Zeig dein Board! (E-Bass Effektpedale)

  • Ersteller Ersteller wasabi 2.0
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  • #10.401
Auf meinem Board werkelt wie oben zu sehen ein Boss BC-1X, ist für mich (!) die beste Wahl.
Ansonsten bin ich von einem Laney BCC Custard Factory Compressor schwer angetan.
In etwas günstitscher würde ich das EHX Tone Corset empfehlen.

Das mit den Compressoren ist ein Fass ohne Boden ...
 
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  • #10.402
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  • #10.403
...ein nichtssagendes Manual :ugly:

Der hat "eigentlich" nur die Standardfeatures:
- Kompressionsgrad
- Blend
- Volume
- dazu ein 3-fach-Switch, der die Schnelligkeit des Attack/Release regelt

...plus einen mit "Presence" bezeichneten Poti, der rauschfrei (und aktiv) den Presence-/Höhenanteil des komprimierten Signales bestimmt.
Und der macht das Pedal für mich sehr universell einsetzbar.

Mit dem Custard Factory kann ich einen auf alt und vintage machen genauso wie auf modernes "NurSpitzenSchneidenBitte".
Also Compression als echter Effekt oder eher studiomäßig.

Das werden andere Pedale auch können, aber ich bin ja nicht ovnilabs und habe alles durchgetestet ... ;-)
Hier liegt Einiges an Compressoren rum, und das Custard Factory ist für mich das "breitbandigste" aus der Sammlung... für mich ein Keeper.
 
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  • #10.404
... und weil wir gerade so schön dabei sind:
der passt prima zum Laney BCC Blackheath Distortion. Auch ein imho zu Unrecht ignoriertes Pedal.
Der hat u.a. einen Range- und einen Colour-Regler, die sehr miteinander interagieren. Da stecken sehr viele Möglichkeiten für Zerrsignale drin...

Und die Original-Youtube-Videos von Laney sind einfach Mist...
 
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  • #10.406
Und die Original-Youtube-Videos von Laney sind einfach Mist...
Die sind echt mies! Das Video zum Digbeth Preamp war absolut uneinladend. Hätte ich den nicht bei Jogi im Laden angespielt hätte ich den nie besessen.
 
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  • #10.407
Ich brauche einfach nur Dichte im Sound. Der DP120 klingt vollmundig, da ist alles dabei. Mittig, Tief, einfach - perfekt. Schwer zu beschreiben.

Wechselst Du danach auf den EMG GZB ist das leer. Hohl. Dünn.

Der Sound soll sich nicht ändern - kein Overdrive, nichts spektakuläres - aber er soll voller klingen. Ausgewogener.

Dann wäre (kann ja auch nur aus begrenztem Erfahrungsschatz schöpfen) der Diamond BCP-1 wirklich mein großer Tip.

Mein Danelectro* hatte auch immer das Problem, dass er etwas blutleer und kraftlos (dafür aber sehr lebendig) klingt. Den Diamond so eingestellt, dass die Indikator LED im oberen Drittel gaaaaaanz langsam beginnt auf zu flackern, EQ ein klein wenig nach Links (mehr Bässe) Frequenzschalter je nachdem ob ich mehr Bässe oder Körper will und gut is. Kraftvollerer Ton ohne das was verloren geht.

Ich bin mir ziemlich sicher, dass der ist was du suchst
 
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  • #10.408
Hier noch die Ovnilab Review.
Das ist sowieso immer die abschließende Weisheit bei Kompressoren

 
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  • #10.409
So, die nächste Iteration von meinem Board. Habs folgendermassen verkabelt und bin auf die Probe gespannt.

→ Tuner
→ BassIQ
→ Cali76
→ GUMA Antique
→ Bass Dude
→ BassRig '64 Black Panel
→ H90
→ Cloudburst
→ VONG

Hab den Black Panel mal anstelle vom Super Vintage reingehauen und ich muss sagen er gefällt mir bis jetzt sehr gut.

Noch Vorschläge oder Inputs Eurerseits? Bin gespannt :bier:
 

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  • #10.410
So, Booster und PDi09 runter, Nux* MLD rauf, primär als zusätzliches Noise Gate, IR Loader/XLR (weil ich ohne IR zum Amp raus kann) und hoffentlich kann ich den Overdrive als Booster benutzen um den Pegel nochmal anzuheben (das war ein Kritikpunkt am MLD, mir spielt er in die Karten)

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  • #10.411
Hab den Black Panel mal anstelle vom Super Vintage reingehauen und ich muss sagen er gefällt mir bis jetzt sehr gut.
Gehst Du ohne die Cabsim aus dem Black Panel?
Falls ja, macht ein Vong Sinn.
 
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  • #10.413
Hier links mein Hauptboard und rechts mein eben zusammengestelltes backup Board:

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Ziel: ein immer zuverlässiger, aufgeräumter, dröhnfreier, komprimierter Ton, der auf Spieldynamik, Plektrum und Tonblende reagiert und inEar Monitoring direkt mit an Bo(a)rd.

Auch bei 5 Stunden Gigs quer durch viele Genres fummele oder trete ich nicht daran rum, weil es funktioniert.

Der B15 räumt unten rum sehr deutlich auf, weshalb man sich da den Highpass sparen kann. Da drunter werkelt ein Cioks 7.

Der Steve Harris ist ein absolut geiler SVT Sound mit richtig Vehemenz, der verträgt einen Highpass davor ganz gut für den Fall, dass die PA oder der Raum dröhnt wie sau.
Da drunter werkelt ein Cioks 4, das ich per USB über eine handelsübliche Powerbank oder ein einfaches 9V Steckernetzteil betreibe.

Die Becos Compiq Stellas MK2 sind meine absoluten Lieblingskompressoren. Auffällig unauffällig und bei Bedarf mit DI out und simplem EQ dabei. Raum/Instrumenten-anpassung damit ist super easy.

Die Rolls inEar Amps geben das DI Signal weiter und haben da noch mal einen Ground Lift. Monitorsignal geht Mono oder Stereo. Man braucht halt die passenden Kabel und die am besten 2 mal dafür dabei. Für den Brummnotfall hab ich da noch eine rückwärts DI (Palmer* Trave) dabei.

Das 5adrige Kabel zum Bass überträgt gleichzeitig das inEar Signal zum Gurt, wo ich die Kopfhörer einklinke.

Glücklich (edit sagt mit der Monitoring-Lösung) seit knapp 2 Jahren. Die Preamps wechseln immer mal. Aber ich wüsste nicht, was da jetzt noch besser werden sollte.
 
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  • #10.414
Hier links mein Hauptboard und rechts mein eben zusammengestelltes backup Board:

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Ziel: ein immer zuverlässiger, aufgeräumter, dröhnfreier, komprimierter Ton, der auf Spieldynamik, Plektrum und Tonblende reagiert und inEar Monitoring direkt mit an Bo(a)rd.

Auch bei 5 Stunden Gigs quer durch viele Genres fummele oder trete ich nicht daran rum, weil es funktioniert.

Der B15 räumt unten rum sehr deutlich auf, weshalb man sich da den Highpass sparen kann. Da drunter werkelt ein Cioks 7.

Der Steve Harris ist ein absolut geiler SVT Sound mit richtig Vehemenz, der verträgt einen Highpass davor ganz gut für den Fall, dass die PA oder der Raum dröhnt wie sau.
Da drunter werkelt ein Cioks 4, das ich per USB über eine handelsübliche Powerbank oder ein einfaches 9V Steckernetzteil betreibe.

Die Becos Compiq Stellas MK2 sind meine absoluten Lieblingskompressoren. Auffällig unauffällig und bei Bedarf mit DI out und simplem EQ dabei. Raum/Instrumenten-anpassung damit ist super easy.

Die Rolls inEar Amps geben das DI Signal weiter und haben da noch mal einen Ground Lift. Monitorsignal geht Mono oder Stereo. Man braucht halt die passenden Kabel und die am besten 2 mal dafür dabei. Für den Brummnotfall hab ich da noch eine rückwärts DI (Palmer Trave) dabei.

Das 5adrige Kabel zum Bass überträgt gleichzeitig das inEar Signal zum Gurt, wo ich die Kopfhörer einklinke.

Glücklich (edit sagt mit der Monitoring-Lösung) seit knapp 2 Jahren. Die Preamps wechseln immer mal. Aber ich wüsste nicht, was da jetzt noch besser werden sollte.
Cooles setup - Du kriegst von der PA also den Main-out , den Du dann in den Rolls einspeist, oder?
Hast Du da nie Probleme, da Du das Bass Signal sowohl direkt als auch aus der PA kriegst (Phase)?
 
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Cooles setup - Du kriegst von der PA also den Main-out , den Du dann in den Rolls einspeist, oder?
Hast Du da nie Probleme, da Du das Bass Signal sowohl direkt als auch aus der PA kriegst (Phase)?

Ich hab das so in 6 verschiedenen Bands mit noch mehr verschiedenen Mischpult/PA Setups benutzt. Ich hatte noch nie Probleme mit Phasenschweinereien. Ein mal hatte ich wie gesagt ein fettes Brummen, weshalb ich dann die Palmer* Trave gekauft habe, die das Brummen beseitigt und gleichzeitig den Pegel reduzieren kann, falls der Main Out zu heiß ist.
Die meisten Bands haben inzwischen aber auch eigene Pulte auf der Bühne stehen, wo man sich den Mix selber machen kann. Entweder nehme ich dann konventionell nur den Mix oder ich mute den Bass in dem Monitormix und nehme ihn nur von meinem Brett. Es hat bislang alles funktioniert.
 
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  • #10.416
Nach Jahrzehnten mit Amp und max. dem Boss CEB 2 Chorus hat es mich dann in den letzten 3-4 Jahren doch komplett gerissen. Angefangen mit einem HX Stomp XL. Zuhause als Interface am Rechner zum rumprobieren alles nett, aber irgendwie hat mich kaum ein Sound so richtig gepackt und den Editor find ich auch eher nervig. Dann hab ich mal im Ladenneher zufällig den SA Aftershock probiert und der hat mich sofort begeistert. Nach 2 Jahren im Proberaum hab ich mir dann sogar irgendwann mal den Editor von SA auf den Rechner geladen und rumgespielt. Finde dieses Rechner-Editiere zwar eigentlich immer eher nervig, aber aus irgendeinem Grund stört es mich bei Source Audio weniger als beim Line6. Vermutlich Kopfsache… Weiter ging es mit dem Ampeg SGT DI Preamp. Im Laden angespielt, hat mich sofort abgeholt. Genau wie beim Aftershock - passt zuhause auf Kopfhörern, passt mit der Band im Raum-Mix, passt mit der Band mit InEar. Dann hätte ich gerne einen zweiten Chorus-Sound für einen Song gehabt, hab aber keine Lust manuell zw. den Songs Sounds am Pedal umzustellen und ehe ich mich versah, rückte das Thema Midi ins Blickfeld… man nennt das wohl GAS. Normal komme ich eigentlich mit dem Ampeg Preamp hin. Aber mit Chorus und Aftershock macht es mir mehr Spaß. Einen Atlas Kompressor werde ich mir noch gönnen. Und einen der Morningstar Pros für die Presets… jaja, ich weiß: mit einem Anagram/HX Stomp/Neural DSP wäre das vermutlich viel pflegeleichter umzusetzen. Da turnt mich die Einstellerei halt ab, während ich mit den Einzelpedalen Motivation finde. Muss ja nicht immer alles logisch sein, solange es Spaß macht. Tja. Und dann wären da noch die ganzen „wilderen“ Pedale, die in erster Linie dem Spieltrieb dienen (äh… und die Kreativität befeuern… natürlich). Idee ist noch ein GFI Duophony, damit ich alles aus der Signalkette nehmen kann für einen ganz normalen Bass-Sound. Während ich meine Wunschpedale also langsam aber sicher zusammenhabe, kommt nun die Frage nach dem/den Board(s) auf. Das kleine Aclam Board ist inzwischen zu klein geworden. Aber nimmt man lieber ein richtig großes für alles oder eher 2-3 kleine/ mittlere… und was für ein System??? Finde die Aclams eigentlich super, aber die Befestigungen klauen leider viel Platz. Mehrere Boards lassen sich praktischer verstauen und tragen als ein Riesending. Aber mit der Verkabelung ist ein Board natürlich angenehmer als mehrere… Der Weg ist das Ziel, mal schauen, in welche Richtung es weitergeht und wann die Band-Kollegen zur Intervention schreiten (aber die sind ja selbst Schuld - haben sich bei den Bässen seit langem einstimmig festgelegt auf meinen Ibanez* und egal was ich angeschleppt habe, konnte alles nicht mithalten… so musste ich mir ja gezwungenermaßen eine neue Spielwiese suchen). Weitere Ideen und Anregungen in Sachen Effektboard sind sehr willkommen. Wünsche allseits munteres Bodentreter-Treten.
 

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  • #10.417
Das heutige Live Board!
 

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  • #10.418
Heute wieder was gelernt:
Das günstige M-Audio Expressionpedal lässt sich auch dafür nutzen Drehscheiben beim Töpfern zu steuern.

Und ich habe schon schlimmer aussehende Exemplare auf Boards gesehen :D
 

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  • #10.419
Servus,
bin nach wie vor auf "weniger ist mehr" Trip. Habe mir was schnuckeliges zusammengebaut. 2 Gigs damit sind schon absolviert. "Glow Plug" ist echt klasse. ABY wird zurzeit "nur" als Mute benutzt. Mitm Korg würde es auch i-wie gehen, fand ich aber unschön. :hat:
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