Helix World

  • #7.501
Ich habe einen Fender* 70s Jazz bass MIM von 2013, den ich mit TI-Flats und Plek mal aufgenommen habe. einmal mit meinem Preset und anschließend mit Deinem Preset zum Vergleich (Anhang).
(Man hört gut die Stelle, an der mein Hund ins Zimmer kam und mir unmissverständlich gezeigt hat, dass er jetzt spielen will 🐶😄)

Anhang anzeigen 1045173
Klingt sehr schön! Wie hast Du das aufgenommen?
Meins ist offenbar leiser weil ich es mit dem analogen Kompressor etwas anblase, deshalb klingt es bei Dir auch etwas zahmer als ich es von mir in Erinnerung habe.
 

  • #7.502
Klingt sehr schön! Wie hast Du das aufgenommen?
Meins ist offenbar leiser weil ich es mit dem analogen Kompressor etwas anblase, deshalb klingt es bei Dir auch etwas zahmer als ich es von mir in Erinnerung habe.
NEin eigentlich genau anders herum. Dein Preset ist fast doppelt so laut im Ausgang wie meines. Ich musste die "Eingangsverstärkung" am Interface erheblich reduzieren, damit es bei Deinem Preset nicht zu Digitalverzerrungen kommt.

Signalweg war bei beiden...:
Bass -> Helix lt -> Behringer* X-air18 -> Cubase.

Die Bassspuren wurden ohne zusätzlichen effekt aufgenommen und die Lautheit "Normalisiert" auf -2db, beide Spuren einzeln, so dass die gerechnet die gleiche Lautheit haben.
Das MAster wurde noch mit nem Maximizer auf passende Lautstärke angehoben.
 
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  • #7.503
Hmm… welches ist denn nun mein Preset in der aufnahme?
 

  • #7.506
Meine Güte! Diese letzten Posts zeigen geradezu exemplarisch warum das Eine Preset beim Andern nicht funktionieren kann.

Ich möchte das gar nicht kritisieren, schließlich kann jeder sein Zeug einstellen wie er will und wenn es dann geil klingt, ist ja alles gut.

Aber mal ein paar grundsätzliche Überlegungen.
Unity Gain. Was ist das? Das ist, wenn das Helix die Grätsche macht und man dennoch weiterspielen kann, ohne dass der Typ am FOH ebenfalls die Grätsche macht. Wenn der Bass plötzlich weg ist wird es häufig eh keiner merken, wenn der Bass aber schlagartig die Wände zum Einsturz bringt ...

Also. Das Helix im Bypass(!) muss genau gleich laut sein wie das „normale“ Preset. Der „Standard Ton“, ohne Boost oder besondere Effekte. Das kann man nur akustisch im A/B-Vergleich ermitteln. Natürlich hängt das Ergebnis von der Ziel-Technik ab. Also Kopfhörer, Studio Abhöre, Übungsamp, Amp/Box, Combo, PA, …). Ideal wäre natürlich die Umgebung wie man live spielt. Aber man muss keine Doktor Arbeit draus machen. Ich spiele im dritten Bund einen Power-Cord auf der A-Saite. Mir genügt dss für Vergleiche. Am besten nur Bass in den Helix und dann direkt auf das ensprechende Gerät gehen.

Der zweite Schritt danach besteht darin, alle Presets in der „Normallautstärke“ an das solchermaßen „genormte“ Preset anzugleichen.

So gebaute Presets sind einigermaßen ausfallsicher und auch begrenzt vergleichbar. Warum begrenzt? Das Eingangssignal kann sich abhängig vom Instrument drastisch unterscheiden und das kann sich wiederum stark auf Klang und Lautstärke auswirken. Mein Unity Gain ist nicht deins!
Der „Aufwand“ lohnt aber. Ich habe recht unterschiedliche Bässe und recht unterschiedliche Presets und kann wild hin und her wechseln und es funktioniert praktisch immer. Etwa so, wie wenn ich die im immer gleichen Amp und ohne nachzujustieren einstöpsle.

Wer jetzt einen bestimmten Klang nur durch „anblasen“ z.B. einer Amp-Sim im Stomp erreichen möchte kann im/am Eingang pushen, muss am/im Ausgang aber wieder Gas rausnehmen.
Man kann übrigens im Ausgang ohne Klangänderung per Fußschalter boosten ohne einen Block zu verschwenden.

Das sind aus meiner Sicht ein paar bedenkenswerte Grundlagen. Aber wie eingangs erwähnt, könnt ihr das selbstverständlich halten wie der auf dem Dach. Soll jeder nach eigenem Gusto glücklich werden.
 
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  • #7.507
Es hilft auch die Pegel in einer DAW z.b. die Level anzupassen und Live dann nur noch Feinheiten nach zuregeln.

Die "gleichen" Pegel Zuhause oder im Proberaum können live bei evtl Lauterer Umgebung enorme Sprünge sein.
 
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  • #7.508
Dach. Soll jeder nach eigenem Gusto glücklich werden.
Ich bin prinzipiell voll für Unity Gain aber manche Sounds müssen dann im Verhältnis doch objektiv etwas lauter sein um dann im Mix gut bestehen zu können. Ich habe immer gute Erfahrungen mit krasseren Drive/Fuzz Sounds gemacht die etwas lauter einzustellen damit es gut klingt.
Die "gleichen" Pegel Zuhause oder im Proberaum können live bei evtl Lauterer Umgebung enorme Sprünge sein
Absolut! Bandpegel stelle ich nur in der Band ein, Sofa Pegel funktionieren oft nicht wenn es laut wird
 
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  • #7.509
Ich bin prinzipiell voll für Unity Gain aber manche Sounds müssen dann im Verhältnis doch objektiv etwas lauter sein um dann im Mix gut bestehen zu können. Ich habe immer gute Erfahrungen mit krasseren Drive/Fuzz Sounds gemacht die etwas lauter einzustellen damit es gut klingt.

Absolut! Bandpegel stelle ich nur in der Band ein, Sofa Pegel funktionieren oft nicht wenn es laut wird

Absolut korrekt. Es gibt Titel, bei denen man ständig etwas lauter sein muss als sonst, was besonders auf Drive Sounds zutrifft, das geht sonst gerne mal unter.
 
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  • #7.510
Wenn man noch einen Taster frei hat, hilft es immer, noch einen zuschaltbaren 3dB-Boost (Volume-Block) einzubauen, der am Ende der Kette, aber auf jeden Fall hinter Ampsim / Compressor liegt. Im Bandkontext reicht das meist aus, um sich nach vorn zu schieben, auch wenn man zuhause den Eindruck hat, dass es nur eine Winzigkeit lauter ist. Im Live-Mix können sonst kaum hörbare 1-2dB schon einen Unterschied machen.
 
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  • #7.511
Meine Güte! Diese letzten Posts zeigen geradezu exemplarisch warum das Eine Preset beim Andern nicht funktionieren kann.

Ich möchte das gar nicht kritisieren, schließlich kann jeder sein Zeug einstellen wie er will und wenn es dann geil klingt, ist ja alles gut.

Aber mal ein paar grundsätzliche Überlegungen.
Unity Gain. Was ist das? Das ist, wenn das Helix die Grätsche macht und man dennoch weiterspielen kann, ohne dass der Typ am FOH ebenfalls die Grätsche macht. Wenn der Bass plötzlich weg ist wird es häufig eh keiner merken, wenn der Bass aber schlagartig die Wände zum Einsturz bringt ...

Also. Das Helix im Bypass(!) muss genau gleich laut sein wie das „normale“ Preset. Der „Standard Ton“, ohne Boost oder besondere Effekte. Das kann man nur akustisch im A/B-Vergleich ermitteln. Natürlich hängt das Ergebnis von der Ziel-Technik ab. Also Kopfhörer, Studio Abhöre, Übungsamp, Amp/Box, Combo, PA, …). Ideal wäre natürlich die Umgebung wie man live spielt. Aber man muss keine Doktor Arbeit draus machen. Ich spiele im dritten Bund einen Power-Cord auf der A-Saite. Mir genügt dss für Vergleiche. Am besten nur Bass in den Helix und dann direkt auf das ensprechende Gerät gehen.

Der zweite Schritt danach besteht darin, alle Presets in der „Normallautstärke“ an das solchermaßen „genormte“ Preset anzugleichen.

So gebaute Presets sind einigermaßen ausfallsicher und auch begrenzt vergleichbar. Warum begrenzt? Das Eingangssignal kann sich abhängig vom Instrument drastisch unterscheiden und das kann sich wiederum stark auf Klang und Lautstärke auswirken. Mein Unity Gain ist nicht deins!
Der „Aufwand“ lohnt aber. Ich habe recht unterschiedliche Bässe und recht unterschiedliche Presets und kann wild hin und her wechseln und es funktioniert praktisch immer. Etwa so, wie wenn ich die im immer gleichen Amp und ohne nachzujustieren einstöpsle.

Wer jetzt einen bestimmten Klang nur durch „anblasen“ z.B. einer Amp-Sim im Stomp erreichen möchte kann im/am Eingang pushen, muss am/im Ausgang aber wieder Gas rausnehmen.
Man kann übrigens im Ausgang ohne Klangänderung per Fußschalter boosten ohne einen Block zu verschwenden.

Das sind aus meiner Sicht ein paar bedenkenswerte Grundlagen. Aber wie eingangs erwähnt, könnt ihr das selbstverständlich halten wie der auf dem Dach. Soll jeder nach eigenem Gusto glücklich werden.
Da hast du recht und auch wieder nicht...kommt ganz auf den Fall an.

In "meinem" Fall ging es mir um einen Grundsound. Ich Wechsel nicht ständig zwischen verschiedenen Presets hin und her in denen dann noch unterschiedliche AmpSims, Boosts, Verzerrer,...usw. enthalten sind.
Ich pers. bleibe immer bei einem Preset und schalte ggf. Effekte hinzu. Dabei achte ich natürlich immer darauf, dass der Effekt nicht zu stark boostet oder Lautstärke wegnimmt.

Es ging mir nicht darum zwischen den Presets von indian66 und mir hin und her zuschalten, sondern darum mal ganz andere Presets auszuprobieren, da ich bei mir pers. gemerkt habe, dass ich bei den meisten Tests und Versuchen "DEN" Preset zu finden immer wieder in die gleiche Richtung denke. Also neuer Input war gefragt.

Klar, das Helix bietet enorm viele Möglichkeiten und ich denke, wer viel zwischen total unterschiedlichen Presets hin und her schalten muss, der hat sich auch sicherlich mit dem Thema "Unity Gain" auseinandergesetzt. Spätestens nach dem ersten Gig, bei dem der Mischer Biergläser und Steine nach dir geworfene hat wirst du erkennen, dass mit deinen Presets etwas nicht OK war B).

Ich pers. stelle die Lautheit MEINES Presets immer so ein, dass sowohl optisch in der DAW, wie auch akustisch über Lautsprecher und KH die Ausgangslautstärke meines Presets gleich der eines leeren Presets ist.

Da ich mehrere Life-Mehrspuraufnahmen meiner Bands habe stelle ich meinen Sound so ein, dass der ohne große Nacharbeit in der DAW, im Mix gut sitzt. Damit sollte dann jeder Mischer auch bei einem Gig auskommen, ohne ins Schwitzen zu geraten.
 
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  • #7.512
Wenn man noch einen Taster frei hat, hilft es immer, noch einen zuschaltbaren 3dB-Boost (Volume-Block) einzubauen, der am Ende der Kette, aber auf jeden Fall hinter Ampsim / Compressor liegt. Im Bandkontext reicht das meist aus, um sich nach vorn zu schieben, auch wenn man zuhause den Eindruck hat, dass es nur eine Winzigkeit lauter ist. Im Live-Mix können sonst kaum hörbare 1-2dB schon einen Unterschied machen.

Gute Idee und ich hab in (fast) allen Presets einen Boost auf einem Fußschalter liegen. Im Stomp können einem schon mal die Blöcke ausgehen, deshalb verwende ich dafür den Ausgang. Man kann im Output von Pan auf Level umschalten. Das macht dann völlig klangneutral einfach nur laut.
 
  • #7.513
So isses. Auch für Volumepedal benutze ich kein Block. Da macht es mehr Spass den Gain vom Ampmodel draufzupacken. Dann kann man richtig schön von clean bis Brett fahren. Geil, wenn man neben dem cleanen Basskanal eine Dreckschleuder dazublendet. Dazu nehme ich gerne den Orange oder den Dripman.
 
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  • #7.514
Hat jemand hier das HX One am Start?
Ich wollte nur mal fragen ob hier die gleiche Klangqualität wie beim XL Stomp zu erwarten ist.
Brauche hier eigentlich nur den genialen Pitchshifter.
Den kenne ich schon vom CL.
Und der ist viel besser als der Pitch im Anagram…
 
  • #7.515
Hat jemand hier das HX One am Start?
Ich wollte nur mal fragen ob hier die gleiche Klangqualität wie beim XL Stomp zu erwarten ist.
Brauche hier eigentlich nur den genialen Pitchshifter.
Den kenne ich schon vom CL.
Und der ist viel besser als der Pitch im Anagram…
Das ist das gleiche wie bei den anderen Helixen.
 
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  • #7.516
Hat jemand hier das HX One am Start?
Ich wollte nur mal fragen ob hier die gleiche Klangqualität wie beim XL Stomp zu erwarten ist.
Brauche hier eigentlich nur den genialen Pitchshifter.
Den kenne ich schon vom CL.
Und der ist viel besser als der Pitch im Anagram…
@Passilein hat das HX One
 
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  • #7.517
Beim T ist gerade der Stomp im sale, hab mir einen geschnappt. Werde den wohl mal vor meinen jetzigen Stomp setzen, kA wie gut die Idee ist, aber dann hab ich 6 Taster und reichlich Blöcke frei [¦)]
 
  • #7.518
Kämpfe gerade mit dem Ampero switch herum, kann ich den nicht als Taster für den Tuner nehmen? Egal was ich mache, er schaltet den tuner nicht. Blöcke schalten tut er.
 
  • #7.519
Ampero switch herum, kann ich den nicht als Taster für den Tuner nehmen? Egal was ich mache, er schaltet den tuner nicht.
Klar kann er:
Global Settings > Footswitches > FS4 Function oder FS5 Function > TAP/Tuner
 
  • #7.520
Klar kann er:
Global Settings > Footswitches > FS4 Function oder FS5 Function > TAP/Tuner
Ja, klaro, so habe ich es eingestellt, er schaltet den tuner aber nicht ein/aus.
Nur beim langsamen einstecken des Klinkensteckers geht der tuner an, wenn ich die Taste drücke wieder aus, aber nicht wieder an.
Ich hatte bisher meinen Lehle expression an dem Klinkeneingang, muss ich den irgenwo in den settings entfernen?

Edith: der Lehle muss in den global Settings entfernt werden: - Preferences- EXP/FS Tip und Ring auf FS4/5 gestellt werden, polarity inverted
Die Taste FS5 muss in Global Settings- Footswitches- FS 5 Funcion auf tuner stehen
So kann man den tuner wenigstens einschalten, aus geht er mit irgendeiner anderen Taste.
 
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