Gibson RD Artist 2018


  • #22
.... meine (negative) Erfahrung zu einem Gibson* RD Standard Bass (Bj. 1977).

Sau-schwer (wer sich über schwere Esche-Precis beschwert, sollte mal einen RD spielen - danach beschwert er sich nie mehr!).
Halslastig ohne Ende (ständiges dagegen-Stemmen trotz breitem und innen stark angerautem Gitarrengurt)
ein fürchterlich weit ausladender Basshals mit übergroßem Headstock (bin seinerzeit mit etlichen Mitmusikern beim Playen unabsichtlich "aneinandergeraten")
Mir kam das "eigentliche" Griffbrett gefühlt auch "länger" vor...... (lag vermutlich an den gesamten Bass-Ausmaßen)
mir fehlten beim RD Standard seinerzeit die für mich erforderlichen Bässe / Druck "untenrum". Das konnte der seinerzeit einfach nicht "liefern".

Einziges PLUS: der Bass sah einfach cool aus! :lechz:

Ich hab' seinerzeit lange gebraucht, bis ich das Teil endlich los wurde........
 
  • #23
Die Gurke von gestern ist der Hype von heute
 
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  • #24
Man liest bei dem Bass immer wieder wie schwer die damals waren und deswegen unspielbar. Würde mich extrem wundern wenn Gibson* das Gewicht lassen würde.

Bei denen sieht er aber ganz leicht aus
 
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  • #25
Bei denen sieht er aber ganz leicht aus
Was soll er denn machen, nach 3min stöhnend unterm Bass begraben auf dem Boden liegen:rofl:?
Es ist halt die Mischung aus Balance/Gewichtsverteilung die das Ding so hart macht und es soll auch leichtere geben - wo die u.U, sogar noch beschissener ausbalanciert sein könnten, was auch nicht gerade den Schultern hilft.
Man muss sich so ein Ding echt mal umhängen, das ist schon ein Erlebnis.
 
  • #26
Man muss sich so ein Ding echt mal umhängen, das ist schon ein Erlebnis.

Mir reicht schon ein Epi EB0 (kopflastig, 4.6 kg).
Aber dank Ahorn-Korpus ist ein RD halt zwangsläufig schwer - trotz des riesigen E-Fachs. Trotzdem würde mich das Biest schon mal interessieren...
 
  • #27
Ich finde ja die Gibson*-Dinger sehr cool, gerade wegen ihrer eigenständigen Optik ( :ugly: ).
Das Gewicht ist für längere Shows natürlich hinderlich, aber wer sonst soll 7ender Paroli bieten wenn nicht Gibson*?
Es wird doch sonst langweilig nur mit Precis und Jazzies.
 
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  • #29
nen Vintagehype. Epiphone zeigt doch nun wie's geht. Und was macht Gibson? Eine Neuauflage ihrer non seller in modernerer Ausführung.
Die Firebird/RD-Formen erlebt gerade einen kleinen Aufschwung. Hyperion und Diamond machen solche Gitarren und die tauchten in den letzten zwei Jahren in meinem Youtube-feed des öfteren auf.
 
  • #30
aber wer sonst soll 7ender Paroli bieten wenn nicht Gibson?
Ist das dein Ernst?
Das war sicher mal so. Aber aktuell, mit den Modellen seit 2015 bietet Gibson sicher überHaupt niemanden mehr Paroli.
Nicht mal Epiphone* und schon garnicht Fender.
Ich hab eher das Gefühl das die sich von Jahr zu Jahr irgendwie durch kämpfen.
Wenn die mal ihre klassischen Klassiker im klassischen Gewand (auch elektronisch) in abnehmbarer Qualität zu angemessenen Preisen auflegen würden, würde sich sicher auch mal wieder
ein Erfolg einstellen.
Doch da es an Qualität und sinnvollen Preisen seit weilen immer mangelte, entschied man sich bei Gibson gerade diese beiden Stellschrauben unberührt zu lassen und stattdessen (die an sich ja coolen Dinger) zu verschlimmbessern. Wenn man die Teile immer beschi...er baut, dann sollten sie wenigstens mal billiger werden. Wer soll sich die Teile denn sonst kaufen?
Solche Marken leben doch von der Nostalgie. Dann sollte man die doch auch anbieten. Das Konzept kann sich doch mit Fender in keinster Weise mehr messen.
 
  • #31
Die Firebird/RD-Formen erlebt gerade einen kleinen Aufschwung. Hyperion und Diamond machen solche Gitarren und die tauchten in den letzten zwei Jahren in meinem Youtube-feed des öfteren auf.
Ich sag ja.... Wenn es mal einen authentischen Rd Klassiker in Neuauflage gäbe, wäre ich der erste der versucht wäre sich in den finanziellen Ruin zu stürzen. Aber nicht mit so einen KnoppKino wie dem obigen.
Sicher kann mann para Mitten wärend einer live Situation immer mal gut gebrauchen. Aber das muss ich absolut nicht am Bass haben.
Fehlt bloß noch ein Zigarettenanzünder on Bord. Kann man live schließlich immer mal gebrauchen.
 
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  • #33
Wenn man die Teile immer beschi...er baut, dann sollten sie wenigstens mal billiger werden

zB der 2015 Thunderbird, der wegen der neuen PUs nicht wirklich gut ging, soll ganz hervorragenden klingen. Ich kann nur immer wiederholen, dass auch zB die Les Paul Bass wirklich geil klingt. Ich denke vor allem machen viele von uns den Fehler und versuchen, aus einem EB-0 oder Thunderbird dann einen Preci- oder Jazzbasston hinzuschrauben. Dabei geht oft eines verloren, nämlich die durchaus vorhandenen Qualitäten der völlig anderen Gibson Sounds im Bandmix. Wenn man sich mal schlau macht wurden viele coole Platten der 60ger und 70ger mit Gibsons gespielt.

Dann muss man die Dinger auch im Kontext der Zeit und der da verwendeten Amps sehen. Die höhenlastigeren Modelle der 70ger zielten eben auch auf einen anderen, neuen Sound ab. Das kann man sich sehr schön auf der Schallplatte (!) anhören, die Gibson zum release des Rippers rausgebracht hat um dessen verschiedene Sounds vorzuführen.
 
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  • #34
Ich meinte mit besch...en auch nicht den Sound sondern die materielle Qualität. Das es keine schlechten Sound's, sondern nur falsche Einsatzgebiete gibt, ist auch meine Meinung.
Und ich erwarte von einen Gibson auch keinen Preci Sound.
Aber das was ich erwarten würde, dazu bedarf es keine Elektronik ala TB 2015.
 
  • #35
I... und stattdessen (die an sich ja coolen Dinger) zu verschlimmbessern. Wenn man die Teile immer beschi...er baut, ...
In bezug auf den RD Artist sollte man das nicht so laut sagen. Immerhin hat er im Unterschied zum alten eine wirklich gute Brücke. Und was die Elektronik zusammen mit den Tonabnehmern bringt, muss man einfach mal ausprobieren. Eine parametrische Klangregelung kommt mir jedenfalls sinnhafter vor als der Dynamikexpander aus der Moog-Schaltung.

Schick hätte ich es gefunden, wenn sie die Tonabnehmer in schwarze Humbucker-Gehäuse gepackt und denen verchromte Rähmchen spendiert hätten. Oder andersrum Chrom-Kappen mit schwarzen Rähmchen wie beim Les Paul Bass.
 
  • #36
Aber das was ich erwarten würde, dazu bedarf es keine Elektronik ala TB 2015.

Dann lass Dir doch im Custom Shop einen RD mit der Schaltung der Les Paul-Bässe bauen...

... auch wenn die da langsam sind, kann es sein, dass der schneller ausgeliefert wird als die Serienbässe.
 
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  • #38
In bezug auf den RD Artist sollte man das nicht so laut sagen. Immerhin hat er im Unterschied zum alten eine wirklich gute Brücke. Und was die Elektronik zusammen mit den Tonabnehmern bringt, muss man einfach mal ausprobieren. Eine parametrische Klangregelung kommt mir jedenfalls sinnhafter vor als der Dynamikexpander aus der Moog-Schaltung.

Genau! Das ganze Moog Ding war zu der Zeit sehr hip, aber völlig unbrauchbar!
 
  • #39
die war in den 70gern aber eher ziemlich hoch. Vor allem im Vergleich zu Fender.
Na sag ich doch. Drum waren sie ja sich relativ gut im Geschäft. Da lief scheinbar einiges anders als heute. Aber die letzten paar Jahrgänge *um die es hier ja gerade geht* waren meist Bull sHit > Erfolglosigkeit. Macht Sinn.
 
  • #40
Sicher kann mann para Mitten wärend einer live Situation immer mal gut gebrauchen. Aber das muss ich absolut nicht am Bass haben.
Fehlt bloß noch ein Zigarettenanzünder on Bord. Kann man live schließlich immer mal gebrauchen.
Wieso? Ist doch einer dran. Ein Knopp mach Licht und Nebelwerfer via DMX an. Leider ist halt nix dabei, um am Sound vom Bass zu drehen. Aber dafür haben wir ja Finger. [¦)]
 
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