pseudoakustischer Bass

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Am Wochenende zum Rudolstadtfestival habe ich einen pseudoakustischen Bass gesehen, also einen Bass mit eingebautem Verstärker und Lautsprecher.
Eigentlich finde ich die Idee ganz brauchbar nur leider finde ich die Ausführung ziemlich hässlich.
Dann kam mir die Idee, dass man so etwas doch auch selbst bauen könnte.
Nur leider habe ich wenig Ahnung wo man so einen Miniverstärker, einen brauchbaren Speaker und einen leistungsfähigen, aber leichten Akku her bekommt. (Obwohl das mit dem Akku ist noch das kleinste Problem)
Habt ihr irgendwelche Tipps oder Ideen?
 

Im Bezug auf den Miniverstärkers gibt es eine Neuheit: Bassline in Krefeld bietet demnächst das (Kopfhörer-)Verstärker-Modul, welches im Reisebass "Bustiny" verbaut ist auch als Einzelmodul an (HA-1, gebaut von Andreas Richter). Noch befindet sich das Teil aber im "Prototyp-Modus". Das Signal reicht aber dann eben nur für einen Kopfhörer. Um einen Lautsprecher mit Signal zu versorgen, ist die Leistung nicht ausreichend. Dito z.B. auch beim Phil Jones* Bighead (den ich zum nächtlichen Üben absolut liebe!) . Da müsste man dann noch was dahinter hängen. Aber ehrlich gesagt, den Sinn eines Kopfhörerverstärkers kann ich noch nachvollziehen, aber warum sollte ich einen Bass mit einer (wenn auch kleinen) Endstufe, einem Lautsprecher und einem entsprechend dimensionierten Akku zur Hantel umbauen? Bei einem Upright vielleicht noch verschmerzbar, wenn man den nicht rumschleppen muss, aber sonst?
Aber lass' uns mal dran teilhaben, wenn Du die Idee weiter verfolgst! :popcorn:

BTW: Das gezeigte Instrument ist ja nicht gerade eine Schönheit (das hat so was Waldorfschulartiges...), gewichtsmässig geht das aber in Ordnung...
 
Und so sieht's aus, wenn niedliche Mädchen "Pseudoakustische"-Instrumente (ein alter Hut!) spielen:



:w00t::w00t::w00t:

Hat mit Waldorfschule nicht mehr viel zu tun. :great:
 
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Aber ehrlich gesagt, den Sinn eines Kopfhörerverstärkers kann ich noch nachvollziehen, aber warum sollte ich einen Bass mit einer (wenn auch kleinen) Endstufe, einem Lautsprecher und einem entsprechend dimensionierten Akku zur Hantel umbauen? Bei einem Upright vielleicht noch verschmerzbar, wenn man den nicht rumschleppen muss, aber sonst?...

Der Sinn läge für mich darin, dass ich bei Straßenmusik z.B. hörbar bin, was mir mit einem akustischen Bass nicht gelingt.
Einen Verstärker kann und will ich da nicht mit schleppen (zumal sich die Genehmigungslage mit Verstärker ändert, zumindest bei uns in Erfurt, da darf man ohne Verstärker spielen, mit Verstärker muss man sich anmelden und dafür auch bezahlen)
Der pseudoakustische war nicht Bühnenfähig, aber laut genug um gegen 2-3 Gitarren anzutönen.
Und schwerer war er auch nicht als ein normaler Bass - nur viel hässlicher.
 
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@U-Bass: Den Nutzen verstehe ich schon und finde die Idee auch interessant, aber ich finde es schwierig, hier etwas halbwegs durchsetzungsfähiges für einen Bass richtig hinzubekommen. Ich denke da an Faktoren wie Membranfläche (Größe, letzen Endes auch Gewicht), Endstufe (Gewicht ist hier heute kein Thema mehr, aber dann haben wir das Thema Stromverbrauch) etc.
Wie gesagt, ich bin sehr an Deinen weiteren Forschungen interessiert, selbst würde ich mich aber an das Experiment nicht wagen.
 
Ich kenne den Kollegen, der das Instrument entwicklt hat.
Dabwar wohl einiges an Tricks notwendig, daß das Instrument funktioniert.
Und das tut es auch.
Die Hässlichkeit des Instruments bis auch ein Zugeständnis an den Preis....
Derbkollege fragte mich, ob ich bereit sei, die Teile für eine de Luxe Version zu fertigen.....
Wer sich also sorgen wegen der Optik macht kann sich an mich wenden, sollte aber wegen des Preises nicht erschrcken....
Mein Tip war, so billig wie möglich anbieten.
Übrigens kein Vergleich zu dem Vox* Teil, das sbip gerät ist deutlich Durchsetzungsfähigkeit und absolut Lagerfeuer und straßentauglich.
Der Sound war über 25 m hinweg deutlich zu vernehmen..

Oli
 
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Kann bestätigen, dass der p.a.bass von sbip Instrumente sehr gut funktioniert.
Tut das was es tun soll sehr gut.
 
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Am Wochenende zum Rudolstadtfestival habe ich einen pseudoakustischen Bass gesehen, also einen Bass mit eingebautem Verstärker und Lautsprecher.
Eigentlich finde ich die Idee ganz brauchbar nur leider finde ich die Ausführung ziemlich hässlich.
Dann kam mir die Idee, dass man so etwas doch auch selbst bauen könnte.
Nur leider habe ich wenig Ahnung wo man so einen Miniverstärker, einen brauchbaren Speaker und einen leistungsfähigen, aber leichten Akku her bekommt. (Obwohl das mit dem Akku ist noch das kleinste Problem)
Habt ihr irgendwelche Tipps oder Ideen?
Ich finde ja das Design epochal. Diesen Griff zum Wegschmeissen braucht man unbedingt.
 
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  • #11
einen Bass richtig hinzubekommen. Ich denke da an Faktoren wie Membranfläche (Größe, letzen Endes auch Gewicht), Endstufe (Gewicht ist hier heute kein Thema mehr, aber dann haben wir das Thema Stromverbrauch)
Also wenn du dir die heutigen Boom-Boxen anhörst, sollte das kein Problem sein.
Letztlich muss das Ding ja nur mit akustischen Instrumenten wie Westerngitarre, Harmonika und Percussion sowie unverstärktem Gesang mithalten können. Ausreichend für Hausmusik, Straßenmusik und kleine Bars. Für mehr Lautstärke brauchen dann eh alle eine PA.
 
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  • #12
Ich kann mir keine Physik vorstellen, die für sowas auch nur Ansatzweise Sinn ergeben würde. Einen E-Bass mit Akku, Amp und Speakern auszustatten, statt gleich einen akustischen Bass zu verwenden, erschließt sich mir nicht wirklich. Das Ding wird dann mit Sicherheit sackschwer, klingt kacke und ist obendrein hässlich.

Da ist es nicht viel unlogischer, sich einen batteriebetriebenen Combo zu besorgen und den zu besaiten ;.)
 
  • #13
Also diesen "elektro-akustischen" BAss mit dieser eigenwilligen Form und Finish habe ich jetzt schon viele Male am Stand auf dem Rudolstadfestival gesehen, von daher scheint das keine experimentelle "Eintagsfliege" zu sein. Das Design ist sicher "eigenwillig" und vermutlich weitgehend physikalischen wie merkantilen Randbedingungen geschuldet, aber wenn es in dem vorgesehenen Kontext (Akustik-Session) nicht "gescheit" funktionieren würde, wäre das schon längst wieder aus dem Angebot des Instrumentenbauers verschwunden und nur noch bestenfalls als kurioses Einzelstück vorhanden...

Edit: Ob ein rein akustischer Bass in Gitarrenform (kein Upright oder KB!) hier die selbe Flexibilität bietet, v.a. wenn außer eine Gitarre und Gesang noch weitere (akustisch gespielte) Instrumente mit von der Partie sind, kann ich mangels Erfahrung schlecht beurteilen, aber ich vermute mal, das es hier durchaus Vorteile für dieses elektro-akustische sbip-Instrument gibt...Die Soundbeispiele in den Videos auf der sbip-Website indes klingen in meinen Ohren nicht so "reizvoll", dass ich sowas unbedingt haben möchte, allerdings spielen wir in der Band auch nie rein akustisch...obwohl das sicher mal reizvoll wär...so losgesagt vom ganzen üblichen elektrischen Overkill...nur Finger und Saiten... ;)
 
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  • #14
Speakern auszustatten, statt gleich einen akustischen Bass zu verwenden, erschließt
Mit dem akustischen Bass musst du, wenns nicht grad ein Stoll um 4000 aufwärts ist, anreißen wie blöd, damit du neben Gesang und Akustikgitarren hörbar bist. Das klingt nicht sehr gefühlvoll, abgesehen davon passt der Akustik-Sound nicht jedem.
Leider sind ak. Bässe in der leistbaren Kategorie ziemlich leise. Und wenn sie laut sind, dann zu teuer und zu empfindlich um sie auf der Straße oder in der kleinen Bar am Eck zu spielen.
Will man ohne PA auskommen, ist ein eingebauter Amp keine schlechte Lösung.
 
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  • #15
Will man ohne PA auskommen, ist ein eingebauter Amp keine schlechte Lösung.
Ich spiele schon seit vielen Jahren immer wieder mal ohne Stromanschluss, aber halt mit einem akkubetriebenen Combo. Diese sbip-Pfanne kostet immerhin an die 1.000 EUR, und dafür bekommt man einen kompromissbehafteten Bass mit einem kompromissbehafteten Verstärker. Akku-Combos oder, fast noch besser, akkubetriebene Aktivboxen bekommt man für weitaus weniger Geld, und man ist damit nicht an ein ganz bestimmtes Bassmodell gebunden.

Als Konzept finde ich das ganz witzig, aber witzig ist die Bassukulele ja auch. und ein wenig beherzt gespielt, ist die nicht mal sooo leise.
 
  • #16
Ich kann mir keine Physik vorstellen, die für sowas auch nur Ansatzweise Sinn ergeben würde. Einen E-Bass mit Akku, Amp und Speakern auszustatten, statt gleich einen akustischen Bass zu verwenden, erschließt sich mir nicht wirklich. Das Ding wird dann mit Sicherheit sackschwer, klingt kacke und ist obendrein hässlich.

Da ist es nicht viel unlogischer, sich einen batteriebetriebenen Combo zu besorgen und den zu besaiten ;.)
Dsm muß ich tazsachlich vehement wiedersprechen.
Ein akkubass ist gelinde gesagt ein total nutzloses Instrument.
Das einzige Instrument das mir einfällt, das man damit ausrreichend begleiten könnte wäre ein Clavichord.
Das Teil von sbip ist wirklich fur den Einsatzzweck...Lagerfeuer mit Gitarren...Straßenmusik ohne Amps....einfach perfekt.
Es mag in manchen Augen etwas unansehnlich wirken, doch auch das hat seine Grunde, was bezahlbarkeit, funktionalitat und balance angeht.
Und es ist so robust gebaut, das du es zum Bieraufmachen auch ins feuchte Gras ablegen kannst.

Und klar...die zuhnehmend aufkommenden akkuamos machen der sache naturlich Konkurrenz...dennich hat nicht jeder lust einen extra amp mitzunehmen.

Und dank moderner akkutechnik ist das teil mittlerweile so leicht das man sich da keine Birne machem muß.
 
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  • #17
Ich spiele schon seit vielen Jahren immer wieder mal ohne Stromanschluss, aber halt mit einem akkubetriebenen Combo.

Letzterer ist der springende Punkt:
Straßenmusik mit Amp braucht oft Genehmigung und außerdem: du hast wieder ein weiteres Ding, dass du herumschleppen musst.

Dieser komische Bass ist die Nischen- Lösung für Leute, die aus irgendeinem Grund keinen Amp wollen.
 
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