Moin,
bin grad dran mit dem Test, und ich muss sagen...wow! Besser als wie gedacht.

An und für sich bin ich nicht so der Tüftler und mir muss etwas auf Anhieb gefallen, daß ich mich dazu äußere.
Das gute Stück kam gut verpackt bei mir an und macht schon äußerlich einen wertigen Eindruck.
Yoe. Im schönen orange mit schwarzen Knöppen, riecht auch schön nach "Vorsicht! Frisch gestrichen!" Erinnert mich an damals, wo ich meine Matchbox-Autos selber angepinselt hab'...hach... . Aber ich schweife ab.
Interessieren würde mich noch, ob jemand mal den Vergleich zum Darkglass beschreiben kann. Gibt es merkbare Unterschiede?
Ja, die gibt es. Der erste auffällige ist der, daß die Anschluss-Buchsen "oben" an der Seite sind ggüber der seitlichen Anbringung beim B3k. Das finde ich gut, mich nervt das an der Seite. Dann war ich etwas enttäuscht, denn die Knöpfe und Schalter sind nicht anders als eben dort. Toll, einfach was kopieren... . Na gut, dann haben wir erstmal geprobt mit B3k, ich hab' mich gar nicht richtig getraut, aber dann doch, bevor die Probe zuende war. Einfach die Einstellungen übernommen: "drive" auf 9h, "Level" auf 11h und Blend auf 3h, die Schalter auf "raw" und "attack". Und ich war hin und weg. Wie das Original gibt der GUMA dem Sound Wärme und Schärfe zugleich, wie ein indisches Essen mit Chilis und Mandeln. Der Test lief über einen
Epiphone* Thunderbird made in Korea, einen Gallien Krueger 400RB iv und Boxen Craaft 212 und GK SBX 410.
Der erste Eindruck war sehr luftig und offen. Der Guma klingt nie pholl phett phermatscht, sondern immer definiert, solide und straff im Ton.
Genau. Der DG matscht etwas mehr, was nerven kann, da ist der GUMA straffer, irgendwo zwischen B3k und VMT, aber eindeutig eher auf der B3k-Seite. er färbt auch nicht ganz so stark, der Finne ist da schon extrem. Ich mag den DG-sound, und den GUMA finde ich spontan tatsächlich besser! Die Zerrung geht mehr in Richtung Säge als Fuzz, was mir geschmacklich entgegenkommt.
Die Potis sind super ablesbar aber leider auch sehr leichtgängig. Ich könnte mir gut vorstellen die Einstellung während des Gigs durch unbedachtes Treten zu verändern. Also immer schön die Einstellung markieren!
Das ist sowohl bei Original als auch Fälschung so, v.a. wenn man nebenher auch singt und nicht so genau zutreten kann, tippt der Schuh gern mal gegen die Potis. Aber da gibt's doch was zum Unterlegen... .
So, bevor ich die Kiste hier vollständig über den grünen Klee lobe, mache ich hier Schluss und komme nicht umhin, den GUMA-drive jedem an's Herz zu legen, der eine amtliche Bass-Zerre für den härteren Bereich sucht.
Klasse Job, Lazarus!
cheers
us