IEM ? / Gehörschutz ! in einer lauten analogen Band - Dringend !

  • Ersteller Ersteller pirat54
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  • #121
Zunächst mal ist es alles eine Frage der Bühnenkultur und Bühnendisziplin. Sich schon jetzt über Details der technischen Umsetzung zu unterhalten, macht den dritten Schritt vor dem ersten. *Jedes* im einigermaßen seriösen Fachhandel erhältliche IEM-System ist in der Lage, ganz erheblich zur Lösung des Problem beizutragen, die einen komfortabler und hochwertiger, die anderen ... naja ... funktionieren halt auch. Mit dem Auspacken und Anschließen eines IEMs ist es halt nicht getan. So ein System will auch konfiguriert und bedient werden, und das macht man nicht mal so eben nebenher. Und gerade bei tendenziell halsstarrigen und unbelehrbaren Veteranen halte ich die Bereitschaft, sich auf was neues einzulassen, für sehr überschaubar.
 
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  • #122
Vor allem das Mischen ist echt wichtig. Und zeitaufwendig...
 
  • #123
Vor allem das Mischen ist echt wichtig. Und zeitaufwendig...
Und nicht vergessen: Solange es noch Kanäle im System gibt, die theoretisch feedbackanfällig sind, kann einem das plötzliche Fiepen im Ohr den ganzen Tag verderben, und zwar noch deutlich nachhaltiger als Freiluft-Feedback.
 
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  • #124
Naja, es tut sich ein bißchen etwas……der Keyboarder hat signalisiert evtl. auf InEar umsteigen zu wollen und hat in ein neues Stage Piano investiert das das extrem laute Lesley überflüssig macht…..
bin mir nicht ganz sicher ob unser Drummer alles mitbekommen hat……
Und jetzt spielen alle leiser oder wie ist das zu verstehen?
 
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  • #125
Und jetzt spielen alle leiser oder wie ist das zu verstehen?
Alle bis auf den Drummer..,.der ist ja schließlich analog und kann nicht einfach an einem Köpfchen leiser-drehen.... außerdem, wie schon gesagt bin ich mir eh nicht sicher ob er was von der ganzen Diskussion mitbekommen hat (oder wollte) :D
 
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  • #126
Im Proberaum sind wir im Rock-Trio (Drums, Bass, Git, 3xVox) per klassischem, kabelgebundenen geschlossenem Kopfhörer unterwegs. Ich nutze meinen Beyer Dynamic DT770 Pro und bin voll zufrieden. Wir haben keine Amps/Boxen, stattdessen spielen wir über Helix Floorboards direkt in unseren Digi-Mixer. Einzig Drums (komplett mikrofoniert) und Vox* sind für Aussenstehende bei der Probe hörbar. Dadurch haben wir a) eine sehr angenehme, individuell regelbare Probelautstärke und b) die Möglichkeit jederzeit die Probe in ordentlicher Qualität zu recorden - das Bleeding der Drums in die Vox*-Mikros ist ganz gut beherrschbar.
Auf der Bühne werden die Kopfhörer durch IEM- Funk ersetzt, aktuell noch ein altes System von LD. Da sind wir nicht ganz zufrieden und noch am Suchen. Amps/Boxen kommen bei uns nicht auf die Bühne, das geht alles direkt über PA.
 
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  • #127
Wie löst ihr das Problem, das die ersten Reihen mittig vor der Bühne so keinen Ampsound haben?
Zusätzliche Monitore in Publikumsrichtung?

Auf der Bühne werden die Kopfhörer durch IEM- Funk ersetzt, aktuell noch ein altes System von LD. Da sind wir nicht ganz zufrieden und noch am Suchen. Amps/Boxen kommen bei uns nicht auf die Bühne, das geht alles direkt über PA.
 
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  • #128
Wie löst ihr das Problem, das die ersten Reihen mittig vor der Bühne so keinen Ampsound haben?
das ist ja wohl eher andersherum. Bei diversen Amateurband-Konzerten war der Sound erst ab ein paar Meter Abstand erträglich, WEIL das Bühnen-Amp Geplärre den Sound kaputt macht..
 
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  • #129
In der Tatsache, dass manche Musikstile ihren Musikern abverlangen, sich mit diversen technischen Hilfsmitteln partiell zu ertauben, damit sie den Krach aushalten, liegt für mich eine gewisse drollige Komik.

Für solche Konzerte sollte den Zuschauern eine Dankesprämie ausbezahlt statt Eintrittsgeld abverlangt werden.

DT
 
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  • #130
Wie löst ihr das Problem, das die ersten Reihen mittig vor der Bühne so keinen Ampsound haben?
Zusätzliche Monitore in Publikumsrichtung?
Vernünftige PA, wenn die Bühne groß genug ist, dass da noch Fills für die erste Reihe nötig ist, dann wird das vor Ort bedacht worden sein.

Wenn die Bühne klein genug ist, sind die PA Boxen rechts/links ausreichend.

Ich setze eine ausreichend dimensionierte PA und entsprechende Kompetenz der Bedienenden voraus und wurde bisher nicht enttäuscht...
 
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  • #131
Aha, also nicht "Eigen-PA", sondern über Tech Rider an den Veranstalter.

Vernünftige PA, wenn die Bühne groß genug ist, dass da noch Fills für die erste Reihe nötig ist, dann wird das vor Ort bedacht worden sein.

Wenn die Bühne klein genug ist, sind die PA Boxen rechts/links ausreichend.

Ich setze eine ausreichend dimensionierte PA und entsprechende Kompetenz der Bedienenden voraus und wurde bisher nicht enttäuscht...
 
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  • #132
ALtersbedingt sind ein Teil der Band schon ziemlich schwerhörig. Vor allem der Schlagzeuger, aber auch das Keyboard sind auf kleinen Bühnen extrem laut .
Das Thema wurde bandintern schon des öfteren diskutiert - da sich aber zur Schwerhörigkeit eine altersbedingte Sturheit gesellt ist da nichts zu machen....
Ich möchte an dieser schon fortgeschrittenen Stelle im Thread nochmal das Ausgangsstatement wiederholen. Was soll man dazu als vernünftiger Mensch sagen?

Mein Vorschlag ist: "Bald stocktaub, viel zu laut und zur Einsicht nicht mehr fähig".

Zeit, den Laden zu schließen.

DT
 
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  • #133
Ich möchte an dieser schon fortgeschrittenen Stelle im Thread nochmal das Ausgangsstatement wiederholen. Was soll man dazu als vernünftiger Mensch sagen?

Mein Vorschlag ist: "Bald stocktaub, viel zu laut und zur Einsicht nicht mehr fähig".

Zeit, den Laden zu schließen.

DT
das hat was von Altersdiskriminierung.......tstststs :opa: :teufel:
 
  • #134
Durch eine chronische Mittelohrentzündung links habe ich links nur noch ein "Hörvermögen" von etwa 20 %. Bisher bin ich damit gut klar gekommen, weil ich konsequent (auch in lauten Bands) IEM verwendet habe. Aktuell gibt es bei der Karnevalsmucke sowieso nur IEM.
Bei den anderen Bands hatte ich es so geregelt, dass am Amp-Ausgang der Funk für IEM sitzt. Wenn kein Kanal fürs Monitoring vorhanden war. Damit habe ich zwar keinen Mix, aber ich höre mich präziser als den "lauten" Rest, vor Allem Drums. Damit habe ich bisher jederzeit die Kontrolle behalten.
Als Kopfhörer setze ich auf angepasste Vision Ears. Da gibt es aber auch preisgünstigere Varianten.

Gruß :D Milo
 
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  • #135
Altersdiskriminierung
Auch wenn jetzt Lynchkommandos ausschwärmen, ich finde, für Kapellen wie die Stones, Rod Stewart, ZZ Top, Pink Floyd und ähnliche ist die Zeit ganz einfach vorbei. Die Herren sollten sich besser nur noch von ihren höchstens halb so alten Gattinnen (Pflegerinnen) betüdeln lassen.

Vielleicht kommt da ja noch etwas bei rum. Bin gespannt, wer jenseits der 85 nochmal Vater wird.

DT
 
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  • #136
Hallo Gemeinde, wir spielen seit einigen Jahren schon mit IEM, sowohl im Proberaum, als auch Live. Die beste Anschaffung dafür war eine Soundcraft UI-24 mit 6 Aux Kanälen. An IEM's in unserer 6 köpfigen Band werden unterschiedliche Systeme genutzt. Sängerin und 1 Gitarrist sind kabellos unterwegs. Der Rest, Drum, Key, 2. Git und Bass kabelgebunden. Jeder kann sich über Handy oder Notepad seinen eigenen Monitorsound einstellen. Ich selbst habe einen recht günstigen Sennheiser* (ca. 100€) mit eigens angefertigten Otoplastiken (180€), die sehr gut abschirmen und einen kleinen Fisheramp als Kopfhörerverstärker.Ich habe damit einen super klaren und satten Sound auf den Ohren, selbst im Bassbereich. Selbst wenn man die Anschaffung des Digitalmixers (ca. 900€) mit einbezieht, eine verhältnismäßig kostengünstige und nachhaltig funktionierende Lösung. Seit dem wir mit IEM spielen sind wir als Band um 2 Klassen besser geworden, schlichtweg weil wir uns selbst und die Mitmusiker besser hören. Alternativ habe ich schon mit halboffenen Kopfhörern von Koss gespielt. Klingt super vor allem im Bassbereich und man hört ggf. noch das Schhlagzeug, falls es nicht komplett abgenommen wird und es fühlt sich nicht so ganz von der Außenwelt abgekoppelt an. Ein schöner "Nebeneffekt" der digitalen Mische ist der direkte Mitschnitt per Knopfdruck. Auch das macht eine Band durchaus besser, wenn man klar und deutlich hört, welchen Mist man teilweise spielt und bereit ist daraus Konsequenzen zu ziehen.
 
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  • #137
Auch wenn jetzt Lynchkommandos ausschwärmen, ich finde, für Kapellen wie die Stones, Rod Stewart, ZZ Top, Pink Floyd und ähnliche ist die Zeit ganz einfach vorbei. Die Herren sollten sich besser nur noch von ihren höchstens halb so alten Gattinnen (Pflegerinnen) betüdeln lassen.

Vielleicht kommt da ja noch etwas bei rum. Bin gespannt, wer jenseits der 85 nochmal Vater wird.

DT
Ganz deiner Meinung. Und damit endet auch die Zeit für lärmende Backlines auf der Bühne.
Erst Rücken und dann noch taub? Nein danke!
 
  • #138
So sieht's aus @Mojo001 - ganz genau so ist es.
 
  • #139
Hallo Gemeinde, wir spielen seit einigen Jahren schon mit IEM, sowohl im Proberaum, als auch Live. Die beste Anschaffung dafür war eine Soundcraft UI-24 mit 6 Aux Kanälen. An IEM's in unserer 6 köpfigen Band werden unterschiedliche Systeme genutzt. Sängerin und 1 Gitarrist sind kabellos unterwegs. Der Rest, Drum, Key, 2. Git und Bass kabelgebunden. Jeder kann sich über Handy oder Notepad seinen eigenen Monitorsound einstellen. Ich selbst habe einen recht günstigen Sennheiser (ca. 100€) mit eigens angefertigten Otoplastiken (180€), die sehr gut abschirmen und einen kleinen Fisheramp als Kopfhörerverstärker.Ich habe damit einen super klaren und satten Sound auf den Ohren, selbst im Bassbereich. Selbst wenn man die Anschaffung des Digitalmixers (ca. 900€) mit einbezieht, eine verhältnismäßig kostengünstige und nachhaltig funktionierende Lösung. Seit dem wir mit IEM spielen sind wir als Band um 2 Klassen besser geworden, schlichtweg weil wir uns selbst und die Mitmusiker besser hören. Alternativ habe ich schon mit halboffenen Kopfhörern von Koss gespielt. Klingt super vor allem im Bassbereich und man hört ggf. noch das Schhlagzeug, falls es nicht komplett abgenommen wird und es fühlt sich nicht so ganz von der Außenwelt abgekoppelt an. Ein schöner "Nebeneffekt" der digitalen Mische ist der direkte Mitschnitt per Knopfdruck. Auch das macht eine Band durchaus besser, wenn man klar und deutlich hört, welchen Mist man teilweise spielt und bereit ist daraus Konsequenzen zu ziehen.
Sorry, ich bin leider was Technik anbelangt nicht so firm - deswegen meine Frage , die vielleicht für die meisten völlig klar ist :

Habt ihr ein digitales Mischpult?
Hintergrund:
Wir haben "nur" ein analoges Mischpult mit 2 AUX Ausgängen - wenn ich so ein Soundcraft Teil da dran hänge , kann man dann ebenso für jeden einen AUX Ausgang generieren mit der Möglichkeit sich selbst zu mischen, oder ist dazu zwingend ein digitales Mischpult als Basis notwendig?
 
  • #140
wenn ich so ein Soundcraft Teil da dran hänge ,
Das Soundcraft ist das digitile Pult.

Man kann auch mit einem analogen Pult IEM Mixe fahren, wenn es denn genügend entsprechende Ausgänge gibt, was mitunter nicht der Fall ist.
Ein digitales Pult wie das Soundcraft UI 24, Behringer* XR18 und diverse andere, bieten genügend Ausgänge für 4 meist sogar 6 IEM Mixe.

An diese Ausgänge kommen dann die verschiedenen IEM Geräte, also ganz simpel (und nicht ganz richtig) ausgedrückt Kopfhörerverstärker. Funk oder Kabelgebunden, ist dann je nach Präferenz des Anwenders.
 
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