Roi Michel
c'est le ton qui fait la musique
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den möchte ich beim nächsten treffen auch mal befummeln...
GROOVY HUGS
m.
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den möchte ich beim nächsten treffen auch mal befummeln...
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Na, ich hoffe ich kann den Wal am kommenden Samstag beim Workshop mal spielen...Die Gang musste kurzfristig aus dem Musikzimmer 'raus:
Na, ich hoffe ich kann den Wal am kommenden Samstag beim Workshop mal spielen...

Echt? Der hat aber Bünde, das passt ja thematisch nicht so richtig, oder?Na, ich hoffe ich kann den Wal am kommenden Samstag beim Workshop mal spielen...
Der hat aber Bünde

Was isn das für einer?Habe mir so'n Ständer zugelegt.
Sind ja auch 7 bis 10-saitige Gitarren dabei ...Linkes Bild, 4. Gitarre von links, interessanter Korpus-Hals Übergang.![]()

Ultraflache Saitenlage - unter Deckenniveau!Linkes Bild, 4. Gitarre von links, interessanter Korpus-Hals Übergang.![]()

Auf dem Solo-Foto seht ihr den Precision-Bass, mit dem ich 2018 ins Live - "Musik-Geschäft" eingestiegen bin. Die Golfclub-Band "Backspin Boys" vom Golfclub Teck e.V. machten es möglich. Ein echter Klassiker und Workhorse. Man kann mit ihm im Grunde alles spielen, aber mit 20 Bünden und einem in die Jahre gekommenen Design ist er halt manchmal auch ein bisschen langweilig; insbesondere wenn ich zuhause alleine spiele. Der Preci fühlt sich im Bandkontext am wohlsten.
Seit es mich mit meiner Band Good4Nothing eher in progressive, kreative und inspirierende Gefilde verschlagen hat, spiele ich lieber meine anderen Instrumente.
Der Rickenbacker rechts im Bild ist natürlich ein ikonischer Bass. Viele Weltstars wie Paul McCartney, Lemmi Kilmister, Geddy Lee, Chris Squire uns Mike Rutherford haben ihn gespielt. Mit der Saitenwahl kannst Du ihn vom Oldies-Bass (ich habe ihn bei Flower Power Music) gespielt bis zum Hardrock-Biest verbiegen. Aktuell hat er Roundwounds drauf und klingt eher rockig. Was er nicht kann, sind cleane, aufgeräumte Sounds. Es ist immer ein bisschen Dreck im Sound, was für Rock, Blues und Gitarrenlastige Musik super passt.
Dafür kam 2023 der Marleaux BassGuitars Consat (Mitte) ins Team. Made in Clausthal (Harz) ist er ein absolut edler Bass - handmade mit besten Zutaten und dem Design-Zauber, den Gerald Marleaux jedem seiner Instrumente verleiht. Ganz große Klasse. Um einen Vergleich zu ziehen: Der Fender ist ein schicker E30er BMW 3er - der Consat der aktuelle i3 50. Vom lockeren Cruisen übers Griffbrett für jazzige Sounds, knackige Fingersounds bis zum angezerrten Rock von unserer "30. Etage" oder "One Million Miles" bedient der Marleaux ein breites Feld. Zudem ist er auf ein paar Songs der CampTones zu hören.
Eigentlich ist damit alles gesagt.
Wenn es die Bogart Bässe aus der Schmiede von Bogart Stefan Heß nicht gäbe. Bogart sind moderne Bässe mit einer ganz eigenen Philosophie. Hier ist eigentlich fast alles ein bisschen anders. Bogart sind of "Headless", das heißt, dass die Kopfplatte fehlt und damit der Bass super ergonomisch am Gurt hängt und auch etwas kompakter und leichter ist. Dazu ist der Hals aus Vollkarbon (wie im Sportwagenbau) und der Korpus aus einer geheimen Verbundwerkstoff-Rezeptur aus schwingfreudigem Holzkern, sehr resonanten Epoxit-Schauum und einem Kompositmantel mit Aluminiumanteil. Hört sich spacy an, ergibt aber die Rezeptur für einen phänomenal klingenden Bass. Vom Klang her wurde er so designe, dass er einem Stingray Bass nahe kommt. Er hat einen sehr klaren, punchigen Ton und man kann damit gerade in den höheren Lagen wunderschöne saubere Melodielinien spielen. Und die Lackierung ist Stefan natürlich oberhammermäßig gelungen. Ich hatte bisher nie einen Bass in der Hand, der ein cooleres Finish hatte. Einfach WOW.
Zum Schluss die Antwort auf die Frage, die oft kommt: Wozu braucht man denn mehrere Bässe? Hier ein paar Antworten:
(1) Schaut Euch die Bilder an. Ihr zieht auch nicht jeden Tage die gleichen Klamotten an, oder?
(2) Wichtiger: Die vier Bässe klingen tatsächlich sehr unterschiedlich. Der Preci "old school", der Rickenbacker auch eher vintage, immer mit ein bisschen "Schmutz" im Klang. Der Marleaux kann eigentlich alles, was ich brauche, ist dann aber für manche Session-Bühne ein bisschen "over the top" und der Bogart? Wir werden sehen, Fakt ist, dass er mich im Songwriting für Good4Nothing ordentlich inspirieren und tonal neue Klänge in unsere Songs zaubern wird.
(3) Die Instrumente hängen unterschiedlich am Gurt, sind von den Hälsen und der Zahl der Bünde unterschiedlich; auch die Ansprache auf den Ton (Attack) sind verschieden. Was im Ergebnis bedeutet, dass ich die Bässe auch alle unterschiedlich verwende. Während ich auf dem Preci meist gemütlich Walking-Bass oder Rock-Achtel spiele, laden mich der Marleaux und Bogart in spielerisch ganz andere Gefilde ein.
(4) Die ideale Anzahl an Bässen im Musiker-Haushalt berechnet man mit der folgenden Formel: "aktuelle Zahl an Bässe + 1"
Tatsächlich bin ich kein wilder Sammler. Ich habe hier nur Instrumente, die ich auch Live gerne spielen kann - und ich habe auch keine Lust, irgendwann die Qual der Wahl zu haben. Natürlich hatte ich in den letzten 9 Jahren auch ein paar andere Bässe, die bei mir vorbeigekommen sind. Meistens Gebraucht-Okkasionen. Da waren sehr coole Teile dabei von Warwick, Peavey und Yamaha - teils 40 Jahre alt. Aber sie haben nicht zu meiner Musik gepasst und sind dann wieder weitergezogen zu Musikern, die damit mehr anfangen können.
Die vier Boliden im Bild haben das Potential, Keeper zu werden.
So viel zu meiner kleinen Bass-Geschichte. Danke fürs Mitlesen und Groovy Hugs![]()
Danke @Bassologe , der Ric ist schon ein tolles Gerät. Ich hatte damals die Wahl zwischen einem Schwarzen und dem Walnut. Der Braune sieht schon klasse aus. Den greife ich mir immer gern, wenn es zu Sessions / OpenStages geht. Was mich immer wieder flashed, ist der Tiefbass, den er raushaut, wenn man ihn in Halsnähe anschlägt. Sehr besonders.
Ich glaube hier gibt es nur sehr wenige, welche weniger als 2 Bässe besitzen. Die meisten eher mehr. Musst Dich diesbezüglich nicht rechtfertigen. Scheint normal. Ich hab das halbe Dutzend mittlerweile voll gemacht und ein Kontrabass ist auch noch mit eingezogen. Ob Ich das alle brauche. Eigentlich nicht. Aber schön ist es trotzdem.Wozu braucht man denn mehrere Bässe?
