Gibson RD Artist 2018

  • #61
Da fällt mir ein, dass unser Orgel-Oli gerade dabei ist, einen ziemlich deutlich an den RD angelehnten Bass zu entwickeln....

Rat Mal, wieso der Orgeloli damit angefangen hat....
 
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  • #64
Na hoppla, kaum hab ich genügend Bässe rücken die mit dem Teil raus das ich eigentlich wollte... bzw. waren das nicht mal Singlecoils? Die PUs jetzt sehen mehr wie die vom EB-13 aus.

Jedenfalls macht diese Korpusform noch immer meine Knie weich. Und das nicht nur als Nirvana-Fan. Gefällt mir fast noch besser als TB. Ist nur halt vermutlich richtig, richtig schwer.
 
  • #66
Na hoppla, kaum hab ich genügend Bässe rücken die mit dem Teil raus das ich eigentlich wollte... bzw. waren das nicht mal Singlecoils? Die PUs jetzt sehen mehr wie die vom EB-13 aus.

Jedenfalls macht diese Korpusform noch immer meine Knie weich. Und das nicht nur als Nirvana-Fan. Gefällt mir fast noch besser als TB. Ist nur halt vermutlich richtig, richtig schwer.

Schwer muß nicht sein....dieser wiegt ohne Pickup ca. 3 kg...
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Natürlich ausbalanciert

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  • #69
Also ich hab meinen 77er RD noch nicht so lange aber ich finde den durchaus klasse. Es ist aber ohne Zweifel der schrägste Bass in meiner Kollektion, aus vielen Gründen.

- Sackschwer, laut Personenwaage 5.5kg
- fetter Hals, fühlt sich aber super an. Der P-Bass hat den fetteren Hals, ist aber durchaus vergleichbar.
- der Hals fühlt sich weiter weg an, also der 5.Bund ist etwa so weit weg wie sonst der 3. Bund. Das ist aber mit jedem Bass in dieser Bauform so oder so ähnlich. Das merkt man aber im Grunde nur dann so richtig wenn man ihn auf den Schoß legt und im Sitzen spielt. Und dafür ist der Bass einfach nicht gemacht :-)
- Der Bass hängt großartig an einem langen Gurt. Ich hasse das bei allen anderen Bässen, aber bei dem muss das so. Ich wollte den überlagen Harvest Gurt schon verticken - gut das ich das nicht gemacht hab!
- die Korpusform ist göttlich bequem für den rechten Arm, egal welche Spielweise. Wenn man den Gurt etwas kürzer macht passt die Schräge 100%ig zum rechten Arm.
- Schön ist er nicht, also was das Holz, das Finish oder die Lackierung angeht.
- Die Pickups sind seltsam. Extrem abhängig von der eingestellten Höhe und sie verhalten sich überhaupt nicht so, wie man es von einem 2 Singlecoil Bass erwarten würde. Hier setzt nie dieser Knurreffekt ein, der beim leiser drehen eines der PUs entsteht. Erst wenn der PU ganz aus oder fast ganz aus merkt man das leicht. Ich nehme an weil die Verschaltung dann doch anders ist als beim Jazz Bass.
- dafür klingt er auch besser als ein Jazz Bass wie ich finde. Deutlicher Single Coil Sound, aber obenrum etwas runder und untenrum bei weitem mehr Druck und Fülle im Sound. Klingt auch auf Recordings einfach gut.
- Die Brücke ist vom Handling her eine absolute Katastrophe. Schlimmer ist nur der Rickenbacker.
- Saiten können string through body als auch direkt an der Brücke verdrahtet werden.


Bässe die leicht sind oder top bespielbar sind o.ä. hab ich genug. Der RD ist echt mal was komplett anderes, und der Sound ist richtig geil... der Rickenbacker ist auch ne Zicke in fast jeder Hinsicht, aber den Sound und den Feel bekommt man halt sonst nirgendwo. Gibson* Bässe mag ich gerade weil sie so anders sind.






Diese neuen Reissues finde ich aber ganz schlimm muss ich sagen. Die haben mehr von diesem komigen EB13 als vom RD. Das ist eine seltsame Schimäre aus RD Artist und EB13 / TB2015. Nicht positiv wie ich finde. Lockt mich so überhaupt gar nicht. Den Krist Novoseliv RD fand ich super! Wegen dem überlege ich so ein wenig ob ich dem RD nicht die feinen Seymour Duncan Hot Stacks kaufe.
 
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  • #70
Diese neuen Reissues finde ich aber ganz schlimm muss ich sagen.
Ein wenig lieblos wirken die in der Tat, v.a. wenn man die mit den originalen vergleicht. Für's finish ist denen echt nix eingefallen außer natural und schwatz. Na toll...
... der Rickenbacker ist auch ne Zicke in fast jeder Hinsicht, aber den Sound und den Feel bekommt man halt sonst nirgendwo. Gibson Bässe mag ich gerade weil sie so anders sind.
+1
Genau mein Denken! :bier:
 
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  • #71
Also ich hab meinen 77er RD noch nicht so lange aber ich finde den durchaus klasse.
Na, dann wünsch' ich Dir mal viel KRAFT und Ausdauer beim Spielen des Basses.
Was mir im Vergleich zur Neuauflage besser gefällt: entweder das ebony-Griffbrett oder Maple-Griffbrett. Rosewood geht ja überhaupt nicht.......

Mal eine Interessensfrage (manchmal gibt's ja große Zufälle): ist Deiner ein Blacky Standard aus '77? Falls ja, endet die Seriennummer evtl. mit "99" ? ;-)
 
  • #72
Also, ich habe den RD Artist von 1977 in Maple und ich finde ihn vom Sound her unübertroffen. Sustain ohne Ende, fetter Basssound, nur schwer und für meine kleinen Pfötchen ist die extra lange Mensur richtig Arbeit. Wenn man einen breiten Gurt hat, macht das Gewicht nicht viel aus und kopflastig ist meiner nicht. Die Spasselektronik von olle Moog hätte es nicht gebraucht, aber gut, drin ist sie nun mal.
Da es die Band nicht mehr gibt, steht er jetzt allerdings zur Disposition - mir reicht zuhause der kleine Aria Shortscale. Wer Interesse hat (1800 Euro mit original Koffer und Anleitung), lasse mir eine Nachricht zukommen.
 
  • #73
Also kopflastig ist meiner auch nicht, und das mit dem Sustain kann ich absolut unterschreiben. Ist teilweise schon unheimlich. Man erwischt sich dabei den Sustain gezielt zu dämpfen wenn im Song ein abklingender Ton gefragt ist.

Mein 77er ist Natural, andere SN ;) ist ein anderer Bass.
 
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  • #74
Ich hätte Bock auf sowas. N Buddy von mir hat einen "First Act" DELGADA...geiles Teil.
 
  • #75
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  • #76
Nen alten würd ich ja durchaus nehmen, aber nicht für 1800 Steine...
 
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  • #77
Schwer muß nicht sein....dieser wiegt ohne Pickup ca. 3 kg...

na da sind wir mal gespannt, wie viel kilo der pickup auf die waage bringt...

Einfach hinten nen Kasten Bier dranhängen und schon gehts... ;-)

und was machst du nach 10 minuten? die flaschen wieder voll pinkeln?

Gibson Bässe mag ich gerade weil sie so anders sind.

da sagst du was. sowohl in form als auch in sound. sowohl cream und mountain mit den eb-bässen als auch ufo mit tb gehören zu meinen lieblingsbasssounds.
 
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  • #79
Ich liebe meinen 14er SG Bass. Das ist einfach ein komisches Teil. Dumpf, die Pickups verzerren fast schon von alleine und ohne etwas Modifikation ist die E-Saite ein bisschen tot. Aber für Plek-Spieler spielt sich das Ding super leicht und er fühlt sich mit all seinen Ungereimtheiten immer ein bisschen wie ein Biest an das gezähmt werden will. Scheint ziemlich unbeliebt das Teil, und irgendwie auch nachvollziehbar. Alles was heute von einem Bass erwartet wird is der halt nicht.
 
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