Mesa Boogie Home - Mesa Engineering

  • #5.181
Seid mir nicht böse, aber mir reicht es einfach.

Und ja, ich sehe es so dass man tatsächlich keinesfalls China unterstützen sollte.
Das ist einfach dämlich und ein Hersteller wie Mesa bzw. Gibson* sollte das merken.

Aber nichts da, alle laufen los und freuen sich über die niedrigen Preise.

Dass sie dabei ihre eigenen Werte, ihren Wohlstand, etc. verkaufen bemerken sie scheinbar nicht?!

Mal im Ernst, das kann es doch wirklich nicht sein oder?

Mit der eigentlichen Qualität des Preamps hat das nichts zu tun.
Bytheway ... was das alte Pferd dazu meint interessiert mich nicht.
Das hatte ich bereits gelesen. Ich bin seit min. 10 Jahren ebenfalls auf TB unterwegs.
 
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  • #5.182
Arroganz kann ich mir nicht leisten....
 
  • #5.183
Ganz grundsätzlich kaufe ich seit vielen Jahren nichts mehr Made in China.
Selbstverständlich vermisse ich nichts.

Natürlich hat das einen gesellschaftlichen Hintergrund.

SCNR
Mmmm, da stellt sich mir die Frage, was kaufst du denn überhaupt noch? Wo steckt nicht China drin? Selbst wenn es in D gebaut wird, kommen geschätzt mind. 90% (wenn nicht gar 100%) der Bauteile aus China. Wo ist der Unterschied?
Nicht falsch verstehen, ich finde es ebenso dämlich, dass sich Industriestaaten an China verkauft haben und fast alles nur noch dort fertigen lassen. Leider bestimmt nur noch der Preis das Kaufverhalten der Konsumenten.
 
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  • #5.184
Mmmm, da stellt sich mir die Frage, was kaufst du denn überhaupt noch? Wo steckt nicht China drin? Selbst wenn es in D gebaut wird, kommen geschätzt mind. 90% (wenn nicht gar 100%) der Bauteile aus China. Wo ist der Unterschied?
Nicht falsch verstehen, ich finde es ebenso dämlich, dass sich Industriestaaten an China verkauft haben und fast alles nur noch dort fertigen lassen. Leider bestimmt nur noch der Preis das Kaufverhalten der Konsumenten.
Natürlich hast du recht mit dem was du schreibst.
China steckt überall drin.

Aber die Wertschöpfungskette erzählt eine andere Geschichte.

Denn die Bauteile machen ja nur einen Bruchteil des Produktpreises aus. Der Gesamtwert bemisst sich aber doch am ganzen Produkt, also der Entwicklung, Marketing, etc..
Deshalb sieht es in der Realität anders aus.

Im "elektronischen" Bereich sind mir die einzelnen Kostenpunkte nicht wirklich gut bekannt.
Aber im Fahrzeugsektor stellen sie für mich kein Buch mit 7 Siegeln dar. Die Einkaufspreise direkt bei den Herstellern, bspw. für Kurbelwellen, Airboxen, etc. kenne ich.
Und was habe ich damals gestaunt wie unglaublich billig das Zeugs ist.
Mit den elektronischen Bauteilen wird es ähnlich aussehen.

Es ist durchaus möglich Produkte zu meiden die in China hergestellt wurden/werden.

China unterstützt Russland aktiv im Krieg gegen die Ukraine!

Deshalb kaufe ich nichts dass in China produziert wurde.
Für mich ist das nur logisch und wirklich schwierig ist es nicht, eigentlich ist es sogar einfach umzusetzen.
 
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  • #5.185
Ganz genau so ist es.
 
  • #5.186
China unterstützt Russland aktiv im Krieg gegen die Ukraine!
Und die Ukraine bezieht (oft über Drittländer) geschätzt 70-80% der Bauteile ihrer Drohnen aus China.

Ich kaufe auch gerne nicht aus China, aber wenn es alternativlos ist, weil das EU-Produkt nicht ins Budget passt oder es kein Vergleichbares Produkt aus EU gibt, dann kaufe ich auch in China. z.B. kaufe ich viele Ersatzteile für das Interieur meines in die Jahre gekommenen Mercedes in China, wenn da mal ein 3,-€ Plastikteil nach all den Jahren brüchig geworden ist, dann bekomme ich das nur in China einzeln, in Deutschland bekomme ich meistens nur die halbe Mittelkonsole für 229,-
 
  • #5.188
@deeptone

Ich bin ganz auf Deiner Seite, was China oder Russland angeht, die Ukraine sowieso (siehe die blauweisse Flagge in meinen Posts).

Viele Sachen sind aber wirklich schwer zu bekommen oder zu horrenden Preisen (auch da kennt man nicht die Herkunft der Teile). Wenn ich überlege, was ich dann alles ausmisten müsste, würde es leer werden in meinem Haushalt...

Wie ich Dir schon schrieb, ich fahre seit Jahren Elektroauto (leider ein Modell eines Faschos aus den USA, das war damals nocht nicht so klar) ausschliesslich mit Ökostrom, habe den Strom überall, wo ich Einfluß habe, auf Ökostrom umgestellt, kaufe überwiegend auf regionalen Märkten und regionale Nahrungsmittel, wo möglich, Gelügel aus artgerechter Haltung etc. Das kann ich mir leisten, da ich mit 70 noch arbeite, wenn ich damit aufhöre, muss ich mich auch anders orientieren.

Überhaupt ist es sehr zweifelhaft, ob private Boykotte etwas bewirken (können). Für das eigene Gewissen kann man es machen, solange es aber dem überwiegenden Teil der Bevölkerung und der Industrie- und Geschäftswelt sowieso egal ist, woher das Gekaufte kommt, wird man nichts ausrichten können. Da bleibt nur, die richtige (?) Partei zu wählen und/oder sich politisch zu engagieren, dann muss man aber auch wirklich dicke Bretter bohren und erlebt die Ergebnisse der Bohrungen vielleicht noch nicht einmal, falls es welche gibt.

Ich denke, in unserer untergehenden Menscheit hat man nicht viele Stellschrauben, um etwas zu bewirken, dazu sind die destruktiven Kräfte viel zu stark. Ob man einen Komplettverzicht leben möchte, muss jeder selbst entscheiden und dann sehen, ob und wie das möglich ist. Moralkeulen auf andere zu werfen, bringt nicht weiter, solange man selber nicht reines Herzens ist bzw. sein kann, das befriedigt nur die eigene Überlegenheitsrethorik, da gehe mal jeder in sich.

Und abgesehen von mir: Man muss sich einen China-Verzicht auch leisten können, wenn man zur Normalbevölkerung gehört und nicht zu den wohlhabensten 1-2% wie wir beide.
 
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  • #5.189
-

Aber nichts da, alle laufen los und freuen sich über die niedrigen Preise.

Dass sie dabei ihre eigenen Werte, ihren Wohlstand, etc. verkaufen bemerken sie scheinbar nicht?!

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Der vorherrschende Wohlstand in Deutschland oder der Schweiz liesse sich überhaupt nicht erreichen ohne Billiglohnländer wie China, Indien, Vietnam, Bangladesh usw. usf. Er würde heute ein Bruchteil dessen betragen, den wir leben können, auf allen Feldern. Wir haben uns in den letzten Jahrzehnten absolut davon abhängig gemacht, aber nur dadurch können wir unser jetziges Leben überhaupt leben. Das ist nicht gut, aber nicht mehr kurzfristig zu ändern, dazu ist die Welt viel zu vernetzt und vor allem so irrsinnig komplex geworden, dass einzelne Mitbürger mit ihrem Verhalten nichts bewirken können. Ein Schwarmverhalten wie aus dem Tierreich führt ja offensichtlich zum Gegenteil einer guten Entwicklung.
 
  • #5.190
Unabhängig vom Produktionsland ist für mich jetzt erstmal der Lack ab beim Mesa. Kosten sparen und Konsorten versauen an jedem Standort die Qualität. Der Kipppunkt war für mich aber schon das Ende des Service durch Meinl.
Was die an Service für Mesa generiert haben konnte die knacken Preise im anderen Licht da stehen lassen.
Zuletzt kam hier der neue 800D defekt an und ich hab über zwei Wochen rumgehampelt bis ich die Bude wieder los war und mein Geld wieder hatte. Sowas brauch ich nicht, wenn ich Spielzeug zu dem Tarif kaufe.
 
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  • #5.191
Mhmm, vor ca. 3 Jahren habe ich meinen Prodigy bei PMS zur Reparatur gehabt, einwandfrei und preislich angemessen, dazu zügig < 2 Wochen.

Aber im 70. Lebenjahr bemerke ich: Im Alter wird nichts besser.
 
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  • #5.192
Überhaupt ist es sehr zweifelhaft, ob private Boykotte etwas bewirken (können).
Ja, das ist so eine Frage. Aber wenn die Produkte keinen Abnehmer finden, dann werden sie auch irgendwann nicht mehr produziert.
Ich versuche auch so viel wie möglich NICHT aus China zu kaufen, leder ist dies bei einigen Produkten, wie z.B. Telefonen nicht wirklich möglich. In meinen Augen sollte man mit einem Staat, der Menschen aufgrund ihrer Volkszugehörigkeit oder Religion interniert und zwangsumerzieht keine geschäftlichen Beziehungen haben. Leider kann ich das nicht ändern, aber ich kann dies in meine Kaufentscheidung einbeziehen.
Mich enttäuscht es ungemein, dass auch Mesa jetzt dort fertigt. Wenn der Preamp gut läuft, dann werden sicher auch die Bassverstärker bald dort gefertigt...

Ich sage es frei nach einem autokratischen Deppen: "Sad. Very sad."
 
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  • #5.194
Mhmm, vor ca. 3 Jahren habe ich meinen Prodigy bei PMS zur Reparatur gehabt, einwandfrei und preislich angemessen, dazu zügig < 2 Wochen.

Aber im 70. Lebenjahr bemerke ich: Im Alter wird nichts besser.

Wem sagst du das. Ich bin jetzt 71 Jahre und 4 Monate und hab gestern und heute mich mehrere Stunden körperlich abgeplackert. Mir tut alles weh. Muss mich die nächsten Tage erholen.
 
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  • #5.195
Heute habe ich den China-Mesa auf mein Board geschnallt und in meiner IEM-Band getestet.

Macht was er soll, geringes Rauschen in meinem Setting, guter Mesa-Sound, nicht so gross und schwer wie der Vorgänger.

DI noch nicht getestet, bislang einziger Schwachpunkt: Die Potis sind recht leichtgängig, man muss aufpassen, dass man sie beim Einpacken des Boards nicht verstellt.

Guter Einstieg in den Mesa Sound, aber halt China.

Ach ja, leider kein Bypass-Schalter, wie beim Vorgänger.
 
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  • #5.196
Ach ja, leider kein Bypass-Schalter, wie beim Vorgänger.

Kurze Rückblende bzw. Gedächtnisprotokoll...

als der erste Mesa Subway Di Preamp (ohne +) raus kam habe ich den bei Thomann* für 269 € gekauft
und war begeistert, auch wenn der weder gemutet oder in Bypass geschaltet werden konnte... es sei
denn man schaltet den, mit extra Looper-Switcher... das war für mich nicht entscheidend, da ich den
Sound vom Mesa Preamp wollte und diesen permanent... Mute läuft eh über den Tuner, bei mir.

Den hatte ich mal verborgt und dem Basser wurde der gemopst... er hat mir den Neupreis ersetzt bzw.
269 €, aber Mesa hatte die Preise recht schnell angezogen und ich hab boykottiert... als dann die Plus-
Variante raus kam fand ich die Preisgestaltung so überzogen, dass der Plus für mich uninteressant war
obwohl er interessant war... :)

Der Plus konnte per Fußschalter gemutet werden, aber von Bypass weiß ich nichts... oder hab ich da
was übersehen, @cfortner ?

Den aktuellen II hab ich letzten Monat bei Thomann* bestellt bzw. bezahlt und hoffen, dass in mehreren
Monaten was kommt bzw. spätestens der Weihnachtsmann klingelt, da ich für 199 € schwach geworden
bin und Lohngestaltung in Fernost nicht das Thema war, weil aus der Nummer kommen wir global nicht
mehr raus und hauen uns selbst die Taschen voll, wenn wir da ein auf "moralisch" machen.
 
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  • #5.197
... einziger Schwachpunkt: Die Potis sind recht leichtgängig, man muss aufpassen...

Filzunterlegscheiben auf die Potiachsen und Drehknöpfe wieder aufschrauben
hilft da ganz gut ohne das Gehäuse zu zerkratzen, um den Drehwiderstand zu
regulieren, je nach Anpressdruck.

Entweder selbst auf Maß stanzen, mit Locheisen oder Felt Washers suchen die
passen..... meiner ist ja noch nicht da und deshalb keine Empfehlung von mir,
weil ich die Durchmessser der Knöpfe, Achsen & Co nicht kenne.
 
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  • #5.198
Ich meinte es so: Der Mk II hat genau wie die Vorgänger keinen Bypass, deshalb das Komma vor dem wie...
 
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  • #5.199

LANEY hat das m.M. beim DIGBETH Preamp ganz gut gemacht mit der Option den Fußschalter über einen kleinen Kippschalter
in der Funktion auswählen zu können ob
BYPASS oder MUTE ausgeführt werden soll... aber ob das für MESA zu aufwändig war
kann ich nicht einschätzen da ich mich mit Elekronik nicht auskenne... ich bin nur ein Anwender und habe mal alle Kommas weg-
gelassen bzw. bleibe bei Punkten... :)
 

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  • #5.200
für 199 € schwach geworden
OH das hatte ich garnicht auf dem Schirm, weil ich gerade gasfrei vor mich hin vegetiere und auf dem Pedalbrett keinen Platz mehr habe.
Dann geht das jetzt so wie seiner Zeit beim Warwick*... was mal Highend war (war es), war über Nacht billiges Zeug. Das ist dann quasi eine Hinrichtung von Marke und Wert. Guter letzter Zeitpunkt seine Tretminen zu verkaufen, oder schon verpasst?
 
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