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StickyFingers
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Servus zusammen,
nach dem ich hier bereits einige Monate still mitlese, habe ich mich entschlossen, mich auch mal anzumelden und mich vorzustellen.
Mein Name ist Chris, bin 49 und komme aus dem schönen Memmingen im Unterallgäu.
Meine musikalische Laufbahn und Fähigkeiten kann man als relativ minimal betrachten. In der Schule hatte ich mit dem Musiklehrer einen Deal, dass ich safe ne 4 bekomme, sofern ich den Unterricht nicht störe und bei Gesangseinlagen auf Familien-Feiern hat man mir nahegelegt maximal leise mitzusummen.
WIe komme gerade ich jetzt zum Bass mag man meinen? Es ist eine Entscheidung, die über längere Zeit gereift ist, die ersten Gedanken kamen während Corona und in letzter Zeit dann wieder immer öfter, weil ich was anderes wollte als abends auf der Couch zu lümmeln und die Zeit im Handy oder der Glotze zu verdaddeln. Daher wollte ich etwas haben, was mich und meinen Kopf etwas fordert und stimuliert und im besten Fall noch Spaß macht. Außerdem kommt hinzu, dass mich doch einige Musiker meiner Jugend interessieren die allesamt Bass spielen... also war so eine klitzekleine Identifikation mit dem Instrument schon vorhanden.
Nach dem ich mich dann etwas schlau gemacht habe, habe ich festgestelt, dass die finanzielle Hürde für den Einstieg doch deutlich geringer war, als ich vorher geglaubt habe. Heraus kam wie wohl zu erwarten ist ein Set von HB vom großen T. Warum? Nun, ich hatte keine Ahnung von dem ganzen Thema, und auch das abendfüllende Lesen und Recherchieren hat mir nur insofern geholfen, dass ich zu dem Schluss kam "kauf erst mal das was Dir gefällt - und mache Deine Erfahrungen damit" - es wird über kurz oder lang eh nicht bei einem Bass bleiben. Damit kommen wir auch zu meinem zweiten Problem (neben dem musikalischen Grundtalent), ich bin ein großer Befürworter von N+1 und wer GAS googelt, findet sicher ein Bild von mir. Mein Browser hat schon zig Tabs mit Bässen und Equipment offen, lediglich ein Restfunke an Verstand hält mich noch davon ab hier schon wieder zu eskalieren.
Nach dem also das Equipment da war und die Freundin augenrollend ein weiteres Hobby kennenlernen durfte, habe ich mich direkt mit einem Online-Kurs von Alex von ebass-lernen.de ans Üben gemacht. Ich habe ihn auf YT gefunden und fand seine ruhige und sachliche Art sympathisch. Was jetzt kommt ist wohl die typische Erfahrung eines jeden Anfängers, der was neues kennenlernt. Zuerst "F+ck", dann "geht doch", gefolgt von "f+ck, nee doch nicht". Daher auch mein Nick, ich hatte anfangs bei der Greifhand wirklich das Gefühl, die Finger kleben zusammen, aber wie das so ist, mit genug Üben wird es schon irgendwann. D.h. ich bin auch beim Bass kein Naturtalent, aber eben auch so dick-köpfig genug nicht gleich die Flinte ins Korn zu schmeißen. Umso größer dann die Freude wenn das erste und zweite Play-Along sich dann wirklich nach Bass-Spielen anhört. Und HEY - es macht Spaß!!!
So viel zur Vorstellung meinerseits - und nach dem ich hier im Forum schon viele hilfreiche Tips gefunden habe, habe ich direkt noch ein Frage, welche ich bisher nicht grundlegend klären konnte. Am Anfang meint man ja durchaus man ist für bestimmte Dinge zu dumm bzw ungeübt, aber auch nach diversen Wochen bzw Monaten kamen mir die Saiten seltsam vor. Auf der einen Seite rutschig und sehr schwer zu kontrollieren, mal war es viel zu laut und dann wieder viel zu leise - ich hatte keinen reproduzierbaren Grip. Als ich dann gesehen habe, dass die HB-Saiten 4,99€ kosten, habe ich es mal gewagt und neue Saiten von Warwick* bestellt. Die waren auch deutlich dünner gewickelt und hatten nun einen viel berechenbareren Grip. Klanglich etwas heller, aber das hat mir durchaus gefallen und ich kam deutlich besser damit klar. Irgendwann kamen Übungen zum ersten Bund auch Übungen für die zweite Lage. Und zack, da war es wieder das Gefühl "ich breche mir dir Finger". Klar üben bringt immer was, aber irgendwann fragt man sich, was diese "gute Bespielbarkeit" denn genau bedeutet. Ich hatte definitiv den Eindruck, dass der HB damit nicht gemeint sein konnte. Also Halskrümmung, Saitenhöhe, Oktavreinheit etc recherchiert. Halskrümmung sah ok aus, aber die Saitenhöhe >5,5mm bei allen Saiten im 12. Bund war schon seltsam, wenn andere schreiben 2-3mm wären ok... also habe ich die mal niedriger eingestellt auf jetzt etwas unter 4mm. Immer noch hoch aber für mich fühlt es sich nach nem krassen Unterschied an. Mit der Greifhand tue ich mich direkt leichter, aber für die Spielhand ist es noch sehr ungewohnt. Nun aber zur großen Frage, nach dem ich vorher einen Sound gefunden hatte, der mir gefiel ist dieser nun komplett anders. Neu gestimmt habe ich natürlich, aber der Unterschied ist so enorm, dass man meint ein komplett anderes Instrument vor sich zu haben. Ist das normal bzw zu erwarten?
nach dem ich hier bereits einige Monate still mitlese, habe ich mich entschlossen, mich auch mal anzumelden und mich vorzustellen.
Mein Name ist Chris, bin 49 und komme aus dem schönen Memmingen im Unterallgäu.
Meine musikalische Laufbahn und Fähigkeiten kann man als relativ minimal betrachten. In der Schule hatte ich mit dem Musiklehrer einen Deal, dass ich safe ne 4 bekomme, sofern ich den Unterricht nicht störe und bei Gesangseinlagen auf Familien-Feiern hat man mir nahegelegt maximal leise mitzusummen.

WIe komme gerade ich jetzt zum Bass mag man meinen? Es ist eine Entscheidung, die über längere Zeit gereift ist, die ersten Gedanken kamen während Corona und in letzter Zeit dann wieder immer öfter, weil ich was anderes wollte als abends auf der Couch zu lümmeln und die Zeit im Handy oder der Glotze zu verdaddeln. Daher wollte ich etwas haben, was mich und meinen Kopf etwas fordert und stimuliert und im besten Fall noch Spaß macht. Außerdem kommt hinzu, dass mich doch einige Musiker meiner Jugend interessieren die allesamt Bass spielen... also war so eine klitzekleine Identifikation mit dem Instrument schon vorhanden.
Nach dem ich mich dann etwas schlau gemacht habe, habe ich festgestelt, dass die finanzielle Hürde für den Einstieg doch deutlich geringer war, als ich vorher geglaubt habe. Heraus kam wie wohl zu erwarten ist ein Set von HB vom großen T. Warum? Nun, ich hatte keine Ahnung von dem ganzen Thema, und auch das abendfüllende Lesen und Recherchieren hat mir nur insofern geholfen, dass ich zu dem Schluss kam "kauf erst mal das was Dir gefällt - und mache Deine Erfahrungen damit" - es wird über kurz oder lang eh nicht bei einem Bass bleiben. Damit kommen wir auch zu meinem zweiten Problem (neben dem musikalischen Grundtalent), ich bin ein großer Befürworter von N+1 und wer GAS googelt, findet sicher ein Bild von mir. Mein Browser hat schon zig Tabs mit Bässen und Equipment offen, lediglich ein Restfunke an Verstand hält mich noch davon ab hier schon wieder zu eskalieren.

Nach dem also das Equipment da war und die Freundin augenrollend ein weiteres Hobby kennenlernen durfte, habe ich mich direkt mit einem Online-Kurs von Alex von ebass-lernen.de ans Üben gemacht. Ich habe ihn auf YT gefunden und fand seine ruhige und sachliche Art sympathisch. Was jetzt kommt ist wohl die typische Erfahrung eines jeden Anfängers, der was neues kennenlernt. Zuerst "F+ck", dann "geht doch", gefolgt von "f+ck, nee doch nicht". Daher auch mein Nick, ich hatte anfangs bei der Greifhand wirklich das Gefühl, die Finger kleben zusammen, aber wie das so ist, mit genug Üben wird es schon irgendwann. D.h. ich bin auch beim Bass kein Naturtalent, aber eben auch so dick-köpfig genug nicht gleich die Flinte ins Korn zu schmeißen. Umso größer dann die Freude wenn das erste und zweite Play-Along sich dann wirklich nach Bass-Spielen anhört. Und HEY - es macht Spaß!!!
So viel zur Vorstellung meinerseits - und nach dem ich hier im Forum schon viele hilfreiche Tips gefunden habe, habe ich direkt noch ein Frage, welche ich bisher nicht grundlegend klären konnte. Am Anfang meint man ja durchaus man ist für bestimmte Dinge zu dumm bzw ungeübt, aber auch nach diversen Wochen bzw Monaten kamen mir die Saiten seltsam vor. Auf der einen Seite rutschig und sehr schwer zu kontrollieren, mal war es viel zu laut und dann wieder viel zu leise - ich hatte keinen reproduzierbaren Grip. Als ich dann gesehen habe, dass die HB-Saiten 4,99€ kosten, habe ich es mal gewagt und neue Saiten von Warwick* bestellt. Die waren auch deutlich dünner gewickelt und hatten nun einen viel berechenbareren Grip. Klanglich etwas heller, aber das hat mir durchaus gefallen und ich kam deutlich besser damit klar. Irgendwann kamen Übungen zum ersten Bund auch Übungen für die zweite Lage. Und zack, da war es wieder das Gefühl "ich breche mir dir Finger". Klar üben bringt immer was, aber irgendwann fragt man sich, was diese "gute Bespielbarkeit" denn genau bedeutet. Ich hatte definitiv den Eindruck, dass der HB damit nicht gemeint sein konnte. Also Halskrümmung, Saitenhöhe, Oktavreinheit etc recherchiert. Halskrümmung sah ok aus, aber die Saitenhöhe >5,5mm bei allen Saiten im 12. Bund war schon seltsam, wenn andere schreiben 2-3mm wären ok... also habe ich die mal niedriger eingestellt auf jetzt etwas unter 4mm. Immer noch hoch aber für mich fühlt es sich nach nem krassen Unterschied an. Mit der Greifhand tue ich mich direkt leichter, aber für die Spielhand ist es noch sehr ungewohnt. Nun aber zur großen Frage, nach dem ich vorher einen Sound gefunden hatte, der mir gefiel ist dieser nun komplett anders. Neu gestimmt habe ich natürlich, aber der Unterschied ist so enorm, dass man meint ein komplett anderes Instrument vor sich zu haben. Ist das normal bzw zu erwarten?
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