Lost in the chord jungle - And now?

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basso navo

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Servus, auftrittserfahrene Basser!

Jede/r kennt den Moment: Mitten im Spiel weißt du nicht mehr, wo du dich harmonisch gerade befindest.
Aufhören geht nicht. Die Mitspieler wollen den Bass hören.

Was spielst du, bis du den Faden wieder gefunden hast?

- einen Pedalton in Vierteln, z. B. den Grundton der Tonart?
- Pentatonik?

Hilfesuchend,
bn
 

Mehr proben und üben.
Jede/r kennt den Moment: Mitten im Spiel weißt du nicht mehr, wo du dich harmonisch gerade befindest.
Das passiert dann nicht mehr. Auch bei eher freien Parts gewöhnt man sich ja an, doch oftmals das gleiche zu spielen.

Vor Konzerten spiele ich jeden Tag das ganze Set mit der jeweils letzten Aufnahme zusammen durch...

Aber wir machen auch eher Rockiges. Keine unterschiedlich langen spontan improvisierten Parts.
 
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Wenn du die Grundtöne weißt, kannst du ja nicht so völlig verirrt sein. Die sollten immer passen - Deadnotes auch.
 
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Servus, auftrittserfahrene Basser!

Jede/r kennt den Moment: Mitten im Spiel weißt du nicht mehr, wo du dich harmonisch gerade befindest.
Aufhören geht nicht. Die Mitspieler wollen den Bass hören.

Was spielst du, bis du den Faden wieder gefunden hast?

- einen Pedalton in Vierteln, z. B. den Grundton der Tonart?
- Pentatonik?

Hilfesuchend,
bn
Ich simuliere, und tu so, als würd ich spielen, bis ich wieder weiss, was Sache ist.
Falls das auffällt, schiebe ich die Schuld auf die Technik. :popcorn:

....

Spass beiseite: ich habe immer ein IPad mit den Akkorden auf der Seite, und wenn ich mir nicht sicher bin, reicht ein Blick auf
das Teil.
 
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Spass beiseite: ich habe immer ein IPad mit den Akkorden auf der Seite,
So in der Art hab ich auch angefangen. Das gibt einem Sicherheit. Bei mir waren es allerdings Zettel. Es geht auch ohne ganz gut. Inkl. mulmigem Gefühl beim ersten Mal. :) :)
 
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Americana wie Blue Moon, Is you is or is you ain't, Sway, What a difference a day made, Dream a little dream with me; Italienisches
 
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Mir hilft es, wenn ich rausflieg, auf die Greifhand-Griffel der Eierschneider zu schauen.
Wenn man sich dann auf dem gleichen Bund bewegt, ist`s in der Regel nicht so falsch.
Ob man dann nur Viertel spielt oder durchachtelt, ist abhängig davon, ob`s richtig oder falsch klingt. Und kommt auch auf das Stück an. Kann auch helfen, mal auf den Sänger zu hören, damit man weis, wo man sich gerade im Song befindet.
Ansonsten: Die Stücke so lange üben, dass sie aus dem FF sitzen.
 
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  • #10
Americana wie Blue Moon, Is you is or is you ain't, Sway, What a difference a day made, Dream a little dream with me; Italienisches
Jo - dabei kannst du mit allen deinen Vorschläge nicht wirklich punkten. Da bringst du mit pentatonik nur Chaos. Der Grundton ist nicht wirklich ein Grundton.

Aber ich würde Grundton mit einem pattern verbinden zB nur Offbeats 2-4 damit deine Pianist/Git sofort kapiert was los ist und dir mit einer Sandale äh Zeichen hilft dich wieder einzufangen.

Aber Grundsätzlich haben wir nunmal die Arschkarte, dass sowas nie passieren darf ;)
 
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  • #14
Wenn man sich verirrt hat, also nichtmal die aktuellen Grundtöne kennt (die Idee mit der Pentatonik kann ich daher nicht nachvollziehen), ist meiner Meinung das palmgemutete Spielen des Pedaltons für ein paar Takte vielleicht doch eine brauchbare Notfallmaßnahme?
 
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  • #15
Hab ich noch geschrieben, soll ja nicht vorkommen? Gestern Rapsblütenfest Fehmarn, 8 Grad. Gehirne zugefroren.
Sänger fängt den Vers an, erinnert sich dann - oh das wäre ein Git Solo. Das hat aber ne andere Form. Der Gitarrist- auch noch nicht vollständig aufgetaut - fängt mit seinem Solo an. Der Pianist lässt vor Schreck die Hände von den Tasten… und da waren sie wieder: die hilfesuchenden Blicke auf den Bassisten… Ja Grundtöne haben super gelangt um alle hinzuhalten und dann einen charakteristischen Aufgang zu einer Bridge zu spielen… es muss nicht die eigene Vergesslichkeit sein. Langt der der anderen ;)
 
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  • #16
Also...zumindest solltest du wissen on welchem Song du bist.
Und sicher weißt du den startton eines jeden Teils...strophe Refrain...wathever.....

Was mir manchmal passiert, besser gesagt uns, weil es halt ein Folge unseres Stils ist....ich weiß nicht ganz genau wo ich bin...oder wo die anderen sind.....kommt halt manchmal vor.....aber zumindest der Einsatz in den nächsten Teil sollte dann passen.
Und zwar von allen.
Ich wiederhole einfach sie situation in der ich bemerke das irgendwas falsch ist und suche den Blickkontakt zum Drummer.....und dann gakt gandenlos durchziehen was gerade passiert......das kann gakt zB. Ein verschobener Rhytmus sein.....der drummer sollte dann die nächste starke 1 sehr deutlich ankündigen.
Funktioniert prima.....und oft sind die Zuhörer erstaunt wie wir so crazy Zeug spielen.
In wirklichkeit passiert das einfach ganz von selbst.
Theoretisch kann man alles spielen..man muß es nur richtig auflösen
 
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  • #18
Neben jedem falsch klingenden Ton liegt einer der halbwegs passt :)
 
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  • #19
Es kann auch mal schwieriger sein, z.B. bei Rikki Don't Lose That Number von Steely Dan (Link zu Youtube), wenn die Akkordfolgen nicht ganz unkompliziert sind. Neben fleißigem Auswendiglernen hat mir auch ein Spickzettel Sicherheit gegeben. Die Kollegen, bei denen ich am Bass ausgeholfen habe, fanden es ok, dass ich einen Notenständer unauffällig in der Nähe aufgestellt habe.
 
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  • #20
Finde ich für Klassik völlig ok, hab jahrelang im Orchester auch nur mit Noten gespielt...
 
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