Verellen Octal Röhren-Ersatz

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  • #81
Gab's vor langen Jahren in der tools4music mal nen ausführlichen Test.
Ich erinnere gut die Monsterkabel, die elektrisch nicht so gut wie einige andere waren, mechanisch aber grottig.
Kommt drauf, was genau wurde denn da elektrisch gemessen und und vor allem wie?
Unabhängig davon, ich hatte hier und da auch schonmal Netzkabel in der Hand, bocksteife Ummantelung die bei etwas tieferer Temperatur kaum noch zu bändigen war. Qualität aller unterste Schublade, so etwas muß man sich wirklich nicht antun, im pro Audio Bereich schon dreimal nicht.
Bei derart billigen fragwürdigen Fernostmüll, da wunderts eh nicht sonderlich, dass man dann tatsächlich auch "elektrisch" noch was messen kann.

Ich hatte mal eine Diskussion mit einem dieser Verfechter von sündhaft teuren Stromkabeln. Der Witz ist ja eigentlich auch der, dass der Transport der elektrischen Energie gar nicht im Inneren des Leiters von Statten geht, mit den frei beweglichen Elektronen, sondern um den Leiter herum, im Dielektrikum Luft und Kabelmantel, Und sollte das Netzkabel einen Schirm haben, die noblen teuren haben das nämlich, dann geschieht der Transport der elektrischen Energie von der Steckdose zum Verstärker ausschließlich im Dielektrikum des Stromkabels. Und da können die versilberten frei beweglichen Elektronen des Kabelkerns noch so sehr von Jungfrauen bei Vollmond geplückt worden sein und in das Kabel hinein injiziert, sie transportieren oder speichern die elektrische Energie von A nach B trotzdem nicht.

Streng genommen ist es so, ein elektrischer Leiter mit unendlich großem Querschnitt wäre "theoretisch" im "Gedankenmodell" zwar ideal, könnte aber keinen elektrischen Strom mehr leiten. Weil, wäre der Querschnitt unendlich, dann könnte darüber hinaus kein Dielektrikum um den Leiter herum mehr existieren, und es wäre vorbei mit dem Transport von elektrischen Strom bzw. elektrischer Energie!
Hört sich sicherlich unglaubwürdig an, ist aber so. Ist vergleichbar mit einem Netztrafo oder AÜ der "technisch" ideal wäre, keinerlei Streufeldverluste aufweisen würde. Solche Trafos würden in der Realität nicht funktionieren können, sie wären schlichtweg funktionslos.
 
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  • #82
Die Tests hab ich per PN geschickt, Zeitschrift und Verlag gibt's nicht mehr, aber wer weiß, was bei öffentlicher Verbreitung droht...

Ich hab immer preis-wertes Hifi gekauft.
Als man noch Analogzeugs hatte, machte Mehrausgabe vielleicht noch Sinn (Tuner, Cassette, Plattenspieler), aber seitdem alles digital übertragen wird, find ich einiges äusserst fragwürdig.

Die Anfang der 90er gekauften B&W-Boxen hab ich immer noch, sollten die irgendwann das Zeitliche segnen, gibt's jetzt wohl auch keine Ersatzteile mehr, aber genügend Auswahl an anderem hochwertigen Zeug, nicht zuletzt aus dem Studiobereich.

Kommt drauf, was genau wurde denn da elektrisch gemessen und und vor allem wie?
Unabhängig davon, ich hatte hier und da auch schonmal Netzkabel in der Hand, bocksteife Ummantelung die bei etwas tieferer Temperatur kaum noch zu bändigen war. Qualität aller unterste Schublade, so etwas muß man sich wirklich nicht antun, im pro Audio Bereich schon dreimal nicht.
Bei derart billigen fragwürdigen Fernostmüll, da wunderts eh nicht sonderlich, dass man dann tatsächlich auch "elektrisch" noch was messen kann.

Ich hatte mal eine Diskussion mit einem dieser Verfechter von sündhaft teuren Stromkabeln. Der Witz ist ja eigentlich auch der, dass der Transport der elektrischen Energie gar nicht im Inneren des Leiters von Statten geht, mit den frei beweglichen Elektronen, sondern um den Leiter herum, im Dielektrikum Luft und Kabelmantel, Und sollte das Netzkabel einen Schirm haben, die noblen teuren haben das nämlich, dann geschieht der Transport der elektrischen Energie von der Steckdose zum Verstärker ausschließlich im Dielektrikum des Stromkabels. Und da können die versilberten frei beweglichen Elektronen des Kabelkerns noch so sehr von Jungfrauen bei Vollmond geplückt worden sein und in das Kabel hinein injiziert, sie transportieren oder speichern die elektrische Energie von A nach B trotzdem nicht.

Streng genommen ist es so, ein elektrischer Leiter mit unendlich großem Querschnitt wäre "theoretisch" im "Gedankenmodell" zwar ideal, könnte aber keinen elektrischen Strom mehr leiten. Weil, wäre der Querschnitt unendlich, dann könnte darüber hinaus kein Dielektrikum um den Leiter herum mehr existieren, und es wäre vorbei mit dem Transport von elektrischen Strom bzw. elektrischer Energie!
 
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  • #83
. Der Witz ist ja eigentlich auch der, dass der Transport der elektrischen Energie gar nicht im Inneren des Leiters von Statten geht, mit den frei beweglichen Elektronen, sondern um den Leiter herum, im Dielektrikum Luft und Kabelmantel, Und sollte das Netzkabel einen Schirm haben, die noblen teuren haben das nämlich, dann geschieht der Transport der elektrischen Energie von der Steckdose zum Verstärker ausschließlich im Dielektrikum des Stromkabels.
Also nochmal von vorn:
Die Energie wird in teuren Kabeln nur im Dielektrikum (in dem Ladungsträger per Definition nicht beweglich sind) übertragen und in der leitenden Substanz selbst herrscht Ruhe?
 

  • #84
Wieder eher on topic: Ich IDIOT haben den Verkäufer des VA400 angeschrieben 🤦‍♂️
 
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  • #85
@deeptone: hast Du nicht einen VA400?
 
  • #87
Nein, einen VR 400

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  • #88
@deeptone wo ist denn der VA? verkauft?
 
  • #91
Ja, genau so isses,
siehe hier:
Also die Experimentalphysik II-Prüfung mit den ganzen Stromgeschichten ist jetzt auch 30 Jahre her, aber soweit mit das erinnerlich ist, bewegen sich die Elektronen als "Elektronengas" durch das Kristallgitter des ganzen Leiters und die Poynting-Geschichte betrifft den Energietransport in Elektrischen Feldern also eher HF-Technik wie Antennen und Antennenkabel. Kann natürlich sein, dass gerade diese Hirnzellen, die das wussten mal mit einer Flasche Scotch formatiert wurden - aber deine Theorie etscheint mir auch nicht ganz nüchtern.
 
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  • #92
@ErikSchaf wir reden da von Wechselstrom, da bewegen sich die Elektronen pro Periode netto Null. Die Energie wird bei AC tatsächlich im umgebenden Wechselfeld übertragen. Wie bei einer Welle im Wasser, da bewegen sich die Wassermoleküle an Ort und Stelle auf und ab, die Welle bewegt sich orthogonal dazu.
 
  • #93
Also die Experimentalphysik II-Prüfung mit den ganzen Stromgeschichten ist jetzt auch 30 Jahre her, aber soweit mit das erinnerlich ist, bewegen sich die Elektronen als "Elektronengas" durch das Kristallgitter des ganzen Leiters und die Poynting-Geschichte betrifft den Energietransport in Elektrischen Feldern also eher HF-Technik wie Antennen und Antennenkabel. Kann natürlich sein, dass gerade diese Hirnzellen, die das wussten mal mit einer Flasche Scotch formatiert wurden - aber deine Theorie etscheint mir auch nicht ganz nüchtern.
In dem Link waren doch genügend Quellen angegeben, mit denen man sich beschäftigen kann.
Experimentalphysik braucht man da auch gar nicht, ich mache es kurz, du verstehst es allemal.
230 V und 1 A -> 230 Watt
400 V und 1 A -> 400 Watt
1 V und 1 A -> 1 Watt
1 kV und 1 A -> 1.000 Watt
In allen Fällen der exakt gleiche Strom, exakt gleiche Anzahl bewegter Ladungsträger im Stromleiter, nix ändert sich hinsichtlich elektrischem Strom, aber die übertragenen Leistungen ändern sich drastisch.
Wie kann das sein, wenn die Größe übertragene Energie an die frei beweglichen "elektronischen Ladungsträger" im Leiter gebunden sein soll?
Das geht so nicht!
Der Poynting Vektor zeigt dagegen "physikalisch", wie und warum es trotzdem geht, auch im geschlossenen Stromkreis, ergo Leitungsgebunden, nicht nur bei Radiowellen!
 
  • #94
@ErikSchaf
ich kann dir nicht mehr sagen wo genau ich es gelesen habe, aber es gibt zunehmend Bestrebungen, die Sache Poynting Vektor in den Vorlesungen insbesondere E-Technik Studium mehr Gewicht einzuräumen.
Die Problematik ist allgemein bekannt, und nicht neu, vieles an Formalismus in der Elektrotechnik beschreibt zwar exakt die technischen Abläufe wie z.B. die Funktion eines Transformators, es beschreibt aber nicht die physikalische Funktion wie und warum der Trafo tatsächlich funktioniert, beim Transport seiner elektrischen Energie von Primär auf Sekundär.
Die althergebrachten Methoden mittels definierten magnetischen Fluß im Trafo Eisenkern sind deswegen nicht falsch, da sie dennoch quantitativ exakte Ergebnisse liefern. Sie sind aber aber beispielsweise geeignet, etwas zu interpretieren, an Energietransport und Speicherung, was der Realität bzw. dem realen physikalischen Funktionsprinzip Trafo nicht entspricht.
Bis vor 20 Jahren vielleicht noch undenkbar, aber es gibt zunehmend auf YT gut gemachte Videos, speziell von jüngeren "Wissenschaftlern" die versuchen es verständlich darzustellen, die grundlegende Sache mit dem Poynting Vektor in der Welt der Elektrotechnik.
 
  • #95
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  • #96
Bis vor 20 Jahren vielleicht noch undenkbar, aber es gibt zunehmend auf YT gut gemachte Videos, speziell von jüngeren "Wissenschaftlern" die versuchen es verständlich darzustellen, die grundlegende Sache mit dem Poynting Vektor in der Welt der Elektrotechnik.
Mein Drummer ist Univ.Prof. für Experimentalphysik, mein Git für Theoretische Physik. Ich frag die mal nach der nächsten Probe beim Bier. (die arme Sängerin...)
Generell sind wir da schon sehr tief in der Quantenmechanik und ohne abgeschlossenes Physikstudium eher nicht in der Lage, das zu beurteilen. Wie immer gilt: "wenn du in der Quantenmechanik glaubst etwas zu verstehen, ist es sicher falsch."

Aber ich erinnere mich jetzt auch wieder - die Elektronen selbst fließen sehr langsam. Allerdings verstehe ich jetzt nicht mehr, warum man dann für hohe Ströme, vor allem bei geringer Spannung, extrem fette Leiter braucht, damit sie nicht verschmoren.
Ich muss da wohl mal die Muße finden um mir das wieder anzusehen. Also erst im Ruhestand. Hilft sicher gegen Alzheimer. ;-)
Und ansonsten kann ich nur meine frühere Chefin (Dr. der E-Technik) zitieren: Wenn Strom drin ist, ist alles möglich.
Oder auch meinen Elektriker: Wounn da Strom wüll, kummt a überall hi.
 
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  • #97
Einen VA 400 hatte ich nicht, aber einen VA 350.
Den habe ich vor ungefähr 6 Jahren verkauft.

Ein klasse Amp :great:
Das stimmt. Meiner war ja auf 220V eingestellt und brachte mit 730V und sechs 6550 knapp 400W bei etwa 10% THD, fraglich nur, wie lange...

Jetzt habe ich ihn auf 230V umgelötet und er bringt mit die Octals an 660V 400W bei 10%, das erscheint mir, vor allem mit zwei 120er Lüftern, betriebssicherer. Nach allem, was ich auf dem Oszi gesehen habe, kommt der Röhrensound am ehesten aus der Eingangsröhre, die bei 274V mit 3,3k Kathodenwiderstand recht heiss angefahren wird.

Der Amp wird demnächst bei der Probe gespielt, ich habe ihn vom knurrigen Powersound her geliebt, er war mir aber mit einem sehr seltsamen Fehler (Kabelbruch Verbindung Bedienfeld - Hauptplatine) bei einem Gig verreckt, deshalb habe ich ihn nicht mehr gespielt, zu unsicher. Jetzt ist er generalüberholt, ich bin gespannt.
 
  • #98
Meiner bescheidenen Meinung nach entsteht "der Röhrensound" immer erst in Verbindung mit den Lautsprechern.

Röhrenverstärker reagieren auf die angeschlossenen Lautsprecher anders bzw. stärker als bspw. Class D oder Transistorverstärker.
Das ist schon ein interessante Geschichte deren Ausgang nicht immer klar vorhersehbar ist.

Als ich Bassboxen aufgebaut bzw. modifiziert habe konnte ich mir nicht verkneifen unterschiedliche Konzepte an Röhren- u. Transistorverstärkern auszuprobieren.
Bassreflexboxen gegen geschlossene, jeweils an Transistor- u. Röhrenverstärkern.
Die Speaker selbst spielen tatsächlich ebenfalls eine Rolle.
M.M.n. als richtig schlimm klingend in Erinnerung geblieben sind mir Transistorverstärker mit hohem Dämpfungsfaktor an EV 15L Speakern.
Der Bassbase 600 an einer von mir umgestrickten 215er EC 15L klang wirklich geradezu schrecklich.
Richtig klasse dagegen der Trace Elliot* Hexavalve an der gleichen Box.

An modernen Bassreflexboxen klangen die beiden Verstärker deutlich ähnlicher.
An geschlossenen kamen sie sich erstaunlich nahe, auch wenn sie noch immer klar unterscheidbar waren.

Sorry für Off Topic
 
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  • #99
Mein Drummer ist Univ.Prof. für Experimentalphysik, mein Git für Theoretische Physik. Ich frag die mal nach der nächsten Probe beim Bier. (die arme Sängerin...)
Generell sind wir da schon sehr tief in der Quantenmechanik und ohne abgeschlossenes Physikstudium eher nicht in der Lage, das zu beurteilen. Wie immer gilt: "wenn du in der Quantenmechanik glaubst etwas zu verstehen, ist es sicher falsch."
Wemm Architekten das verstehen, dann Bassist:innen doch wohl sicher auch...:P ;)
 
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