Gibson RD Artist 2018

  • #81
Ich liebe meinen 14er SG Bass. Das ist einfach ein komisches Teil. Dumpf, die Pickups verzerren fast schon von alleine und ohne etwas Modifikation ist die E-Saite ein bisschen tot....

Mhmm, da ich ja den artverwandten EB-11 besitze und ihn auch schon im Vergleich zu einem 11er-SG-Bass gespielt habe, kann ich das nicht nachvollziehen. Aber bässere Pickups brauchen die Dinger tatsächlich...
 

  • #82
Ich find ja das gehört total dazu bei den EB Bässen, also das "übersteuern" der Pickups. Gerade der Mudbucker furzt so geil wenn man ordentlich reingräbt.
 
  • #83
Mal so nebenbei...
Bei den Gitarren hat die Form schon seit längerem Aufwind.
Die nicht ganz erfolglose Band Ghost ist nicht ganz unschuldig daran.
Die haben mit Hagström eine schöne moderne Version ins Leben gerufen.
Modell Fantomen
Mal sehen ob die auch einen Bass schneller hinbekommen als Gibson*.
 
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  • #84
Ich find ja das gehört total dazu bei den EB Bässen, also das "übersteuern" der Pickups. Gerade der Mudbucker furzt so geil wenn man ordentlich reingräbt.

Stimmt. Aber auf dem SG-Bass werkelt leider kein Mudbucker, sondern ein Ding mit zwei Minihumbuckerspulen und je zwei dünnen Keramikmagneten in einem viel zu großen Saitenabstand (wegen des depperten Alu-Distanzhalters, in den die Fake-Polschrauben eingedreht sind). Im Vergleich zu einem Mudbucker ist das eine lahme Ente.

Der Minihumbucker entspricht weitgehend dem aus den 60ern, einschließlich der ins Wachs hineingedrehten Polschrauben. Der Mini aus dem Epiphone* ist übrigens gleich(wertig), scheint aber woanders gefertigt worden zu sein.
 
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  • #85
Stimmt. Aber auf dem SG-Bass werkelt leider kein Mudbucker, sondern ein Ding mit zwei Minihumbuckerspulen und je zwei dünnen Keramikmagneten in einem viel zu großen Saitenabstand (wegen des depperten Alu-Distanzhalters, in den die Fake-Polschrauben eingedreht sind). Im Vergleich zu einem Mudbucker ist das eine lahme Ente.
Ich bin leider kein Technerd...
Sind Keramikmagnete generell schlechter als Alnico‘s?
 
  • #86
Der Minihumbucker entspricht weitgehend dem aus den 60ern

Nachdem ich ja jetzt einen hier habe würde ich sagen nicht ganz. Der in meinem 73er EB-3 kann richtig was und klingt fast nach Thunderbird mit ordentlich auflösenden Höhen.

Im Vergleich zu einem Mudbucker ist das eine lahme Ente
Das stimmt absolut. Die haben gefühlt ein vielfaches an Output im Vergleich zum SG-Bass.

Ichhab soagr noch einen hier rumfliegen. Kann mich nur noch nicht entscheiden was mit dem passieren soll. eigenlich war der für den SG-Bass aber ggf könnt ich mir ja auch einen der Casadies umbauen.
 
  • #87
Ich bin leider kein Technerd...
Sind Keramikmagnete generell schlechter als Alnico‘s?
Nicht grundsätzlich. Die Mudbucker in meinem Besitz - keine Originale, sondern Epiphones und ein ARTEC, sind ebenfalls mit Keramikmagneten ausgestattet.

Aber dieser Tonabnehmer hat mit dem Mudbucker nur die Abdeckkappe und die Bodenplatte gemeinsam. Dazwischen, innerhalb des "Sandwiches", befinden sich zwei wirklich vollkommen unterschiedliche Konstruktionen.
 
  • #88
was hast Du denn gemacht?
Das Hauptroblem ist zumindest bei den SGs von 2014 die Bridge. Die ist zugleich Saitenhalter und zu kurz. Gerade bei der E-Saite hat man dann manchmal das Problem, wenn die Bundreinheit korrekt eingestellt ist dass dann auf einmal das Ende der Wickelung genau auf dem Reiter liegt. Oder dass bei diesen Saiten mit roten Faden am Ende gar genau diese Stelle auf dem Reiter liegt. Das killt den Sustain. Da gabs ne Weile lang auf eBay diesen Kerl der hat für so 8 Dollar ein Stück Metall verkauft dass dem etwas Abhilfe verschafft. Das ist wie eine Eisenstange, so lang wie die Bridge breit, mit vier Löchern drin. Da fädelt man die Saiten durch bevor man sie aufzieht und klemmt das dann unter die Bridge. So liegen die Seiten bei gleicher Mensur versetzt auf der Bridge.

Längerfristig werd ich aber vermutlich die TB/SG Bridge von Hipshot kaufen, die löst das Problem auch und ist etwas eleganter.

Wie sich das bei den älteren SG Bässen bzw dann den EBS* verhält weiß ich nicht. Ab 2015 hatte Gibson* das Problem selbst mit einer längeren Bridge gelöst. Die Babicz 3-Point war das glaub ich.

In den neueren SG-Bässen ist kein Mudbucker mehr. Zumindest der Bridge-PU ist afaik eher verwandt mit den Thunderbird-Pickups. Aber der Output ist nach meinem Emfpinden enorm. Und damit meine ich ENORM. Wie gesagt, das zerrt fast schon von alleine und das Pedal das dem RBX 375 (auch Humbucker, aber in modernerem Stil) oder meinem Eigenpau Preci mit DiMarzios nur so ein leicht röhriges Sustain und knackigen Attack gibt ist beim SG schon ein ganz schönes Brett. Ich finds total super, aber man kanns halt nicht für alles verwenden. Geil für Stoner, Psych oder Motörhead-Cover. Für Doom gibts nicht ganz genug Sustain...
 
  • #89
Ich hab selber nen 2014er SG Special. daher kann ich den auch gut mit den älteren EBS* vergleichen. Da sind Welten zwischen den PUs. Was stimmt ist dass der aktuelle neck PU immer noch ein Mittenbrett raushaut, aber lange nicht so derb wie die richtigen alten mudbucker.

Das Thema mit der Auflage bei der Brücke kenn ich auch. Auf dem Midtown habe ich ne hipshot supertone. Das macht einen Unterschied im Ton, wenn auch nicht unbedingt die Welt.
 
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  • #90
Ja genau, die Supertone mein ich.
Das Problem ist da, aber auch kein Weltuntergang. Je nach Marke und Ausführung der Saiten taucht das möglicherweise auch gar nicht auf.

Ein weiteres "Feature" ist für mich in meiner Band dass dank Shortscale und schmalem Hals auch super easy mit kleinen Händen Powerchords und Doublestops gehackt werden können. Auch über längere Strecken. Nur unter Drop D braucht man das Teil nicht mal eben so stimmen. Da kann mans dann vielleicht noch als Kurzbogen benutzen, aber weniger als Musikinstrument.
 
  • #91
Stimmt. Aber auf dem SG-Bass werkelt leider kein Mudbucker, sondern ein Ding mit zwei Minihumbuckerspulen und je zwei dünnen Keramikmagneten in einem viel zu großen Saitenabstand (wegen des depperten Alu-Distanzhalters, in den die Fake-Polschrauben eingedreht sind). Im Vergleich zu einem Mudbucker ist das eine lahme Ente.

Der Minihumbucker entspricht weitgehend dem aus den 60ern, einschließlich der ins Wachs hineingedrehten Polschrauben. Der Mini aus dem Epiphone ist übrigens gleich(wertig), scheint aber woanders gefertigt worden zu sein.

gut zu wissen, danke.

Mein Erstkontakt mit einem Epiphone EB-0 (bzw. etwas sehr ähnliches, bin mir nicht mehr sicher) war ganz schlimm, das Teil fühlte sich sehr billig an und klang, als hätte jemand eine dicke Wolldecke über den Amp geworfen. Da war gefühlt kein sauberer Ton herauszubekommen. Da konnte ich aber auch noch nicht richtig spielen... vor kurzem ein weiterer Anlauf weil ich einen kleinen Bass für Reisen gesucht hab und da fand ich den viel besser. Lag aber bestimmt auch am Amp, das war ein 15 Watt Ashdown Röhrenamp. Das passte schon extrem gut. Wie gut man damit zwischen wollig warm rund und Fuzz nur mit dem Anschlag dosieren konnte war schon sehr cool. Am Transistoramp und leider vor allem über Kopfhörer war von dem Charme aber nicht mehr viel übrig.

Ist schon abgefahren wie sehr Bass und Amp zusammen passen müssen damit es so richtig funkt. Den Stingray Sound z.B. hab ich erst am dicken Ampeg so richtig zu schätzen gelernt.
 
  • #92
Ja genau, die Supertone mein ich.

Die billige und schnelle Lösung für das Intonationsproblem stammt aus dem Baumarkt: ein Päckchen Muttern M5. Die kannst Du genau wie die 8-€-Balken auf die Saiten auffädeln. Je nach Saite benötigt man auch auf der A-Saite eine und auf der E-Saite manchmal sogar 2.

Was das Tieferstimmen angeht: Drop-D-habe ich noch nicht probiert, 1/2-Ton tiefer aber sehr wohl. Das funktioniert mit einigen Saitensätzen recht gut, vor allem mit GHS Brite Flats, überraschenderweise aber auch mit D'Addario Black Nylon. Drop-D wäre mit diesen Saiten durchaus mal einen Versuch wert.
 
  • #93
Na ich meinte, Drop-D ging bei mir noch ganz gut, aber D-Standard oder gar Drop-C sind kaum möglich. Weiß jetzt auch nicht wie speziell das für den SG/EB ist oder ob man das nicht vielleicht in etwa so für die meisten Shortscales sagen kann. Vielleicht probier ich aber dennoch mal noch andere Saiten. Wie verändern allgemein diese Black Nylon den Klang? Kann mir die sehr schwer vorstellen. Der Preis ist ja schon Kategorie Elixir.

Die Modbar sieht halt dann doch hübscher aus als die Muttern :D
Ist dann der Zwischenschritt über die Muttern, aber noch nicht ganz bei der Ersatz-Bridge.
 
  • #94
Also ich habe ja den 2012er RD und kann das mit der Kopflastigkeit nicht bestätigen. Ich benutze aber auch seit Jahren sone Baumwoll-Gurte von Fender, die sind wenig bis garnicht rutschig.
Schwer isser aber... weshalb er schon seit geraumer Zeit bei mir nur in der Ecke rumsteht. Ich fand das Instrument damals auch cool vom Aussehen, aber habe das Gewicht damals total unterschätzt. Vielleicht biete ich die Klampfe mal zum Verkauf an, mal gucken.
 
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  • #95
Nen alten würd ich ja durchaus nehmen, aber nicht für 1800 Steine...
Macht ja nix :-) Steht jetzt in den Kleinanzeigen mit 1800 VB. Harmony Central schrieb über das Flugzeugmutterschiff mal, das man den Bass, wenn man das Spielen aufgibt, durchaus weiter dazu benutzen kann, Zaunpfähle einzuschlagen. Wollte ich dann aber doch nicht, mein Zaun hier ist noch gut.
 
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  • #96
Die Modbar sieht halt dann doch hübscher aus als die Muttern :D
Ist dann der Zwischenschritt über die Muttern, aber noch nicht ganz bei der Ersatz-Bridge.

Deshalb habe ich ihn auch ausgelassen und bin direkt von den Muttern auf die Supertone. Bis auf zwei Bässe. Die Muttern fallen übrigens kaum auf, und bei einer einzigen guggt das Ballend weniger weit hervor als bei dem Rundstab.
 
  • #97
Seit dem Gibson RD Krist Novoselić Bass warte ich auf eine Neuauflage des RD. Und siehe da... Sie haben es geschaft aus einem wunderschönem Design einen langweiligen Bass mit viel zu vielen Knöpfen drauf zu machen. Aber anspielen werde ich Ihn trotzdem, immerhin ist es ein Ahorn-Korpus. Schauen wir mal ob er klingt.
 
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  • #98
Hi Leute

Ich habe jetzt nicht alles durchgelesen. Das ist mir zu viel... Aber trotzdem möchte ich kund tun, daß mir der RD Bass von der Optik her sehr gefällt und das ist so ziemlich der einzige Gibson-Bass den ich schön finde. Ich habe nie so einen Bass in den Fingern gehabt, weiß allerdings, dass die sehr schwer waren früher. Hals wie Baumstamm, aber das ist genau das Richtige für mich mit meinen Baggerschaufel-Händen. Mein BassLine Bass hat mit Absicht einen übelst fetten Hals.... Was die Elektronik angeht, keine Ahnung. Inwiefern sich gegenüber der alten RD-Bässe was geändert hat, weiß ich nicht... Mal schauen.... er interessiert mich aber auf jeden Fall. Wie war das? Gibts den als 5-Saiter auch?
PS: Gibts den auch von Hagström? Wie die Gitarren, die bei "Ghost" gespielt werden..... (Hagström Fantomen)

Gruß
Tommy
 
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