
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Ich hab früher immer mit Zetteln herumhantiert, das ist Mist. Alles andere imho auch, also hab ich einfach mal alle Songs auswendig gelernt. Vor dem ersten Gig ohne Zettel war ich massiv nervös, aber dann ging es. :D

Machen und trauen!

Haben aber auch nur für ne Stunde Programm. Bei ner 3h top-40 Band kann ich mir vorstellen, dass es anders ist.
 
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  • #11
Ich habe auch vor einem Jahr auf Digital umgestellt. ForScore und ein refurbished-iPad sowie Fusstaster. Da ForScore die Möglichkeit bietet, Seiten zu beschneiden und „halb“, also im SplitScreen umzublättern, kann man auch mehrseitige Arrangements gut auf einem einseitigen Display spielen.

Etwas an die Grenzen kommt das Setup bei vielseitigen Arrangements mit Sprunganweisungen. Da hab ich mir letztens beholfen, in dem ich bei nem 5-seitigen Stück S2 mit dem dalSegno noch mal ans Ende kopiert habe.

Aber ansonsten ein Traum, Nix mehr vorsortieren, einfach iPad unter den Arm und los geht’s.

Bonus: ich hab jetzt ein Setlisten-Archiv mit den Setlisten vergangener Auftritte, das ist fast so wie ein Fotoalbum.
 
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  • #12
Richtig, deswegen gibt es für jedem Geschmack etwas. Ich spiele ja nun schon seit Jahren nur mit dem iPad. Rockcover. Ich steuere damit sowohl meine Anlage (hx stomp) wie auch das Repertoire (songbook). Da ich alle Stücke als Leadsheets, Teil mit Tabs, Teils nur Text mit Akkorden, im chopro Format habe, habe ich dort in dem jeweiligen Stück auch gleich die Midi Befehle für den HX drin. D.h. ich wähle den Song an und mein Setup stellt sich ein. Anders herum habe ich im Stomp einen Fussschalter (ext 2) der an mein iPad den "Start scrolling" bzw. "Page down" per Midi sendet, wo dann Songbook entsprechend reagiert.
Allerdings habe (und brauche) ich keine Noten und kein PDF.
 
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  • #13
Aktuell: iPad Pro 12,9 / ForScore / BlueTooth Fussschalter / Armor-X Hülle auf Mikroständer / Anti Reflektionsfolie
Digital seit fast 10 Jahren jetzt und will nicht mehr anders.

Wenn du Noten spielt (Big Band, Chor usw) - musst du halt ein bisschen Arbeit reinstecken und bei Sprüngen die Seiten kopieren und passend hintereinander klatschen. Mit vor und zurück und Kopf und D.S. finden finde ich sehr anstrengend.

Bei OnePage Lead/Song Sheets... no Problem

Aber...
... jedes mal Angst, dass es umfällt oder gestolen wird.
... Bühnenlicht wird dein Feind
... Netzteil, Powerbank sollte auch mit dabei sein
... entweder Ersatz in Papierform im Rucksack oder mein Notebook
 
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  • #14
Ich hab Android-Geräte, ein Tabwee T80 und ein Boox Max 3 mit je 13 ", auf beiden matte Folie.
Letzteres ist e-ink und bei Sonneneinstrahlung super lesbar.
Fußschalter Airturn mit 4 Schaltern und eingebautem Akku, wenn ich auch noch Begleitmusik bedienen muß.
2x einen von iRig und einen mit Plastikschaltern (Cicada irgendwas), die sich mit Batterien/Akkus betreiben lassen, an letzteren kann ich auch externe Fußschalter anschließen.

Software Mobilesheets.
Änderungen erledige ich zu Hause und schreibe sie mir während der Proben ins Handy.
Passiert bei der Coverband in den ersten paar Proben bei neuen Stücken, bei der Band mit eigenen Stücken ebenso, ggfs. aber auch später noch.
Immer 2 Setlisten, eine alphabetisch, eine für Gigs.
Für Gigs hab ich mir Zwischenblätter für Pause, Zugaben und Ende angelegt, damit nicht genutzte Stücke in der Setlist bleiben können, aber nicht direkt aufgerufen werden.
 
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  • #16
Ich habe einen eigenen Tablet dafür. Da er nicht mehr können muss, als pdfs anzeigen, reicht ein billigteil vom gebrauchtmarkt.
Xodo erlaubt schon in der gratisversion pdfs zu bearbeiten, wenn in einer probe etwas an einem song geändert wird. Das reicht für die schnelle notitz, ich mach es dann jeweils zuhause schön.

EInziger nachteil gegeüber papier: immer gut darauf achten, dass der tablet vor dem gig geladen ist.
 
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  • #17
Was ich mit meinem Beitrag über das auswendig spielen sagen wollte:

Wenn ich über Jahre hinweg fest in einer Band spiele muss ich mein Repertoire auswendig können.
Wir können 4-5 Stunden Programm spielen und keiner der ein Instrument in der Band spielt hat ein Blatt Papier (abgesehen vom Programmablauf) vor sich ……… außer den Sängern….anscheinend ist es auch nach vielen Jahren nicht möglich zu singen ohne die Absicherung eines Tablets mit den Texten vor sich.

Ich stell mir gerade vor wie Ian Gillan Smoke on The water vom Tablet abliest…. :tongue:


Anders ist es wenn ich oft unterschiedliche Jobs spiele und nur kurze Vorbereitungszeiten habe. Aber auch hier sieht man die Leute im professionellen Bereich nicht mit den Augen am Skript kleben. D.h. wenn ich ein Lied spiele sollte ich eine Vorstellung von diesem haben…
 
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  • #18
Funk Band mit Tablett und mobile sheets… (wobei ich die meisten Songs auswendig spiele)
In der Bigband bin ich damit nicht so klar gekommen, bei 3-4 Saiten. Hier klassisch mit Blatt 🤷‍♂️
 
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  • #19
Ich stell mir gerade vor wie Ian Gillan Smoke on The water vom Tablet abliest…. :tongue:
Du würdest Dich wundern wieviel große Acts Teleprompter laufen haben ;-)
Davon abgesehen geht es halt an der konkreten Frage vorbei.
Wenn jemand nach einem guten Bodentuner fragt ist die passende Antwort auch nicht "immer nach Gehör stimmen!"
Anders ist es wenn ich oft unterschiedliche Jobs spiele und nur kurze Vorbereitungszeiten habe. Aber auch hier sieht man die Leute im professionellen Bereich nicht mit den Augen am Skript kleben. D.h. wenn ich ein Lied spiele sollte ich eine Vorstellung von diesem haben…

Als Programm empfehle ich MobileSheets pro. Das gibt es schon seit ein paar Jahren und für Windows, Mac, Android. Kostet zudem nur knapp 20 Euro.
+1
Ist ein super Programm, bietet weit mehr als die meisten brauchen, ist aber nicht überfrachtet.
Bezüglich Hardware empfehle ich aus Kostengründen ein Android Tablet mit mindestens 12", je grösser, je besser. Android hat zudem den Vorteil, dass dann auch gleich iReal Pro, eine riesige Real Book Datenbank mit drauf läuft.
Kommt drauf an, bei uns sind einige mit 10" auch zufrieden, hab ich auch mit angefangen.
Da die größeren (wenn's nicht die absoluten Billigheimer mit lahmstem Prozessor sind) ja durchaus teurer sind lohnt es durchaus aufs Format zu achten. Wenn Du mehr Geld für 13" zahlst, aber dennoch nen dicken schwarzen Balken hasst weil das Display weit weg vom A4-Seitenverhältnis ist, das ist schon ärgerlich.
Mein Tablet hat eine abnehmbare Tastatur. Ich erwähne das nur, weil die Tastatur per Magnet fixiert wird und dieser Magnet bei abgenommener Tastatur den sehr nützlichen Nebeneffekt hat, dass er das Tablet auch gleich auf dem bekannten schwarzen Lochblechnotenständer fixiert und gegen runterfallen sichert. Ich habe zwar auch noch einen speziellen Tablethalter, nur taugen die meisten davon nicht viel. Sie sind zwar rein optisch kleiner als so ein Lochblechnotenständer, sind aber immer eine lästige Fummelei beim Gig und meist auch nicht sonderlich stabil. Zudem bietet der Lochblechnotenständer zusätzliche Ablagefläche für Kleinigkeiten und ist sowieso günstiger.
Guter Punkt wenn man das so will.
Lochblechnotenständer habe ich im Proberaum herumstehen, Ständer mit Tablethalterung habe ich für Auftritte. Neben der auf der Bühne unauffälligeren Erscheinung (muss jeder selbst entscheiden ob das für ihn ein relevanter Punkt ist) ist der vom Transport auch etwas praktischer.
Etwas an die Grenzen kommt das Setup bei vielseitigen Arrangements mit Sprunganweisungen. Da hab ich mir letztens beholfen, in dem ich bei nem 5-seitigen Stück S2 mit dem dalSegno noch mal ans Ende kopiert habe.
Genauso mache ich's auch, obwohl MobileSheets schon Sprungmarken bietet. Möglicher minimaler Zusatznutzen: man kann die Anmerkungen drauf schreiben die für diesen "Durchgang" relevant sind und sich Anmerkungen wie "nur bei D.S." sparen.

Bluetooth Page Turner, gibt es ab rund 20€. Kaufe aber nicht das Billigste aus Plastik, sonst kaufst Du doppelt... frag' nicht woher ich das weiss ;-) Ich habe nun eins mit Blechgehäuse, richtig guten Fusstastern wie bei Stompboxen, integriertem Akku, ladbar über usb-C, umschaltbar von Quer- auf Hochformat (bzw. welche Tasten ausgelöst werden, d.h. li/re oder up/dn) was zwar meist egal ist, aber je nach App wichtig sein kann.
Fußtaster ist der Punkt den ich am "lästigste" finde.
Wenn man eh immer mit nem Pedalboard unterwegs ist und da noch Platz hat, dann würde ich immer für etwas wie den Airturn BT500 plädieren, super robust.
Bei allen anderen Produkten MUSS ein Ladegerät + USB-Kabel immer mit im Gepäck sein. Die Dinger habe ja quasi durch die Bank keine verlässliche Akkuzustandsanzeige (und bei vielen sieht man's auch nicht im Tablet), also da passieren sehr leicht Ausfälle zum ungünstigsten Zeitpunkt.

Weiteres beruhigendes Accessoire im Gig-Gepäck: knickbare Kühlpacks. Erste Hilfe bei überhitzten Tablett bei Sommer-Open-Air-Gigs - auch wenn man's nicht braucht sehr beruhigend dabei zu haben.
 
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  • #20
Bisher im wesentlichen ja individuelle Lösungen ... auch bei mir => schlicht ein Gig bezogenes Verzeichnis mit der Reihenfolge der Setlist als PDF.

Allerdings ist/wäre next Level auch gleich die Band mit rein zu nehmen, sofern jemand gewillt ist den Administrator zu machen. Zwar individuelle Noten/Optik je nach Instrument, aber Inhaltlich immer auf dem gleichen Stand. Einer macht Änderungen, der Sync stellt jedem Musiker die Datei im Zielformat zur Verfügung. Nebenbei lassen sich auch gut Quellen als Vorlage zum Üben einbinden. Alles unter einem Dach ... aber Aufwand.

Hier wäre das Konzept etwas aufwendiger beschrieben. Der Thread Host nutzt diese Variante seit Ewigkeiten und ist auch Band Admin. Nimmt also die Arbeit auf sich, dafür "verläuft" sich keiner im Gig :-)

Gruß
Martin
 
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