Bass Sound Upgrade - Amp oder Box (oder Pickups?)

  • Ersteller Ersteller K.B.
  • Erstellt am Erstellt am
  • #21
Naja, wenn alles passen würde beim Sound, hätte es keinen Thread gebraucht.
Der Kustom war und ist für das Geld meiner Meinung nach schon gut, nur eben nicht mehr ganz mein Geschmack.

Der chorus ist meistens nur für mich zum Spaß, weil ich alleine gerne auch Richtung Post Punk gehe.

Meine Tendenz geht aktuell zu einem Dimarzio Set ( hatte das am Anfang der Pandemie schon mal bestellt, aber die Lieferzeiten wurden immer länger und als es mehrere Monate Wartezeit waren, hab ich es gecancelt). Und dann halte ich die Augen offen nach einem neuen (gebrauchten) Amp, vielleicht Vollröhre. In der Zwischenzeit Probier ich mal noch weiter, was mit dem aktuellen Rig noch möglich ist.
 

  • #22
Naja, wenn alles passen würde beim Sound, hätte es keinen Thread gebraucht.
Ja, das hab ich schon verstanden. ;-)

Ich verstehe einfach nicht, in welche Richtung du willst, weil das für mich alles nicht so eindeutig Sinn macht. Den Sound aus dem Video solltest du ja mit dem Sansamp, dem Kustom (Ich hatte den auch mal, der ist wirklich gut) an der 412er und dem PJ ziemlich gut hinbekommen: „Ampeg*“-Einstellungen am Sansamp (siehe Handbuch), mit Plek nah an der Bridge anschlagen, fertig.

Bei den PUs würd ich übrigens als allerletztes ansetzen, das ist m.E. Makulatur, wenn der Rest nicht stimmt. Dein Bass wird schon nicht die allerschlechtesten Teile an Bord haben.

Ansonsten… siehe meine Fragen.
 
  • #23
Ich besitze u.a. einen Fender* Aerodyne (nur in Japan verkauft). Der Split-PU hat einen enormen Bumms, was auch daran liegt, dass er sich nicht (!) in der üblichen Preci-Position befindet, sondern näher am Hals. Der Bridge-PU kann überhaupt nicht mithalten. Ich habe ihn gegen einen Dimarzio DP 123 getauscht – das hilft viel. (BTW: Der Bridge-DP 123 liefert einen sehr guten Jaco…) Also: Der Sound des Aerodyne wird mMn MASSGEBLICH durch die Position des Split-PUs bestimmt. Daran wird auf dieser Position auch ein PU-Wechsel nichts ändern.
 

  • #24
Ich glaube auch, dass es eher am gutmütigen Aerodyne Bass liegt und würde daher auf ein anderes Instrument wechseln...mit Erle Body oder so.
 
  • #25
Gutmütiger Aerodyne :rolleyes:
Gift kann man ja nachträglich zufügen, etwa mit dem Sansamp oder (anderen) Zerren.
 
  • #26
Ich glaube auch, dass es eher am gutmütigen Aerodyne Bass liegt und würde daher auf ein anderes Instrument wechseln...mit Erle Body oder so.
Das Korpusholz ist wirklich die allerletzte Variable, an der man stellen sollte, um eine Klangveränderung zu bewirken. Nach der Farbe der Pickguardschrauben.


Da kommen vorher noch Position der Tonabnehmer, Konstruktion selbiger, Elektronik, Halsgeometrie und -konstruktion und Konstellation der Sterne. In der Reihenfolge ;)

Ich besitze u.a. einen Fender Aerodyne (nur in Japan verkauft). Der Split-PU hat einen enormen Bumms, was auch daran liegt, dass er sich nicht (!) in der üblichen Preci-Position befindet, sondern näher am Hals. Der Bridge-PU kann überhaupt nicht mithalten. Ich habe ihn gegen einen Dimarzio DP 123 getauscht – das hilft viel. (BTW: Der Bridge-DP 123 liefert einen sehr guten Jaco…) Also: Der Sound des Aerodyne wird mMn MASSGEBLICH durch die Position des Split-PUs bestimmt. Daran wird auf dieser Position auch ein PU-Wechsel nichts ändern.
Vom Aerodyne gibts doch mehrere Varianten, was die Position des Split Coils angeht oder?
 
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  • #27
Ich habe da irgendwie andere Erfahrungen gemacht, aber okay vielleicht ist das so, man lernt ja nie aus. ;-)
 
  • #28
@ Ratterbass: "Vom Aerodyne gibts doch mehrere Varianten, was die Position des Split Coils angeht oder?"

Ich habe eine Japan-only-Version. ich weiß nicht, ob die Export-Modelle andere Split-Positionen haben. Unsere geschätzten Bassicer, die sowohl einen Preci als auch einen Export-Aerodyne haben, müssten diese Frage beantworten können. Im übrigen stimme ich Dir absolut zu!
 
  • #29
Ich habe da irgendwie andere Erfahrungen gemacht, aber okay vielleicht ist das so, man lernt ja nie aus. ;-)
Was klingt eher nach Preci? Ein WW Thumb aus Esche oder ein Preci aus Presspappe?
Ich habe eine Japan-only-Version. ich weiß nicht, ob die Export-Modelle andere Split-Positionen haben. Unsere geschätzten Bassicer, die sowohl einen Preci als auch einen Export-Aerodyne haben, müssten diese Frage beantworten können. Im übrigen stimme ich Dir absolut zu!
Bin kein Experte, was die ganzen "exotischen" Modelle von Fender* angeht, aber schnelles Googeln scheint das zu bestätigen. Zumindest die Bildersuche spuckt da mehrere Varianten aus.
 
  • #30
Nach langem mitlesen muss ich jetzt doch mal aktiv werden.

Folgende Situation:
Ich spiele in einer Hardcore Punk / Screamo Band, mit Tendenz zu allem, was düster ist oder auf die 12 geht. Ich bin mit meinem Sound nicht 100% zufrieden. Es fehlt irgendwie wumms (vielleicht muss ich Clean Signal mit reinblenden) und es klingt langweilig finde ich.

Aktuelles Equipment:
  • Fender* Aerodyne PJ
  • Sansamp (ist aktuell aber eigentlich nur als DI Box im Einsatz, hab mich da irgendwie dran satt gehört)
  • Boss Chorus
  • GCI Bass Brutalist Distortion (always on, mag es aber eigentlich lieber, wenn es bei Parts dazugeschaltet wird. Quasi als Kirsche obendrauf)
  • Kustom DE 300 Amp
  • Peavey 412 TVX (hätte auch noch eine 410 mit Celestions und eine 15 mit No Name Speakern da)
Die Sounds, die mich ansprechen, kommen größtenteils von Röhrenamps, da ist die Auswahl an bezahlbaren Möglichkeiten aber echt überschaubar. Die Darkglass* Amps finde ich auch interessant und die ganzen neuen Möglichkeiten (mal ganz zu schweigen vom Gewicht) sind bestimmt nett, aber man klingt halt auch schnell wie jeder andere Basser.

Wie kann ich herausfinden, wo ich in der Kette am besten nachbessern kann?


Das geht musikalisch und vom Sound in die gewünschte Richtung.

[/QUOTE]
Auch wenn da ein Jazz-Bass spielt, ich würde für solches "Musikprogramm" eher etwas wählen wie den Spector-NS2.
Das würde dem ganzen zusätzlich etwas Druck und "Füllung" geben, ohne dabei zu matschen.

Ampeg-SVT, ist schon ok. Dazu etwas "Crunch" entweder aus dem Preamp (SVT-II pro), oder halt was Pedalmäßiges.
Mehr würde ich kaum verwenden wollen.
 
Zuletzt bearbeitet:
  • #31
Kustom gut und schön....du solltest dir erstmal einen Amp anschaffen, der wirklich Schub macht!
Gallien Krueger 1001 RB II hier aus den Kleinanzeigen von @Realdeal wäre genau das richtige....ist ein top Kurs den er aufruft!!!
 
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  • #32
ganz einfach umzusetzen: weniger Verzerrung, Chorus raus (der ist Anti-Schub), sich selber im Proberaum mal woanders hinstellen
kleiner Invest: Boss GEB-7, erlaubt ein präziseres Shaping als die allermeisten Amp-EQs
größerer Invest: Amp mit Bumms (der GK ist eine gute Wahl, hier dran denken, mit dem Boost-Regler zu arbeiten)
 
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  • #33
Nach dieser Leichenschändung kann ich mich ja ganz ungeniert über den Spruch des Tages amüsieren:
Das Korpusholz ist wirklich die allerletzte Variable, an der man stellen sollte, um eine Klangveränderung zu bewirken. Nach der Farbe der Pickguardschrauben.
:rofl: :rofl: :rofl: :rofl: :rofl: :rofl: :rofl:
 
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  • #35
wenn Du mit Pic spielst: verschiedene Plektren ausprobieren. Materialien, Dicken, Form der Spitze, etc.
Das sind viel, viel… viel größere Soundunterschiede drin, wie an vielen anderen Stellschrauben – und es kost fast nix :)
 
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  • #36
Jau, isn alter Fred, aber immer wenn ich lese: Sound von Röhrenamps…
Ja, welcher denn?
Ich habe bzw. hatte Mesa, Fender, Hiwatt, Marshall, Craaft, Kitty Hawk, Orange, Ampeg, Trace Elliot.
Alle mal mehr, mal weniger unterschiedlich. Ein Mesa kann kein Ampeg… kann kein Marshall… kann kein Hiwatt etc. und umgekehrt.
Allein die unterschiedlichen Modelle innerhalb einer Marke. Z.B Mesa 400+, Prodigy, Buster oder Ampeg SVT oder V4B … alle anders. Und ich bin bestimmt keiner der das Gras wachsen hört.
Welcher Sound von Röhrenamps soll’s denn nun sein?
 
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  • #37
Ist ja meine alte Leiche, dann äußere ich mich doch auch mal. In den Jahren seit dem thread hat sich mein setup fast komplett ausgewechselt.
Ich spiel jetzt die meiste Zeit einen selbstgebauten Bass mit thunderbird pickups. Manchmal kommt auch noch der fender zum Einsatz (hab die Pickups ersetzt, dass hat schon mal ordentlich geholfen).
Der hauptsound kommt jetzt von einem Darkglass b7k Ultra und wenn es mehr sein soll gibts ne Rat oder was fuzz mäßiges, da rotier ich immer mal.
Danach gehts in einen Traynor yba200-2 und in eine alte trace elliot 810.

Damit krieg ich den gewünschten Sound so zu 90% hin, alles was ich da jetzt noch ändere ist nur für mich, das kriegt vor der Bühne keiner mit
 
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