Wieviel "Spiel(neben)geräusche" sind erlaubt?

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Das kleine Gespenst

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Bassix
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Hallo!

Ich kann wegen der Nachbarn beim Üben den Verstärker generell nicht übertrieben laut aufdrehen und in letzter Zeit schnappe ich mir den Bass immer wieder im Vorbeigehen mehrmals für ein paar Minuten und werke unverstärkt herum.

Beim leisen Spielen und wenn der Verstärker nichts übertüncht, würde ich gerne wissen, wieviel "Spiel(neben)geräusche" erlaubt sind. Bzw. sind diese überhaupt erlaubt?

Hierbei meine ich einerseits den metallischen "Ding-Ton", der vor dem Anschlagen durch den Kontakt entsteht, wenn man die Saite auf den Bund drückt.
Andererseits auch ein gewisses Schnarren, wenn man mit dem Finger den Druck auf der Saite wieder löst, um sie zu dämpfen.
Gemeint ist nicht das Schnarren, wenn man schlecht greift.

Ich mache meine ersten paar Schritte vorerst ohne Lehrer und vorwiegend mit YT-Videos.
Ich schätze, bei den meisten Videos kommt die Tonspur vom Verstärker. Ein Video habe ich allerdings gesehen, in dem auch so eine Art von Nebengeräuschen direkt am Bass zu bemerken war.
Jetzt finde ich es im Moment nicht. Es war aber, glaube ich, sogar von Señor Andreas ( @AndreBas :great: ).

Würde mich wie immer über eure Hilfe freuen.

thx und mfg. :hat:
 
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Kommt drauf an.
Erstmal nicht verrückt machen lassen, das ist das wichtigste. Ob eine Saite schnarrt oder nicht, hört erstmal keiner, wenn der Amp lauter ist.
Dann, erlaubt ist was gefällt, es gibt Menschen, die diese Nebengeräusche als Stilmittel einsetzen, hör Dir mal bewusst John Entwhistle von The Who oder auch Geddy Lee von Rush an, die haben bewusst viel "Twäng" im Ton.
Dann...der
metallischen "Ding-Ton", der vor dem Anschlagen durch den Kontakt entsteht, wenn man die Saite auf den Bund drückt
ist eine eigene Technik für sich, nennt sich Tapping und einen Stick spielt man praktisch nur damit.

Aber, da Du ja recht konkret beschreibst, was Dich stört: man drückt die Saite eigentlich nicht vor dem Anschlag runter, der Ton wird genau so lange wie er sein soll gegriffen, nicht länger, nicht kürzer. Das bedingt, daß kaum Zeit zwischen dem Runterdrücken und dem Anschlag vergeht. Vorher dämpfst Du die Saite mit der linken Hand. Eigentlich gilt das auch für das Ende des Tons. Du nimmst nicht einfach irgendwann den Greiffinger weg, sondern Du beendest den Ton bewusst, durch abdämpfen. Auch da gibt es eine gewisse Gleichzeitigkeit, die Saite abzudämpfen und den Greiffinger zu lösen.
Am Ende des Tages aber wieder, "erlaubt" der "verboten" ist da nix, es kommt einfach auf Deine Vorstellung vom Ton an, und die willst Du umsetzen. Dann mach es auch.
Daß die Saite schnarrt, wenn man schlecht greift, weißt Du ja, das ist eigentlich eine praktische Rückmeldung ;)

P.S.: ich sehe allerdings immer wieder Bassisten, Gitarristen, Pianisten, die ihre Töne nicht ausspielen. Nicht konkret angefangen, und nach dem Anschlag schon vergessen, wie der Ton weiterklingen soll. Da haben uns Streicher, Bläser, Sänger einiges Vorraus, denen fällt gar nicht ein, daß man den Ton vergessen könnte, solange er nicht fertig ist.
 
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Alles was in deinen Ohren unschön klingt ist verboten!
Alles andere ist erlaubt.
(Es sei denn du sitzt im Studio und der Produzent hat klare Vorstellungen davon was erlaubt ist)
 
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Ich würde einen E-Bass (oder E-Gitarre) generell nicht ohne Verstärkung beüben, speziell wenn du noch wenig Erfahrung hast. Du gewöhnst dir vielleicht Fehler an, die du später wieder abtrainieren musst. Es gibt haufenweise günstige und portable Lösung dafür, um mit einem Kopfhörer auch mobil oder spontan zu spielen.
 
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ich sehe allerdings immer wieder Bassisten, Gitarristen, Pianisten, die ihre Töne nicht ausspielen.
Ist gerade bei Bassisten der Klassiker, egal ob E-Bass, Kontrabass oder bei den Tuben in der Blasmusik.
Da hoppelts dann richtig - kennt noch jemand den Duracell-Hasen?!

(Es sei denn du sitzt im Studio und der Produzent hat klare Vorstellungen davon was erlaubt ist)
Dann gibts einige die sind bei Nebengeräuschen und gerade auch Tonlängen richtig sackig.
Manchmal ist nicht einmal ne Deadnote erlaubt.
 
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Nebengeräusche sind zu 100% zu vermeiden und nicht erlaubt!
Bei Zuwiderhandlungen ist mit höhnischen Kommentaren und spöttischen Blicken zu rechnen. Bei erneuten Verstößen ist mit dem Entzug der Lizenz zum Bassen zu rechnen.

Bei wissentlichen und vorsätzlichen Nebengeräuschen kommt der böse Scherenmann.
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Ich würde einen E-Bass (oder E-Gitarre) generell nicht ohne Verstärkung beüben, speziell wenn du noch wenig Erfahrung hast. Du gewöhnst dir vielleicht Fehler an, die du später wieder abtrainieren musst. Es gibt haufenweise günstige und portable Lösung dafür, um mit einem Kopfhörer auch mobil oder spontan zu spielen.
Das ist jetzt auch nur eine Meinung von Menschen, die glauben zu wissen, wie es richtig geht.
Da die wenigsten wissen, wie gut ich spiele und wieviel Charakter das üben ohne Amp meinem Sound gegeben hat, führe ich mal Leslie West an, der seinen wirklich charakterstarken Ton nach eigener Aussage auch dem üben ohne Amp zu verdanken hat.
( ...der spielt Gitarre, weswegen ihn wahrscheinlich auch die wenigsten kennen werden.....jetzt merk ich grad wie sehr ich alice hier vermisse.....)
 
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Da die wenigsten wissen, wie gut ich spiele und wieviel Charakter das üben ohne Amp meinem Sound gegeben hat, führe ich mal Leslie West an, der seinen wirklich charakterstarken Ton nach eigener Aussage auch dem üben ohne Amp zu verdanken hat.
Dies kann ich nur so bestätigen.
Ich übe seit über 40 Jahren nur ohne Amp und habe das immer so beibehalten.
Gerade auch auf dem Fretless schult es dein Gehör besonders.
Die erzielte Lautstärke beim rein akustischen Spiel kommt dir am Anfang natürlich leise vor.
 
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  • #10
Also ich übe auch viel ohne Amp oder Kopfhörer da ich morgens damit sehr früh anfange und im Haus niemanden wecken möchte/darf. Meine Meinung ist wie die von @orgeloli :

Es bringt extrem viel rein unplugged zu spielen weil man dann seinen Sound lernt wirklich zu formen und gestalten. Wenn es ohne Amp gut klingt, sauber artikuliert ist und tight kommt, dann wird es mit nicht schlechter! Es ist eher so das man dann zum ersten mal hört wie viel eigentlich ein Pickup ausmacht und das diese oft nicht das wiedergeben was man herein gibt. Und trotzdem kommt der Sound in erster Linie aus den Fingern!

Aber es wie so im Leben nicht entweder-oder sondern sowohl-als-auch. Natürlich sollte man auch viel über den Amp oder noch besser mit sehr guten Kopfhörern üben um genau zu wissen wie man klingt. Das Spielen unter solchen mikroskopischen Bedingungen völlig nackt zum Metronom ist genauso wichtig und schult enorm!

Grüße Hen
 
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  • #11
Das ist jetzt auch nur eine Meinung von Menschen, die glauben zu wissen, wie es richtig geht.
Da die wenigsten wissen, wie gut ich spiele und wieviel Charakter das üben ohne Amp meinem Sound gegeben hat, führe ich mal Leslie West an, der seinen wirklich charakterstarken Ton nach eigener Aussage auch dem üben ohne Amp zu verdanken hat.
( ...der spielt Gitarre, weswegen ihn wahrscheinlich auch die wenigsten kennen werden.....jetzt merk ich grad wie sehr ich alice hier vermisse.....)
Ich würde sogar noch einen Schritt "weiter" gehen... das Üben auf einem und Spielen von einem akustischen Instrument hat "meinen Ton" auf den elektrischen Instrumenten in vielen Aspekten sicher positiv beeinflusst.. davon bin ich fest überzeugt... und die Rückmeldungen dazu bestätigen mein "Gefühl"....
 
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  • #12
War etwas schlecht formulert.

Es ist nicht so, dass ich mit dem Finger die Saite auf den Bund zimmere und dann irgendwann später zupfe. Ich bemühe mich, das synchron zu machen. (Natürlich vergehen nur Piko- bis Femtosekunden bis zum Zupfen. :stolz:) Es geht eben um das "Ding"-Geräusch, das in dem Moment entsteht, wenn die Saite Kontakt mit dem Bund bekommt.
Wenn der Ton fertig gespielt ist, verringere ich den Druck auf die Saite, dass sie sich vom Bund löst. Der Finger bleibt auf der Saite, um sie zu dämpfen. Das Schnarren tritt in dem Moment auf, wenn die Saite den Kontakt mit dem Bund verliert.
Beides tritt vorwiegend beim Spielen auf den höheren Bünden (weiterer Weg zw. Bund u. Saite) und den tiefen Saiten auf.
Das Schnarren kann ich zumindest verringern, indem ich beim Steg-Tonabnehmer zupfe.

Video gefunden:


Nebengeräusche sind zu 100% zu vermeiden und nicht erlaubt!
Bei Zuwiderhandlungen ist mit höhnischen Kommentaren und spöttischen Blicken zu rechnen. Bei erneuten Verstößen ist mit dem Entzug der Lizenz zum Bassen zu rechnen.

Bei wissentlichen und vorsätzlichen Nebengeräuschen kommt der böse Scherenmann.
Nein! Bitte, nicht der böse Scherenmann aka. Schneider! :O! :eek: :-/
Ist Eddi Andreas geflüchtet und spielt in Kolumbien illegal ohne Lizenz? Laut letztem Video hat er zumindest noch alle Finger. ;-):D

Spaß beiseite. Ich schätze also, solche Nebengeräusche sind nicht vermeidbar?
 
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  • #13
Dann gibts […Produzenten…{ die sind bei Nebengeräuschen und gerade auch Tonlängen richtig sackig.
Manchmal ist nicht einmal ne Deadnote erlaubt.
m.M. zu Recht. Im Gegensatz zu nicht seltenen hoffnungslosen Fällen hochfrequenter Sechssaiter fühlt die gepflegte Bassistin doch normalerweise nicht nur, wann ein Ton anfängt, sondern auch, wann er am besten endet .

Zum Üben ist meiner Meinung ein hochohmiger Mischpulteingang, oder ein neutraler und detailliert auflösender (Kopfhörer-) Verstärker ideal, der die elektrisch mitübertragenen Nebengeräusche darstellt und nicht vertuscht, wie (zum Glück!) so mancher Bass-Amp.
 
  • #14
- Nebengeräusche sind ok, spiel einfach
- wenn du etwas versierter wirst, wirst du lernen, Geräusche gezielt einzusetzen
- üben ohne Amp mache ich nur, um Tonfolgen, Abläufe zu lernen, mir was auf dem Griffbrett zurechtzulegen, Fingersätze erforsche. Wenn es also (noch) egal ist, wie es tönt.
- das eigentliche Üben mache ich immer mit Amp, weil dieser Teil der Tonbildung ist.
- ohne Amp gewöhnt man sich schnell einen zu harten Anschlag an, weil man sich ja hören will. Der Amp nimmt einem aber die ganze Lautstärke-Arbeit ab. Da sollte man auch üben, dynamisch zu spielen, das Lautstärkespektrum auszunutzen. Ohne Amp hat man einen völlig anderen, kleineren Range.
- tiefe Töne auf der H-Saite klingen rein akustisch wenig beeindruckend. Immer wieder doof, diese Physik. Entsprechend kann die kaum vernünftig in das eigene Spiel integrieren.
 
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  • #15
War etwas schlecht formulert.

Es ist nicht so, dass ich mit dem Finger die Saite auf den Bund zimmere und dann irgendwann später zupfe. Ich bemühe mich, das synchron zu machen. (Natürlich vergehen nur Piko- bis Femtosekunden bis zum Zupfen. :stolz:) Es geht eben um das "Ding"-Geräusch, das in dem Moment entsteht, wenn die Saite Kontakt mit dem Bund bekommt.
Wenn der Ton fertig gespielt ist, verringere ich den Druck auf die Saite, dass sie sich vom Bund löst. Der Finger bleibt auf der Saite, um sie zu dämpfen. Das Schnarren tritt in dem Moment auf, wenn die Saite den Kontakt mit dem Bund verliert.
Beides tritt vorwiegend beim Spielen auf den höheren Bünden (weiterer Weg zw. Bund u. Saite) und den tiefen Saiten auf.
Das Schnarren kann ich zumindest verringern, indem ich beim Steg-Tonabnehmer zupfe.

Video gefunden:



Nein! Bitte, nicht der böse Scherenmann aka. Schneider! :O! :eek: :-/
Ist Eddi Andreas geflüchtet und spielt in Kolumbien illegal ohne Lizenz? Laut letztem Video hat er zumindest noch alle Finger. ;-):D

Spaß beiseite. Ich schätze also, solche Nebengeräusche sind nicht vermeidbar?

Da hilft eins: üben üben üben bis du die Balance hast, gehen zu lassen ohne das sie hupft. Und abdämpfen. Wenn du es gleich richtig lernen jnd üben willst, wäre das was, was ein Lehrer bei dir „vor Ort“ kontrollieren kann - also reallen Unterricht
 
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  • #16
Hallo!

Ich kann wegen der Nachbarn beim Üben den Verstärker generell nicht übertrieben laut aufdrehen und in letzter Zeit schnappe ich mir den Bass immer wieder im Vorbeigehen mehrmals für ein paar Minuten und werke unverstärkt herum.

Beim leisen Spielen und wenn der Verstärker nichts übertüncht, würde ich gerne wissen, wieviel "Spiel(neben)geräusche" erlaubt sind. Bzw. sind diese überhaupt erlaubt?

Hierbei meine ich einerseits den metallischen "Ding-Ton", der vor dem Anschlagen durch den Kontakt entsteht, wenn man die Saite auf den Bund drückt.
Andererseits auch ein gewisses Schnarren, wenn man mit dem Finger den Druck auf der Saite wieder löst, um sie zu dämpfen.
Gemeint ist nicht das Schnarren, wenn man schlecht greift.

Ich mache meine ersten paar Schritte vorerst ohne Lehrer und vorwiegend mit YT-Videos.
Ich schätze, bei den meisten Videos kommt die Tonspur vom Verstärker. Ein Video habe ich allerdings gesehen, in dem auch so eine Art von Nebengeräuschen direkt am Bass zu bemerken war.
Jetzt finde ich es im Moment nicht. Es war aber, glaube ich, sogar von Señor Andreas ( @AndreBas :great: ).

Würde mich wie immer über eure Hilfe freuen.

thx und mfg. :hat:
Ich überlege grade, ob ich die beiden beschriebenen Nebengeräusche auch habe. Ich glaube, da kommt es auf Timing an. Wenn ich die Saite "just in time" drücke, bevor ich sie anschlage, geht das Klicken, wenn Saite und Bund sich berühren, wahrscheinlich schon im eigentlichen Ton unter und wenn ich den Saitendruck schnell genug reduziere, schnarrt da auch wenig bis nichts, bilde ich mir ein.

Müsste ich nochmal in Ruhe ausprobieren, aber spontan hätte ich gesagt, das gibt sich mit der Übung. Kenne von der Gitarre auch ganz übel, dass am Anfang alles schnarrt und später nicht mehr. 😁

Jaaaaa, ich weiß, ich hab das verbotene Wort geschrieben!... 😉
 
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  • #17
da sitzt son Typ aufm Sofa - ohne Amp...


Part 2 is interesting, too.
 
  • #18
Interessant ware noch, wo du greifst.
Mittig zwischen den Bünden? Besser wäre haarscharf hinter dem Bund.
Ist es außerdem die Saite, die du greifst, die schnarrt oder vielleicht eine der Nachbarsaiten? Ist ja zu beginn alles nicht so einfach mit der Positionierung der Finger... 😉
 
  • #19
Gegen Bundgeräusche hilft ein fretless
 
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  • Gute Idee
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