Patr0ck
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Hallo zusammen,
weil ich neugierig war habe ich mir einen Ashdown Saint Avant 4-Saiter nach Hause bestellt und dachte ich teile euch meine Eindrücke zu dem Bass mit, da man im Netz wenig dazu findet.
Direkt vorweg: der Bass ist schon wieder auf dem Weg zurück zum Zoundhouse, aber warum?
Für einen Multiscale-Bass für 440€ ist die Verarbeitung top! Die Lackierung ist ordentlich, der Hals hat ein Modern-C-Profil und das roasted maple sieht klasse aus. Die Edelstahlbünde sind ordentlich abgerichtet und verrundet. Der einzige Verarbeitungsmangel, der mir aufgefallen war, ist, dass der Sattel am Griffbrettrand zu scharfkantig ist, was bei einem Multiscale-Bass stört, wenn man am ersten Bund unterwegs ist. Das wäre aber in 5 Minuten Eigenleistung behebbar.
Die Elektronik funktioniert wie folgt: Master Volume, Master Tone und Balance. Dabei sind bei, in Richtung Bridge gedrehtem Balance-Regler der mittlere und der Steg PU aktiv, was ein wenig richtung Stingray klingt. Dreht man ihn in richtung Mittelraste wird der Hals-PU zugeregelt. Bei der Mittenraste sind alle drei PUs aktiv. Das klingt dann tatsächlich ähnlich wie bei Dingwall* D Roc wenn alle drei PUs aktiv sind. ziemlich fett und Basslastig. Weitergedreht richtung Hals blendet den mittleren und den äußeren PU aus, bis dann nur noch der Hals PU aktiv ist. Das klingt dann eben wie ein Jazz Bass Hals PU.
Insgesamt fand ich die Sounds ganz gut. Hätte ich ihn behalten hätte ich ihn aber definitiv so modifiziert, dass es auch möglich ist nur Hals- und Steg-PU aktiv zu haben.
Brummen ist je nach PU-Einstellung vorhanden, aber im Rahmen. Das könnte bestimmt noch durch bessere Abschirmung verbessert werden.
Also bisher eigentlich nicht schlecht, vor allem für den Preis. Zurück ging er trotzdem und das hatte ich auch schon vermutet, als ich mir Bilder von dem Bass angeschaut habe: Das obere Korpushorn ist für den langen Hals einfach viel zu kurz (reicht nicht mal bis zum 14. Bund) und dadurch ist der Bass, sowohl im sitzen als auch im Stehen, ziemlich kopflastig. Leider ist das etwas was ich gar nicht brauchen kann. Der Bass ist mit 4 kg auch relativ leicht, was an sich ja schön ist, aber ein leichter Korpus gibt eben auch weniger Gegengewicht zum Hals. Die Mechaniken sind welche mit Kuststoffgehäuse (sehen ähnlich den Schaller Light aus) also wird da auch nicht mehr viel zu holen sein.
Mein Fazit: Für mich ist es wegen der Kopflastigkeit leider nichts, ansonsten hätt er mir eigentlich gut gefallen. Wer damit leben kann bekommt für das Geld einen wirklich anständig verarbeiteten Bass mit guten Sounds, der durch die verbauten 3 Jazz Bass Singlecoils sicherlich auch eine coole Modding-Platform abgibt.
Vielleicht fands ja der ein oder andere interessant etwas über den Bass zu erfahren.
Hier noch ein Link mit Infos dazu:
www.bonedo.de
weil ich neugierig war habe ich mir einen Ashdown Saint Avant 4-Saiter nach Hause bestellt und dachte ich teile euch meine Eindrücke zu dem Bass mit, da man im Netz wenig dazu findet.
Direkt vorweg: der Bass ist schon wieder auf dem Weg zurück zum Zoundhouse, aber warum?
Für einen Multiscale-Bass für 440€ ist die Verarbeitung top! Die Lackierung ist ordentlich, der Hals hat ein Modern-C-Profil und das roasted maple sieht klasse aus. Die Edelstahlbünde sind ordentlich abgerichtet und verrundet. Der einzige Verarbeitungsmangel, der mir aufgefallen war, ist, dass der Sattel am Griffbrettrand zu scharfkantig ist, was bei einem Multiscale-Bass stört, wenn man am ersten Bund unterwegs ist. Das wäre aber in 5 Minuten Eigenleistung behebbar.
Die Elektronik funktioniert wie folgt: Master Volume, Master Tone und Balance. Dabei sind bei, in Richtung Bridge gedrehtem Balance-Regler der mittlere und der Steg PU aktiv, was ein wenig richtung Stingray klingt. Dreht man ihn in richtung Mittelraste wird der Hals-PU zugeregelt. Bei der Mittenraste sind alle drei PUs aktiv. Das klingt dann tatsächlich ähnlich wie bei Dingwall* D Roc wenn alle drei PUs aktiv sind. ziemlich fett und Basslastig. Weitergedreht richtung Hals blendet den mittleren und den äußeren PU aus, bis dann nur noch der Hals PU aktiv ist. Das klingt dann eben wie ein Jazz Bass Hals PU.
Insgesamt fand ich die Sounds ganz gut. Hätte ich ihn behalten hätte ich ihn aber definitiv so modifiziert, dass es auch möglich ist nur Hals- und Steg-PU aktiv zu haben.
Brummen ist je nach PU-Einstellung vorhanden, aber im Rahmen. Das könnte bestimmt noch durch bessere Abschirmung verbessert werden.
Also bisher eigentlich nicht schlecht, vor allem für den Preis. Zurück ging er trotzdem und das hatte ich auch schon vermutet, als ich mir Bilder von dem Bass angeschaut habe: Das obere Korpushorn ist für den langen Hals einfach viel zu kurz (reicht nicht mal bis zum 14. Bund) und dadurch ist der Bass, sowohl im sitzen als auch im Stehen, ziemlich kopflastig. Leider ist das etwas was ich gar nicht brauchen kann. Der Bass ist mit 4 kg auch relativ leicht, was an sich ja schön ist, aber ein leichter Korpus gibt eben auch weniger Gegengewicht zum Hals. Die Mechaniken sind welche mit Kuststoffgehäuse (sehen ähnlich den Schaller Light aus) also wird da auch nicht mehr viel zu holen sein.
Mein Fazit: Für mich ist es wegen der Kopflastigkeit leider nichts, ansonsten hätt er mir eigentlich gut gefallen. Wer damit leben kann bekommt für das Geld einen wirklich anständig verarbeiteten Bass mit guten Sounds, der durch die verbauten 3 Jazz Bass Singlecoils sicherlich auch eine coole Modding-Platform abgibt.
Vielleicht fands ja der ein oder andere interessant etwas über den Bass zu erfahren.
Hier noch ein Link mit Infos dazu:
Drei Pickups: Ashdown Saint Avant
Die Ashdown Saint-Avant-Serie ist eine neue Reihe von Multiscale-Bässen mit drei Pickups, die auf Präzision, Klarheit und vielseitige Einsatzmöglichkeiten ausgelegt sind.
*) Affiliate/Werbung
