Persönlicher Monitor, Ear Box o.Ä.

bassilisk

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Ich habe mal wieder ein Luxusproblem (?)

Situation:
In der Bigband geht es auf der Bühne oft sehr eng her: Gestern stand ich wieder mit Wadenkontakt vor der Box (downfire). In der Folge hörte ich auf der (Holz-) Bühne nur Gedröhn, obwohl der Sound unten klasse war. Ankippen oder so war nicht möglich.
Manchmal nehme ich die112er (frontported) und stelle sie hinter mir auf einen Barhocker, dann geht's... gestern hatte ich die Situation flasch eingeschätzt.

Ich hätte mir einen Mini-Monitor gewünscht, der mir die höheren Frequenzen ins Gesicht ballert.
Ähnlich dem hier:
Allerdings ist die passiv, kann also in der Lautstärke nicht unabhängig geregelt werden.
So was in aktiv, aber bezahlbar... vielleicht über den DI angesteuert? Klein!

Prinzipiell wäre auch eine einfache(!) InEar-Lösung denkbar; allerdings läuft die Band nicht über PA, lediglich der Gesang.
Es müsste also etwas sein, was unaffällig und offen ist. Kann mir gerade nicht vorstellen, was das sein sollte... ein einzelner Ohrstöpsel vielleicht... Dann kommt wieder der Kabel-Wirrwarr, den möchte ich nicht.
Fällt also vermutlich raus.

Das hier ist nur Brainstorming, Ideensammlung... Erfahrungen...?

Nachtrag: Ich weiß gar nicht, wie die Menscheit ohne Vong überleben konnte... :bier:
 

Vielleicht eine kleine Aktiv-PA-Box wie die Alto Busker? Per Di ansteuerbar, unabhängig in Lautstärke und Klang regelbar, "bläst" angewinkelt von unten, und ist dank kompakter Größe und Akku-Betrieb sehr flexibel positionierbar.
 
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Unser Gitarrist hat eine sehr kleine, aber mächtig druckvolle Monitor-Wedge von Headrush:


Die kann man wirklich unter den Arm klemmen.
 
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Rein zufällig hat der geschätzte Kollege @Jogi68 gerade eben eine Wohlklang-Box für "Gitarre & Bass" getestet :-)

 
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Rein zufällig hat der geschätzte Kollege @Jogi68 gerade eben eine Wohlklang-Box für "Gitarre & Bass" getestet :-)


Die ist genau für solche Situationen gebaut. Je nachdem, wieviel Bass auf der Bühne gebraucht wird, dann in 3x8 oder 3x10.
 
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Zunächst mal viele Dank für euren Input :-)

Ich sollte vielleicht erwähnen, dass ich mit meiner Anlage und meinem Sound sehr zufrieden bin: Ashdown CTM30 + fmc 212UL bzw. 112UL.
Ich habe nicht vor, etwas daran zu ändern (es sei denn, ich kann meine 112er gegen eine 208UL tauschen für die Proben).

Die Wohlklang-Box ist toll, klar; aber tausend Euro für eine 16kg Box auzugeben, kommt nicht in Frage.
Die FRFR 108 kommt der Sache schon näher, ist aber schon Overkill... die Alto Busker ist auch spannend weil Akku...

Im Moment scheint die PJ Ear Box einmalig zu sein. Die Rezensionen sind gut.
Schaumermal, was noch so kommt. :kaffee:
 
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Ich verstehe das so, dass du einen kleinen Monitorlösung zusätzlich zu deinem Amp/Combo brauchst.
Ich habe ein ähnliches Problem wie deines mit diesem hier gelöst:

1785603869690.webp

YAMAHA MS101-4 Aktivmonitor-Lautsprecher​


der ist klein, leicht, fällt kaum auf und ist laut genug. Du kannst ihn auf ein Mikrostativ schrauben (da gibt es einen Adapter) und vor dir hinstellen.
 
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Cool, jetzt kommen wir in die Richtung! :great: Sehr attraktiv - 2,1kg, knapp DIN A5 groß.

Oder, noch billiger, das da:

Die können beide XLR, also DI vom Amp.
 
  • #10
du solltest drauf achten, dass so ein Kleinmoni wenigstens eine Klangregelung hat: mit einem Fullrange-Basssignal hast du sonst sehr schnell nur unbrauchbaren Matsch drauf...
 
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  • #11
Habe mir zu Testzwecken mal diese Teile zum ausprobieren bestellt.
https://www.amazon.de/dp/B007ZMO4P8?ref_=ppx_hzsearch_conn_dt_b_fed_asin_title_1*
Die werden nicht in die Gehörgänge gestopft, und dämpfen Außengeräusche quasi gar nicht.
Ich mag das Singen mit zugestopften Ohren gar nicht. War mit Edrums gar nicht so schlecht, aber mit Naturschlagzeug reicht die Außendämpung nicht mehr.

Früher, mit klassischem Monitor war ich immer ein Freund von "Boxen nah an die Ohren". Mit Deinem Barhocker machst Du ja nichts anderes. Vielleicht sowas?
oder
 
  • #12
Ich spiele mittlerweile öfters ganz ohne Amp, geh mit dem Bass direkt ins Pult und hör mich über den Bodenmonitor (Alto TX308 ). Das funzt ganz gut. Deine Bigband-Bühne dürfte etwas lauter sein, aber ich würds einfach mal testen. Ihr spielt ja bald in Emmedinge, nimm meine Alto mit, dann bekommst du einen Eindruck, ob sowas eine Lösung sein kann.
 
  • #14
Ich hab vor >20 Jahren mal mit ner Bigband auf nem Hoffest gespielt, da war nur ein Fallschirm als Bühnenüberdachung und es hat den ganzen Tag leicht geregnet.

Compressor in Plastiktüte, Bass dran, ab auf den Monitor.
Ich hab mich gehört und der Toni hat nach draussen eh gemacht, was er wollte...
 
  • #15
Zur PJ EAR Box
Hab ich ausprobiert, aber schon in einer etwas lauteren Band geht das Teil auch auf Ohrhöhe völlig unter.
Die Box übermittelt nur Höhen und die hat ein Bass nunmal überwiegend nicht außer man spielt einen sehr höhenlastigen Slapbass, Aber auch da klackert es eher mal durch. Ein vernünftiges Höhren der Obertonreiehn (was man ja eigentlich möchte) ist damit nicht machbar.
Am ehesten kann ich mir sie noch in einem eher akustischen setup vorstellen...aber da braucht es sie wahrscheinlich auch nicht da man ja da kein Bandgetöse um sich hat das den Bass unhörbar macht.

Fazit: eigentlich zu nichts brauchbar.....
 
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  • #16
Noch ein Punkt zu dem oft angemerkten Hochstellen der Boxen, das ist dann wieder im Tiefbassbereich kontraproduktiv. Je Raumseite gehen da durchaus 3dB verloren, damit klingt die Box dann womöglich zwar im Mitten und Hochtonbereich gut im Bassistenohr, aber untenrum dünne, auch für das Publikum. Das kann man bei dröhnigen Situationen konstruktiv nutzen, sollte man aber eben im Hinterkopf behalten.
 
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  • #17
Wie sähe es InEar aus, wenn Du da rein den Bass drauf gibst, evtl. nur einohrig oder mit einem Ohrstück, das nicht völlig dichtmacht, sondern nur dämpft? Den Rest würdest Du ganz normal über den Raum hören.
 
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  • #18
Wie sähe es InEar aus, wenn Du da rein den Bass drauf gibst, evtl. nur einohrig oder mit einem Ohrstück, das nicht völlig dichtmacht, sondern nur dämpft? Den Rest würdest Du ganz normal über den Raum hören.
Ja, das ist auch ein Gedanke.
Das wäre auch von der Schlepperei her gut und hätte keine optische Komponente.
Ich habe mein Equipment so optimiert, dass ich exakt 1x laufen muss - incl. Box und Amp.

Ansonsten ist mir im Moment die Ear Box am sympathischsten - auch wenn der Pirat das anders sieht... :bier:
Aber am Freitag wäre ein zusätzlicher Ständer schon wieder schwierig gewesen: Meine Kopfplatte war direkt im Bereich des Trompeters (stehend) und meine Noten direkt hinterm Posaunisten (sitzend). Das war schon kuschelig.😁

Zum Thema Hochstellen:
Das mit dem Bassverlust ist klar. Aber ich hasse nichts mehr, als wenn mein Sound dröhnt, habe bei jedem Auftritt den Vong dabei.
Deshalb begrüße ich diesen Effekt, drehe lieber bei Bedarf ein paar Bässe rein.
 
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  • #19
Da die 112UL ja praktisch ein Würfel ist könnte man die auch auf den Rücken legen ( mit entsprechender Unterfütterung damit der Speakon Stecker keinen Bodenkontakt hat). Das hat dann die selbe Stellfläche. Der Amp muss dann noch irgendwo hin. Kannst ja mal nen Testlauf machen und berichten.
Falls jemand mit so einer Aufstellung liebäugelt kann man auch ein Zusatzbuchse oben oder seitlich einbauen dann brauchts nur kleine zusätzliche Gummifüße auf der Rückwand. Geht auch nachträglich.
Das funktioniert auch mit zwei 112 UL. Eine normal aufstellen und die zweite obendrauf nach oben strahlen lassen. Die kleine Stellfläche bleibt erhalten. Geht natürlich auch mit 2 x 110 oder 2 x 108.
Den Amp könnte man dann zwischen den beiden Boxen unterbringen.
 
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