klabrx
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Das ist eine ziemlich vielschichtige Diskussion, die hier stattfindet. Die Antworten reichen von "Besorg dir einen antiken Preci mit den original LaBella Flats" bis hin zu "Lerne 'in the shadows of Motown' auswendig". Beides ist ebenso richtig wie falsch, und beides beantwortet die ursprüngliche Anfrage nach beispielhaften Songs für ein nur relativ grob beschriebenes Genre nur unzureichend ... strenggenommen beantwortet der Preci-Vorschlag sie überhaupt nicht, man kann das Zeug, wenn man es richtig macht, auch auf einem Modulus Graphitbass spielen.
Ich habe mich daran erinnert, dass die "Shadows" bei mir zuhause auch noch irgendwo rumlagen und habe sie sogar gefunden. Ich hatte das vor fast 15 Jahren mal gekauft, in der Hoffnung, aus mir würde nach dem ausführlichen Studium des Buches (die Doppel-DVD dazu hatte ich schon ein paar Jahre vorher) ein zweiter James Jamerson ... weit gefehlt.
Beim Erlernen neuer Songs gibt es ja ein breites Spektrum an Herangehensweisen, von der rein technischen und musiktheoretischen Transskription am einen Ende bis hin zum instinktgesteuerten Musikantentum am anderen ... beides hat seine Berechtigung. Ich habe allerdings die Erfahrung gemacht, dass die Umsetzung einer gehörten oder auch rausgeschriebenen Basslinie auf dem Instrument eigentlich erst der letzte Schritt in der Kette ist. Vorher sollte man durchaus auch theoretisch verstanden haben, was da eigentlich passiert, und das hat unglaublich viel mit musikalischer Mustererkennung zu tun:
Beispiele dafür: die Unisonostellen in "Master Blaster (Jammin')" und "Sir Duke" von Stevie Wonder ... man kann mit offenem Mund davorstehen und von Ehrfurcht ob dieser unglaublichen Virtuosität
ergriffen sein, oder man setzt sich auf den musiktheoretischen Hosenboden, stellt fest, dass das eigentlich nur Pentatoniken sind (c-moll bei Master Blaster, B(H)-Dur bei Sir Duke), dann sit die Auswahl dessen, was man auf dem Instrument daraus machen kann/soll schon mal deutlich eingeschränkter und somit einfacher.
Falls es nicht aufgefallen ist: An keinem Punkt meiner Überlegung spielt das Instrument (ob das jetzt ein altmodischer Preci, irgendein Jazzbass, ein handelsüblicher Mittelklasse-Ibanez*, ein HiFi-Graphitbass oder gar das Sousaphon ist) eine entscheidende Rolle ... hat man verstanden, was die Nummer braucht, findet sich der Rest gleich viel leichter.
Ich habe mich daran erinnert, dass die "Shadows" bei mir zuhause auch noch irgendwo rumlagen und habe sie sogar gefunden. Ich hatte das vor fast 15 Jahren mal gekauft, in der Hoffnung, aus mir würde nach dem ausführlichen Studium des Buches (die Doppel-DVD dazu hatte ich schon ein paar Jahre vorher) ein zweiter James Jamerson ... weit gefehlt.
Beim Erlernen neuer Songs gibt es ja ein breites Spektrum an Herangehensweisen, von der rein technischen und musiktheoretischen Transskription am einen Ende bis hin zum instinktgesteuerten Musikantentum am anderen ... beides hat seine Berechtigung. Ich habe allerdings die Erfahrung gemacht, dass die Umsetzung einer gehörten oder auch rausgeschriebenen Basslinie auf dem Instrument eigentlich erst der letzte Schritt in der Kette ist. Vorher sollte man durchaus auch theoretisch verstanden haben, was da eigentlich passiert, und das hat unglaublich viel mit musikalischer Mustererkennung zu tun:
- In welchem Zusammenhang steht die Basslinie mit den Harmonien des Songs?
- Wie ist das rhythmisch aufgehängt? Wo sind die Offbeats oder auch die Double Time Offbeats? Synchron mit den Drums (Mustang Sally) oder sich gegenseitig ergänzend/umspielend (For Once in my Life)?
- Songprägend (dann sollte das so original wie möglich wiedergegeben werden ... 'I Wish' sollte nicht unter überbordender Kreativität leiden) oder eher 'nur' unterstützend (dann gibt es mehr Freiheiten)?
Beispiele dafür: die Unisonostellen in "Master Blaster (Jammin')" und "Sir Duke" von Stevie Wonder ... man kann mit offenem Mund davorstehen und von Ehrfurcht ob dieser unglaublichen Virtuosität
Falls es nicht aufgefallen ist: An keinem Punkt meiner Überlegung spielt das Instrument (ob das jetzt ein altmodischer Preci, irgendein Jazzbass, ein handelsüblicher Mittelklasse-Ibanez*, ein HiFi-Graphitbass oder gar das Sousaphon ist) eine entscheidende Rolle ... hat man verstanden, was die Nummer braucht, findet sich der Rest gleich viel leichter.
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