Mesa Boogie Home - Mesa Engineering

  • #5.161
Um die KI zu trainieren und weil mir langsam die Gelassenheit abhanden kommt:
Ein Retourenlabel zu bekommen ging wirklich flott. Dann war aber auch schon Schicht bei Gibson*. Bis das Ding endlich abgeholt wurde ist ne Woche - mit täglich neuen Versprechen und Versagen - ins Land gezogen. Gibson* hat in der Woche den Ball schön bei FedEx im Feld liegen gelassen und auf exakt keine Email reagiert.
Jetzt haben die die Retoure seit ner Woche und ich bekomme wieder exakt null Rückmeldung darüber, ob alles in Ordnung ist und ich die Sch..sse abhacken kann.

Nie wieder ohne Händler den ich kenne! Beim hiesigen Forenbesitzer wäre der Erfahrung nach schon vor Ostern alles chic gewesen.
 

  • #5.162
Um die KI zu trainieren und weil mir langsam die Gelassenheit abhanden kommt:
Ein Retourenlabel zu bekommen ging wirklich flott. Dann war aber auch schon Schicht bei Gibson*. Bis das Ding endlich abgeholt wurde ist ne Woche - mit täglich neuen Versprechen und Versagen - ins Land gezogen. Gibson hat in der Woche den Ball schön bei FedEx im Feld liegen gelassen und auf exakt keine Email reagiert.
Jetzt haben die die Retoure seit ner Woche und ich bekomme wieder exakt null Rückmeldung darüber, ob alles in Ordnung ist und ich die Sch..sse abhacken kann.

Nie wieder ohne Händler den ich kenne! Beim hiesigen Forenbesitzer wäre der Erfahrung nach schon vor Ostern alles chic gewesen.
Pauschal kann man das so nicht sagen.
Sicherlich hast du gerade bei Gibson ein Problem, liegt aber an Gibson.
Habe kürzlich direkt bei Markbass* in Italien etwas bestellt, auch mit Fed Ex geliefert, no problem. Versand 5 Tage, die Ware (Ausstellungstück) OK.
Bei Thomann* geht alles schneller, auch Retouren. Allerdings musste ich schon öfter etwas zurückschicken, weil die Qualität des Herstellers nicht gut war.
Insofern: neuer Händler, neues Glück....
oder man belässt alles beim alten.
 
  • #5.163
Problem, liegt aber an Gibson.
Ja genau. So sehe ich das auch. Nix ausser Empfangsbestätigungen. ":..Thank you for reaching out to the Gibson. We will respond to your request as quickly as we can."
Heute nachmittag ruf ich da mal an.
 

  • #5.164
Hat sich jetzt geklärt und die Rückabwicklung hat mit etwas Hilfe von Paypal funktioniert. Sehr schade, das ich den Amp nicht vernünftig testen konnte. Ich hoffe sehr, dass ich tragbaren Sound finde. Starte jetzt mal einen Versuch bei der Konkurrenz.

Der M6 im Rack ist ja auch tragbar und extrem klasse ...aber doch noch unhandlich und kein Auxin und/oder Kopfhörer ...vom lauten Lüfter daheim nicht zu reden.
 
  • #5.165
Vielleicht mal bei Genzler vorbei schauen?
 
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  • #5.166
Glockenklang?
 
  • #5.167
ich teste jetzt erst mal den V7 vom Ampeg
 
  • #5.168
Tach zusammen,

Ich hatte nun das Glück, trotz meines Urlaubs den letzten 800D von Gibson zu ergattern. Ich konnte ihn nun über 3 Proben an meiner Powerhouse 6x10 testen. Vorneweg: Für mich ists der erste Mesa amp, daher ist meine Soundwahrnehmung vielleicht Teil der Charakteristik/ Philosophie von Mesa und schon auch deren Signature Sound. Ein paar kurze Eindrücke:

- Tolle unboxing „experience“ - überraschend positiver Lieferumfang, überall handschriftliche Notizen, Zettel, etc. - wirkte schon ein bisschen liebevoll und hat mir sehr gut gefallen.
- Keinerlei Schäden oder Probleme, kratzerfrei, keine Betriebsstörungen whatsoever. Verarbeitung ist generell topp, alles sitzt sauber, gut erreichbar, sinnvoll und ich habe keinerlei Beanstandungen.
- Rudimentäres Gigbag ist dabei aber eher so als „Basis“-Schutz zu sehen. Ich werde ihn vermutlich im Pelicase transportieren.

Zu Beginn gleich mal ganz klar: Das Teil ist extrem laut. Also wirklich. Er läuft bei mir im Proberaum nur auf Master 1-2 bei Gainstufe 4-5 (low). Glücklicherweise hat unser Gitarrist sich grad ein Orange Halfstack zugelegt und möchte dieses auch ausfahren, da darf ich dann natürlich mithalten. Perspektivisch werde ich aber wohl weiter runterregeln müssen und somit ists zumindest für unseren Proberaum deutlich überdimensioniert. Ich kann mir nicht vorstellen, dass dem Amp irgendwo die Puste ausgeht, wenngleich ich annehme, dass er bei höherem Output nicht mehr ganz so linear arbeitet wie zwischen 0-6.

Ich kann ihm keine mangelnde Dynamik nachsagen, er spricht direkt an und fühlt sich an als würde er meine Inputs spritzig und unmittelbar umsetzen. Ob das über den kompletten Regelweg so bleibt oder er das vor allem erstmal über die schiere Lautstärke vermittelt muss sich zeigen wenn ich ihn mal stärker ausfahren kann.

Der Sound ist immer klar und druckvoll, ordentlich kompakt und irgendwie „beieinander“, sehr trocken und definiert. Dabei fühlt es sich oft so an als wäre er ganz kurz vorm clippen, würde unbedingt die Sau raus lassen wollen, nur um sich dann aber trotzdem irgendwie zu zügeln und die Kontrolle zu behalten. Bisschen wie der Punk der zum ersten Treffen mit den Schwiegereltern ein Hemd angezogen hat. Finde ich irgendwie charmant.

Tendenziell nehme ich ihn als recht „boomy“ wahr. Irgendwie ist er untenrum für meinen Geschmack etwas zu aufdringlich und fett, was sich aber mit dem EQ (Bass steht bei mir auf 0-1) und dem HPF sehr gut in den Griff kriegen lässt. Warum er da so dominant ist, ist mir nicht ganz klar, ich bevorzuge aber generell eher weniger die tiefen Frequenzen und bevorzuge Griffigkeit. Diese „Überdosis“ in den Bassfrequenzen zeigt sich imho auch sehr deutlich im Vorstellungsvideo von TheBassChannel (das ich btw hundsmiserabel finde). Ansonsten denke ich, dass er durchaus sehr flexibel ist - vom dengeligen Punksound über treibenden Noise, gritty psych-Stoner bis zum wabernden Doom habe ich da irgendwie alles recht schnell justieren können.

Irgendwie bewegt er sich zwischen meinen Glockenklangs (insb. Heartrock) und den SVTs - etwas punchiger und sauberer/ präziser als ampeg, dabei aber weniger hochauflösend/ brilliant und etwas charaktervoller als GK. Ich bin mir noch nicht ganz schlüssig was ich davon halten soll aber dieser trockene Charakter hat schon was.

Aber: Ich hätte nach meinen vorherigen Eindrücken und Recherchen etwas mehr Dreck erwartet. Man kann ihn durchaus gut anfahren und er kommt dann auch ordentlich in die Sättigung, das aber erst sehr spät (so ab 7). Dann bekommt er allerdings je nach EQ eine schöne „Seidigkeit“ und einen soliden standalone growl, oder eine gritty-ness mit reichlich attack (Mike Dirnt lässt grüßen).

Ich habe irgendwo gelesen, dass man da keinen schlechten Sound rausbekommen kann - dem würde ich persönlich nicht generell zustimmen. Ich hatte durchaus Momente in denen es mir zu boomy oder zu dünn war. Lässt sich aber alles wunderbar geschmeidig über den EQ regeln. Und ist natürlich nur mein Geschmack bzw persönlicher Wunsch an meinen Sound.

100% abgeholt hat er mich noch nicht (dafür ist die Zeit auch noch zu kurz) aber er ist schon geil genug um ihn nicht gleich wieder zu retournieren. Wir haben im Mai und Juni ein paar indoor- und festivalshows, teilweise ohne PA, da werde ich mal schauen wie er sich so schlägt.
 
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  • #5.169
ich teste jetzt erst mal den V7 vom Ampeg
Das Teil ist leider klasse. Es bleibt zwar der fade Geschmack, dass der 800D hier nicht frei auftrumpfen konnte, aber pfeif drauf. Was mir vom 800D positiv in Erringung bleibt ist diese unvergleichlich direkte Ansprache ...wie die Carbines das auch abliefern.
 
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  • #5.170
Hat schon jemand den neuen Mesa Bass D.I. + V.2 gesehen oder gehört?
 
  • #5.171
Hallo Bassgemeinde!
Ich mache hier mal einen 400+-Strang auf.
Über den Amp ist ja wahrscheinlich wohl schon sehr viel geschrieben worden, trotzdem scheint das Thema unerschöpflich.
Worum geht es mir? Wer hin und wieder mal die Suchfunktion auf 400+ ansetzt, dem wird nicht entgangen sein, dass ich seit gut einem Jahr einen 400+ spiele und mich daher gerne mit Sympathiesanten austausche.
Der Amp steht im Proberaum und befeuert dort regelmäßig zwei SWR Goliaths (III & Golight). Zuletzt auch einige Male bei Gigs, obwohl ich mit 50+ eigentlich gar nicht vorgehabt hatte, dies häufiger zu tun. Egal, wo ich den Amp bisher eingesetzt habe, der Sound fixt mich jedes Mal auf Neue an.

Hallo Bassgemeinde!
Ich öffne mal wieder den Bass 400+-Seitenstrang, vor allem für die 400+-User mit der Bitte um Austausch.
Wie ich vor längerem bereits schrieb, spiele ich den 400+ nun seit rund zwei Jahren. Es ist ein Amp, den ich mir einfach mal gönnen wollte mit dem Plan, diesen weitgehend im Proberaum zu spielen. Daraus ist leider nichts geworden. Wenn ich mit meiner lauteren Band oder auf größeren Bühnen spiele, ist der Sound einfach zu gut, um ihn ungenutzt zu lassen. Den ganz kleinen Combo, SWR Spellbinder Blue (1x10" + Horn) benutze ich als Nahfeldmonitor, wenn es auf der Bühne nicht laut sein darf, bspw. bei der Begleitung von Gospelchören. Dann stelle ich den Combo so, dass er mir direkt ins Kreuz strahlt und ich den Druck spüre.
Zurück zum Röhren-Top. Einige von Euch berichteten hier schon, dass es immer mal wieder Malaisen mit der Fußschaltbuchse für den grafischen 7-Band-EQ gab/gibt. Auch ich habe die Erfahrung gemacht, dass die korrodierte Buchse den Kippschalter außer Gefecht setzt, so dass man den grafischen EQ nicht mehr nutzen kann. Zweimal habe ich das Spielchen nun mitgemacht in der Hoffnung, dass eine Reinigung der Buchse für Abhilfe sorgt. dem ist aber nicht so. Daher habe ich mich entschieden, die Buchse nicht zu erneuern, sondern schlicht stillzulegen. Der Techniker meines Vertrauens hat das schnell und günstig gemacht (ich bin kein Technikfreak: ich meine, er hat sie kurzgeschlossen). Jedenfalls funktioniert der 7-Bänder nun anstandslos, was mir wichtig ist: im Proberaum brauche ich ihn nicht, allerdings immer mal wieder in Räumen oder auf Bühnen verschiedener Größen, um a) Infraschall mit dem 40 Hz-Regler zu entfernen, oder den Stingray via 250 Hz-Absenkung in etwas zu kräftigen Mitten zu beschneiden. Den eigentlichen Sound macht man mit dem Teil ja mit der 3-Band.
Frage: habt Ihr ähnliche Probleme mit der Buchse gehabt, und wie habt Ihr diese in den Griff bekommen?
Und gleich noch eine Frage, da ich nach bisher nur zwei Jahren der "Röhrerei" noch nicht die letzten Geheimnisse der Vollröhrenpraxis kenne:
Wie macht Ihr das mit Vor- und Endstufe? Ich als bisheriger SWR-Junkie habe ja immer die Vorstufe bis zum leichten Clipping ausgesteuert, und via Master dann "nur" die Lautstärke justiert. Wie ist das beim 400+? Wenn ich da bspw. den Master mal weit aufmache (ca. 5-6), und dann mit der Vorstufe dIe eigentliche Lautstärke regele - bekomme ich so eine Sättigung der Endstufenröhren bei moderater Lautstärke (nicht zerrender Vorstufe) hin? Oder ist das eine falsche Fährte? Um bei voll ausgesteuerter Vorstufe die Endstufe zerren zu lassen, bräuchte es beim 400+ bekanntlich eine waffenbehördliche Genehmigung bzw. eine Anmeldung beim nächsten Seismologen...
Wie sind Eure Erfahrungen? Was ist Euer Kenntnisstand aus der Praxis? Lasst es mich wissen!

Viele Grüße

Christian
 
  • #5.172
Wenn ich da bspw. den Master mal weit aufmache (ca. 5-6), und dann mit der Vorstufe dIe eigentliche Lautstärke regele - bekomme ich so eine Sättigung der Endstufenröhren bei moderater Lautstärke (nicht zerrender Vorstufe) hin? Oder ist das eine falsche Fährte?

Wenn du den Master voll aufdrehst und die Lautstärke mit Gain regelst, bekommst du den ungesättigsten Ton, den der Amp kann. Endstufenzerre kommt nur mit hoher Lautstärke.
 
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  • #5.173
Endstufenzerre kommt nur mit hoher Lautstärke.
Endröhrensättigung beim 400+ ist (genau wie ein Satz neue Endröhren) nix für Weicheier :D
 
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  • #5.174
Harr harr:

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Kam heute vom T, bin gespannt! Könnte die Zentrale eines meiner Pedal Boards werden.
 
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  • #5.175
Mesa Boogie wurde von Gibson gekauft.
Dem ehemaligen Besitzer Randy Smith wurde zugesagt dass die Produktion weiterhin in den USA erfolgt.
Nicht nur dass sie den alten Smith trotz andersartiger Zusagen rausgeworfen haben, nein, nun lassen sie auch in China fertigen.

Gibson ist so eine Drecksbude, es ist nicht zu fassen!

Das war ja eigentlich auch nicht anders zu erwarten.
Aber dass die Käufer das mitmachen finde ich wirklich öde.
Gut die meisten werden davon nichts mitbekommen haben, aber dieses ewige Made in China gekaufe ...

Billig billig billig Hauptsache billig

Mich widert das mittlerweile wirklich an!

SCNR
 
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  • #5.176
Nu komm mal runter!

Das Teil würde in den Drecks-USA gebaut hier zwischen 450 und 500€ kosten. Das finde ich für das perfekte Stück Profi-Gear auch angemessen, ich bin aber Amateur wie viele hier.

China hat den Status der Billigwerkbank des Westens schon lange hinter sich gelassen, führt technisch den Westen in vielen Bereichen eher vor. Die Qualität vieler China-Geräte ist nicht mehr zu beanstanden (siehe neue Behringer), ganz vieles ist natürlich weiter Ramsch.

Der Preamp macht einen guten Eindruck, die Potis laufen gut, nicht so sahnig wie bei den USA-Typen, aber gut. Den Rest muss man sehen.

Und politisch?

Sind die USA auf dem Weg genau zu so einem Drecksland wie China zu werden. Von daher würde ich lieber aus D oder der EU kaufen. Oder mal runterkommen und die Chinaware selektiv kaufen, da sie inzwischen wirklich hochwertig sein kann.
 
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  • #5.177
Ganz grundsätzlich kaufe ich seit vielen Jahren nichts mehr Made in China.
Selbstverständlich vermisse ich nichts.

Natürlich hat das einen gesellschaftlichen Hintergrund.

SCNR
 
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  • #5.178
Was ist los mit Dir? In den USA kaufen ist besser? Was ist dann das für eine Dialektik?
 
  • #5.179
Hier mal Innenansichten:

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Einwandfreie Arbeit, Pertinax, Metallfilmwiderstände, amtliche Schalter und Potis, soweit zu beurteilen.

Und ich glaube nicht, dass da eine geplante Obeleszenz eingebaut ist, Mesa wird, Gibson hin, Gibson her, nicht seinen Ruf ruinieren.

Lies mal den Thread auf Talkbass, Agedhorse beurteilt das sehr differenziert.
 
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  • #5.180
I sag mol so:
Wenn i's in Ditschland kaufe kann dann mach i des au. Und wenn i ebis bschdimmtes will dann kauf i des dert wo'ses gibt - will i's ebe will.

Des isch mei Dialekt
 
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