Zusätzliches Aging / Relic an road-worn Jazz Bass (PU-Lack, CAR): Wie machen bzw. wer machen?

  • Ersteller Ersteller Der Leitende
  • Erstellt am Erstellt am
  • #41
Ich hab selbst einen natürlich geageten Polylack-Bass und mich stört es nicht.
Ja Polyurethan altert anders als Nitrolack, aber auch das hat seinen Reiz.
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  • #42
Ach garnix...fortgeben, der bass hat halt schon gelebt...live hard die young hahaha.
CAR ist ne tolle farbe, lass sie ihm doch.
also ich würd bei dem roten die merklich scharf abgeplatzten stellen soweit mit schleifpapier abtragen/verschleifen...ist halt bissl zeitaufwendig aber der bass hat ja keine füsse zum weglaufen...bis es eigentlich nur noch "übergänge" sind. find die stellen am korpus garnet soooo schlimm und dann einfach mit einem guten klarlack wieder neu versiegeln...nach x trocken- und wartezeit polieren Ferdisch.
sieht dann aus wie normales aging iss günstig und man hat durch die arbeit am instrument vielleicht n anderes verhältnis dazu.

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bass-guitar :bier:
 
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  • #43
Hallo Carsten,
Ich würde alles so lassen, wie es ist, dann sieht es so aus wie ein angeknabbertter roter Candy – Apfel. Das ist wie die Geschichte mit der echten Ananas im Vergleich zu der aus der Dose. Aber ich muss gestehen, ich habe auch schon mal eine Lackabsplitterung glattgeschliffen. Die Absplitterungen machen ihn zu einem nicht klaubaren Original, dass Du wiedererkennen würdest. Ich würde es glätten wenn Du haptisch ein Problem mit den Absplitterungen hast.
PS. Oder wie beim Zahnarzt: mit Material auffüllen und glätten.

Liebe Grüße Wolfgang
 
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  • #45
Hey Leitender!
Ich bin jetzt nicht den ganzen Post durchgegangen.
Was Du machst und wie Du es machst, ist immer subjektiv. DU findest eine Lackierung gut oder nicht, DU magst den Sound eines Basses oder nicht. Willst Du da wirklich wissen, wie es andere machen oder haben möchten - so auch ich... ;-) ?
Das glaube ich eigentlich nicht wirklich.
Aber da Du schon fragst:
Ich nehme Bässe gerne so, wie sie sind. Einige meiner Instrumente sind gebraucht erworben, und das sieht man auch. Wie ich finde, ein natürlicher Effekt. Alt wird mackig und runzelig. Gehört doch irgendwie zum wahren Leben dazu. Und ist zumindest m.E. viel individueller und letztlich schöner als die ewige Jugend. Oder spritzt Du schon Botox...? ;-)
Plädoyer also für reale Alterung. Und Freude daran!

Gruß
Christian

p.s. die Frage brennt mir unter den Nägeln: Warum nennst Du Dich "Der Leitende"? Ich habe damals meine erste Examensarbeit über die Filmmusik zu "Das Boot" geschrieben und bin von daher natürlich voll im LI-Thema! ;-)
 
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  • #46
Warum nennst Du Dich "Der Leitende"?
Ich darf mal wieder herzlich einladen:
:bier:
 
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  • #47
Ooch, Poly ein wenig altern geht schon.
Ich finde es aber immer wichtiger, auch altersgerechte Hardware zu verbauen, damit das Instrument am Ende stimmig daher kommt.
 

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  • #48
Ok, der laue HB war ein Auftrag, da wollte der Besitzer kein Geld für Hardware ausgeben. Da musste das relicen reichen...
 

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  • #49
Frage in die Runde: bis zu welcher Größe kann man Defekte mit Material z.b. Sekundenkleber auffüllen und dann abschleifen? Vorsicht toxisches Material! Im Musicstore haben die das mal bei einem kleinen Defekt gemacht und es ist gut geworden.
Liebe Grüße
Wolfgang
 
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  • #50
Während des Lesens dieses Threats wollte ich schon fast das gleiche fragen 😅. Welchen Sekundenkleber kann ich für transparenten PU nehmen? Habe jetzt schon 3 verschiedenen einer Testgitarre mit PU ausprobiert, aber nie zufriedenstellende Ergebnisse gehabt.

LG
Patrick
 
  • #51
Also der Zuspruch in Richtung "so lassen" mehrt sich offenbar und es bleibt bei diesem Plan. Ist wirklich das Beste, wenn man ihm seine Kampfspuren lässt und nur die groben Dinger so aufbereitet, dass man sich nicht dran verletzt. Ich brauche nur noch etwas, das auch umzusetzen. Aber dann werde ich es -wie gesagt- dokumentieren.

Und an die Leute mit dem Sekundenkleber-Frage: Warum nehmt ihr nicht Klarlack? Der ist für den Zweck gedacht, den ihr anpeilt. Und da gibt es so viele Systeme, dass man sich den passend suchen kann um a) den Angrenzenden Lack zu treffen und b) eine Viskosität entsprechend der vorhandenen Macken zu wählen.


p.s. die Frage brennt mir unter den Nägeln: Warum nennst Du Dich "Der Leitende"? Ich habe damals meine erste Examensarbeit über die Filmmusik zu "Das Boot" geschrieben und bin von daher natürlich voll im LI-Thema! ;-)

Der Name kommt von dem bekannten Problem, dass die geläufigen User-Namen in Foren meistens bereits vergeben sind. Also musste es etwas ungewöhnliches sein.
Und da a) "Das Boot" mein Lieblingsfilm ist und ich b) Ingenieur und Bauleiter, mithin "Leitender Ingenieur" bin, fand ich das ganz treffend.
Man kann indes nie voraussehen, wo manche Leute in Foren hindenken können und von wo sie ihren Blutdruck speisen: Mitunter wird mir bei diesem Namen nämlich die Überheblichkeit unterstellt, dass ich den Anspruch hätte, meiner Meinung müsste qua selbsternannter leitender Funktion immer und kompromisslos gefolgt werden. Beispielhaftes Zitat "Kein Wunder, dass du bei diesem Namen keine anderen Meinungen zulässt."
Aber gut.. Ich sag dann nur "Achten se mir auf den Schmieröldruck!" :whistle:
 
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  • #52
Und an die Leute mit dem Sekundenkleber-Frage: Warum nehmt ihr nicht Klarlack?
Ich habe aufgehört, das zu hinterfragen.
Meine Antwort: "Weil halt..."

Leute nehmen Kleber zum lackieren, Lack zum kleben, Backpulver zum putzen, Speiseöl für Holz, PA-Boxen für den Bass...

Ist halt so. :nix:
 
  • #53
Als ich das mit dem Kleber zum ersten Mal sah (youtube), war ich auch überrascht. Aber irgendwie ergab das Sinn um kleine Katscher und Beulen in PU-Lack auzubessern. Nach dem Schleifen und polieren sah man dort dann auch nichts mehr.
Klar kann ich auch Lack nehmen, müsste dann aber ggf. ein ganzes Gebinde anbrechen für ein paar Tropfen.
 
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  • #54
Frage in die Runde: bis zu welcher Größe kann man Defekte mit Material z.b. Sekundenkleber auffüllen und dann abschleifen? Vorsicht toxisches Material! Im Musicstore haben die das mal bei einem kleinen Defekt gemacht und es ist gut geworden.
Liebe Grüße
Wolfgang
Mit viel Geduld auch mehrere Millimeter tief.
 
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  • #55
Also der Zuspruch in Richtung "so lassen" mehrt sich offenbar und es bleibt bei diesem Plan. Ist wirklich das Beste, wenn man ihm seine Kampfspuren lässt und nur die groben Dinger so aufbereitet, dass man sich nicht dran verletzt. Ich brauche nur noch etwas, das auch umzusetzen. Aber dann werde ich es -wie gesagt- dokumentieren.

Und an die Leute mit dem Sekundenkleber-Frage: Warum nehmt ihr nicht Klarlack? Der ist für den Zweck gedacht, den ihr anpeilt. Und da gibt es so viele Systeme, dass man sich den passend suchen kann um a) den Angrenzenden Lack zu treffen und b) eine Viskosität entsprechend der vorhandenen Macken zu wählen.




Der Name kommt von dem bekannten Problem, dass die geläufigen User-Namen in Foren meistens bereits vergeben sind. Also musste es etwas ungewöhnliches sein.
Und da a) "Das Boot" mein Lieblingsfilm ist und ich b) Ingenieur und Bauleiter, mithin "Leitender Ingenieur" bin, fand ich das ganz treffend.
Man kann indes nie voraussehen, wo manche Leute in Foren hindenken können und von wo sie ihren Blutdruck speisen: Mitunter wird mir bei diesem Namen nämlich die Überheblichkeit unterstellt, dass ich den Anspruch hätte, meiner Meinung müsste qua selbsternannter leitender Funktion immer und kompromisslos gefolgt werden. Beispielhaftes Zitat "Kein Wunder, dass du bei diesem Namen keine anderen Meinungen zulässt."
Aber gut.. Ich sag dann nur "Achten se mir auf den Schmieröldruck!" :whistle:
Tiefer, LI!
...
...
...
Noch tiefer!

Gruß
Christian
 

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